Eintragen| Einträge 91 bis 100 von 143 | |
Heidemarie Zentgraf |
Eingetragen am Mittwoch, 29.10.2008 um 08:54 Uhr
Ich habe erst in dieser Woche von Ihrer Initiative für den Kehrwiederwall gehört und finde sie gut und wichtig. Warum sollen alle Bäume auf einmal gefällt werden? Könnten nicht nach und nach einzelne alte Bäume durch junge ersetzt werden, wenn schon verjüngt werden soll? Gibt es Untersuchungen, ob die Bäume krank sind? Sollte man hier nicht auch einmal eine Demo veranstalten? Ich als Anwohnerin des Neustädter Marktes wäre auf jeden Fall dabei.Ich schicke auch eine Protestkarte an den OB in dieser Angelegenheit! Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg in Ihrem Kampf gegen das Abholzen Heidemarie Zentgraf |
Maik Graße www.ra-grasse.de |
Eingetragen am Sonntag, 14.09.2008 um 13:14 Uhr
Hallo Forum,die Zielsetzung, alten Baumbestand zu bewahren gefällt mir ausgzeichnet. Die Menschen, gerade in Hildesheim, sollten sich endlich wieder die Mühe zu Bewahren und sie sollten die dafür notwendigen Geldmittel gern bereitstellen, es lohnt sich für uns, unsere Kinder und deren Kinder. Zu schnell wird gefällt und abgerissen. Was Bomben nicht zerstört haben, holt jetzt die Kettensäge. Ich möchte Euch gern unterstützen mit etwas Zeit und etwas Geld. Habt Ihr schon ein Spendenkonto? Ich wünsche Euch viel Erfolg und bin gespannt, was es heute Neues zu erfahren gibt. Also bis gleich im Boom. Viel Erfolg! Maik Graße Rechtsanwalt (www.ra-grasse.de) PS: Thomas, die neue Seitengestaltung und das Verschmelzen mit dem Bahnhofsprojekt ist sehr gut gelungen! Hut ab .. PS2: Der Link www.alte-Linden.com ist sehr lesenswert, danke für den Tip. |
Susanne Vespermann |
Eingetragen am Sonntag, 13.07.2008 um 20:10 Uhr
Hallo Joachim Heinze,vielen Dank für den hochinformativen umfangreichen Beitrag, den ich mir sogleich ausgedruckt habe, zolle Ihnen Hochachtung vor Ihren detaillierten Kenntnissen, dieser große Wissensschatz kann ja kaum nur "Hobby" sein, woher haben Sie Ihre Informationen? Bin sehr beeindruckt, freundliche Grüße |
Joachim Heinze |
Eingetragen am Donnerstag, 10.07.2008 um 15:53 Uhr
Ein Baum ist mehr als ein Baum oder : Grün ist nicht gleich Grün ! Was sind u n s große Bäume u n d ein gutes Busch-Werk/Unterwuchs/Hecken wert oder Was leisten sie für Mensch u Umwelt ?? Leistungen / Wert e i n e s einzigen g r o ß e n (gesunden) Baumes (ca. 80-100 jährig, 15 – 20 m. hoch …) für K l i m a , U m w e l t und die M e n s c h en . Würde oder könnte man all diese Leistungen eines solchen Baumes im einzelnen in menschliche Arbeit und Tätigkeiten umrechnen , kämen ca. 5.000 – 7.000 € an Wert-Schöpfung zusammen - und zwar j e d e s Jahr erneut - s o l a n g e er am Leben gelassen wird … (Be- und Umrechnung nach Fr.Vester, 1986 und andere : s.u. :Literatur) : --- L u f t zum (Durch-)Atmen : bei seiner Arbeit der Photo-Synthese stößt er - pro Jahr – ca. 4.000 kg Sauerstoff aus und nimmt dazu ca. 6.000 !!! kg (= 6 to ) CO² aus der Umgebung auf Zum Vergleich: -- ein entspr. großes Stück Wiese bewirkt davon nur ca. 10 % …; -- junge/ kleine Bäume ebenfalls nur Bruchteile, zumal diese viel Zeit und Arbeit aufbringen müssen, um richtig anzuwachsen (in dem extrem harten Untergrund) und auch, um die langjährige „Chemo-Therapie“ auszugleichen , die sie in den Baum-Schulen erdulden mussten … . --- Luft- R e i n i g u n g : außerdem kann e i n g r o ß e r bis zu 1.000 kg Schadstoffe (ca. 50 %) aus der Luft herauskämmen (/-filtern): die berüchtigten Fein-Stäube , die hochgradig Krebs erregend sind , wie Diesel- und anderer Ruß, polyzyklische aromatische Kohlen-Wasserstoffe (PAK) , Rauch, Abgase, Abriebe von Bremsen, Kupplungen, Reifen etc. etc. (allein in DL qualmen – vom Herbst bis zum Frühjahr – 15 Mio. !!! Kamine, die 28.000 to „Rauch“ ausstoßen -- alle Diesel-Fahrzeuge zusammen zusätzlich noch 21.000 to - pro J a h r !!). ---Die K ü h l u n g der Luft (um jeweils 3 – 5 Grad) und B e f e u c h t u n g und die Spendung von S c h a t t e n mit ihrem hohen E r h o l u n g s w e r t ist von jedem unmittelbar zu erleben - allgemein der Temperatur-Ausgleich und auch der W i n d – und W e t t e r s c h u t z ; --- ebenso die erhebliche L ä r m – D ä m m u n g und – Verminderung ( 10 – 30 %) -- diese ist allerdings wirklich effektiv nur in Verbindung mit guten , dichten und hohem B u s c h – Werk (Hecken, Unterwuchs etc.) darunter oder davor und mit viel E f e u an den Stämmen (E f e u ist keinesfalls ein Parasit oder Schaden für die Bäume, im Gegenteil: sein dichter Blätter-Wuchs schützt die Stämme, besonders bei isoliert stehenden Bäumen, vor Hitze, Kälte, Wasser-Schlag usw. u n d bietet vielen Tieren Lebensraum und Nahrung, v.a. den Vögeln im Winter mit seinen Beeren, die erst von Januar bis März reifen … ); --- gemeinsam verhindern sie zusätzlich, dass die S c h a d s t of f e in die unteren Bereiche der Anlagen eindringen , dort , wo sich die Menschen eben aufhalten und erholen wollen … …; --- in ganz besonderer Weise s p e i c h e r n und reinigen sie das (Regen-)W a s s e r , auch und gerade bei Stark-Regen und --- s c h ü t z (t) e n so vor allem den B o d e n vor Austrocknung, aber auch vor Auswaschung (von Nitraten in das Grund- und Quell-Wasser …), E r o s i o n und Abtragung (des jetzt hier frei gelegten Untergrundes : mit verstärkten Einträgen von Fall-Laub, Roh-Humus, Erde etc. in die Teiche , die jetzt beschleunigt überdüngt und faulen werden und verschlammen : schafft aber neue Arbeitsmöglichkeiten !? – aber auf keinen Fall einen Biotop für den Eisvogel : siehe dort…) und --- b e r e i c h e r n (düngen) den B o d e n und seine vielen L e b e w e s e n , die im Untergrund an der Um-/Zersetzung des Laubes und der Früchte etc. arbeiten: unter einem großen Baum sind das z.B. ca. 40 kg Bakterien, 40 kg (Mikro-)Pilze und Algen und 20 kg tierische (Würmer, Larven usw. …) und --- bieten den eigentlichen L e b e n s r a u m für all die größeren : siehe Vogel-Liste !! Schon Paul Feindt, 1905 – 1983, 1954 (Mitbe-)Gründer des Ornith. Vereins, setzte sich unermüdlich dafür ein, den alten Baumbestand in den umliegenden Wäldern und vor allem auch und gerade in den Grün-Anlagen zu erhalten – dort ging er auch vehement und erfolgreich (!!!) gegen die Vernichtung von Büschen, Hecken , Unterwuchs an -- so verhinderte er damals z.B. die völlige Beseitigung der Platanen an der Sedan-Str. und auch eine Durchgangsstraße von der Wollenweber Str. über den Lappenberg zum Weinberg …. Die Brut- V ö g e l der Wall-Anlagen mit Ernst-Ehrlicher-Park (= EEP) ( und der unmittelbaren Umgebung mit Hohnsen-See - Innerste-Aue – Löns-Wäldchen) Dieses so wertvolle große Stück Natur – fast mitten in der Stadt – wurde von mir persönlich seit 50!! Jahren in unendlich vielen Besuchen durchforscht -- und e r s p a r t e mir und vielen anderen die Benutzung von Motor-Fahrzeugen, um Natur erleben und sich darin erholen zu können --- In all diesen Jahren konnten dort ca. 150 Vogel-Arten festgestellt werden, davon – zumindest früher – ca. 60 als erfolgreiche brütende (von den 440 im gesamten Europa) : Allerdings mit einer zunehmenden erschreckenden Verarmung – ohne Zweifel vor allem verursacht durch die so häufig wiederholten m a s s i v e n Zerstörungen mit Ketten-Sägen, Schredder, Motor-Sensen…, Seilen und schwerem Gerät …. - oft genug völlig u n s a c h g e m ä ß , brutal und sogar auch in B r u t – und Setz-Zeit: so zuletzt in besonders v e r h e e r e n d e r Weise in der letzten Juni-Woche 2008 im EEP u n d in der ersten Juni-Hälfte hinter der Bahn (Löns-W.) am Weg/Waldrand aufwärts … … . -- Teichhuhn (früher auf allen Teichen je 1- 2 Brutpaare/BP - jetzt noch 1 verstörtes: EEP); (-- Blesshuhn; -- Haubentaucher; -- Stock-Ente : je 1-3 BP: Hohnsen-See/HS); -- Wald-Kauz ( noch 1-2 BP); -- Ringeltaube (wohl zunehmend); (-- Turmfalke;-- Türkentaube; -- Mauersegler; -- Mehl-Schwalbe : direkt außen ); (-- Wendehals: RL 2 = Rote Liste Niedersachsen, bedroht, d.h. kaum noch: früher geleg. 1-2 BP, Löns-W.; so auch -- Grauspecht: RL 3 = gefährdet;) sogar der -- Kleinspecht : RL 3, ist verschwunden, bis vor wenigen Jahren noch 1- 3 BP; -- Buntspecht ( einige BP: er kommt – fast mit allem - gut zurecht); -- M i t t e l s p e c h t : RL 3 :Sein Vorkommen im HI-Wald, ca. 40 BP, und das der „ganzen Vogelschar“, ca. 70 brüt. Arten, führten dazu, daß Teile dieses Waldes unter EU-(Vogel-)Schutz gestellt wurden, allerdings mit sehr zweifelhaftem Erfolg: denn es wird weiter „geholzt“, dass die Augen tränen ( - das g a n z e Jahr über !!) …-- Gelegentliches Brüten in den Anlagen (EEP und Wälle) wurde seit Jahren vermutet, weil fast jedes Jahr rufende Ind. (Junge) ab Juli dort auftauchten, in den letzten Jahren aber deutlich weniger: 1991 sogar 3 Junge gemeinsam (28.7.) … Ende Mai 2004 rufende Altvögel – jetzt gesichert: 1.Juli-Woche 2008 mind. 2 flügge Junge und das Weibchen zwischen EEP und den Linden etc. des Kehrwieder-Walles (genau so!!)– eine weitere erfolgreiche Brut: in den Eichen-Restbestand/ Löns-W. , oberhalb der Kanu-Gilde: mind. 2 Junge, gefüttert von beiden Eltern , 1. Juni-Hälfte . Als `Sammel- und Stocher’- Specht benötigt er große Bäume mit rauer Rinde, bei/zur Jungen-Aufzucht besonders solche mit gut entwickelter Laub-Krone, v.a. Eichen, aber auch Linden etc., zur (jährlichen) Anlage seiner Höhle „weiches“ oder vorgeschädigtes Holz (Tot-Holz) … . -- Eisvogel (1 BP nur geleg. am Kalenb.-Gr.: aber: nach diesen Verwüstungen bestimmt nicht mehr; denn sein Reich ist die Innerste: er braucht klares Wasser und Ansitze , überhängende Zweige, lebt gerne versteckt …); (-- Bach- ; und – Gebirgsstelze : direkt außen, Innerste – Brücken …); Alle in Büschen lebenden und meist sogar am Boden brütenden Arten (= B) haben jetzt sehr schlechte Aussichten: sind bereits stark dezimiert (oder sogar - zumindest auf den Kahl-Schlägen: s. Anm. schon ganz verschwunden !!!): wie die folgenden : -- Zaunkönig (B); -- Hecken-Braunelle (B); -- Rotkehlchen (B); -- N a c h t i g a l l (bis in die 80er Jahre zählte man im Stadt-Gebiet noch bis zu 70 singende Männchen und viele Bruten -- hier ist sie seit Jahren verschwunden: denn gerade sie braucht zum Brüten dichten Unterwuchs - mit viel Brenn-Nesseln …); auch : -- Zilpzalp/Weiden-Laubsänger (B); -- Mönch-Grasmücke (B) ; sowie die -- Schwanz-Meise und sogar -- Gimpel/Dompfaff (B); -- Birken-Zeisig (B); -- Hänfling (B); -- Stieglitz (B); -- Girlitz (B); -- Kernbeißer (B: verschwunden ) --- ---; -- Amsel ( zahlreich); -- Sing-Drossel (abnehmend); -- Wacholder-Drossel (nur noch wenige); (-- Mistel-Drossel: eher , nur wenige, im Löns-W.); (-- Garten-Rotschwanz: sehr wenige in den Kolonien);(-- Haus-Rotschwanz: noch gut, außen); ( -- Fitis-Laubsänger; -- Garten-Grasmücke; -- Dorn-Grasmücke :// nichts mit Gras oder Mücke, sondern es sind die , die sich ‚grau’ durch die Büsche ‚s(ch)miegen’/ schleichen //; -- Sumpf-Rohrsänger; -- Neuntöter/Rotrückiger Würger , 1 BP; und die -- Goldammer : außen – entlang der Innerste …); -- Grau-Schnäpper (wenige); -- Winter- und -- Sommer-Goldhähnchen und -- Hauben- ;und -- Tannen-Meise (jeweils nur wenige BP, da sie an Koniferen gebunden sind); -- Sumpf-Meise (wenige); -- Blau-; und -- Kohl-Meise (noch gut), wie auch der -- Kleiber; -- Garten-Baumläufer (abnehmend: bracht raue Rinden …); (-- Pirol : früher geleg. entlang der Innerste u/o im Zentralfriedhof brütend – seit Jahren nicht mehr); -- Krähe; - Eichel-Häher, Elster: leider zu viele – sind gewiefte Nest-Räuber !!!; (-- Dohle: wieder anwesend in wenigen BP: außen) ; (-- Haus-Sperling: meist außen) ; -- Grün-; -- Buchfink (noch gut) ;-- Star (allgemein abnehmend) Auch andere `Insektenfresser’, wie Igel, Spitz-Mäuse, Maulwurf etc. und viele am und im Boden lebende Wesen haben sicher schon andere Lebensräume suchen müssen -- Kurz: Diese tabula-rasa-Aktionen sind in jeder Hinsicht ökologische Desaster !!! Weiteres in Literatur: Bibelriether, H; ….. Horst Stern (1979): Rettet den Wald . München (in Hi-Stadt-Biblio.: Bio). Bridgeman, P.H. (1976): Tree-Surgery. London (David & Charles) (sicher gibt es neuere Fachbücher – auf Deutsch – zur Baum-Pflege = gekonntes , heilendes Entfernen von Ästen, Teilen etc. ohne Verstümmeln und/oder Kahl-Schlag). Heinze, J. (1995):Der Mittelspecht (Dendrocopos medius): Biotop-Ansprüche, Bestandsentwicklung und Gefährdung seines Lebensraumes – im NW-Hildesheimer Wald. Naturkdl. Mitt. Orn. Verein Hildesheim 16: 103-118. (that’s me, aber schon seit 1994 kein Mitglied mehr – warum wohl ??). De.Wikipedia.org: Mittelspecht (leicht aus Internet zu ziehen; anonym, aber gute Beschreibung). Vester, Frederic(1986): Ein Baum ist mehr als ein Baum.(Fenster-Bilderbuch, Kösel).München – in : Wenzel-Jelinek, Margret (1992): Kapital Wald (Spektrum Akad. Vlg) Heidelberg …(in Hi-Uni-UB: Bio). Schoppe, Rolf (2007): Die Vögel des Kreises Hildesheim (noch 2 Ex. Bei Decius, 87 €) (darin ist der Mensch gemachte Niedergang unserer Natur und Umwelt fast auf jeder Seite dokumentiert !!!). Joachim Heinze , Biologe u n d Vogelkundler seit mehr als 50 Jahren … |
Martin Finke |
Eingetragen am Samstag, 14.06.2008 um 18:19 Uhr
jetzt machen`s weg ! ! ! !Da wir ja nun immer mehr Leute werden, die sich nicht auch noch den letzten Baum in Hildesheim abholzen lassen wollen, wäre es doch schön wenn wir am Sonntag den 22. bei unserem gigantischen Schützenumzug mitlaufen würden. Vielleicht können wir wir ja noch was verhindern. Auf jeden Fall steigt dann die Medienpräsens, weil wir ja mit Herrn Machens auf der gleichen Veranstaltung latschen werden. Schreibt doch bitte, was ihr davon haltet oder denkt euch auch was aus, weil man kann sich ja nicht alles gefallen lassen und demnächst sind unser schöner Kehrwiederwall und die Sedanallee dran. Martin Finke |
Ronald Reed www.rreed.de |
Eingetragen am Dienstag, 03.06.2008 um 11:39 Uhr
! Kahlschlag wie in Hildesheim, jetzt auch im Borsumer Wald !Bauanträge, für völlig überflüssige Fahrradwege, sind bereits gestellt. (Unfassbahre Schönrederei, eines Umweltskandals, durch den "Ornithologischen Verein Hildesheim") Wann fangen die Bürger der Gemeinde Harsum endlich an, sich zu wehren ??? Während in Hildesheim von Umweltskandal und Korruption die Rede ist, passiert in Borsum folgendes: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Ich kenne hier in der Gemeinde Harsum und in der näheren Umgebung jedes Schlagloch jede Kurve und jeden Baum. Und auch jedes Holzkreuz am Straßenrand. Besonders viel Zeit habe ich mit Freunden in meiner Jugend im und um den Borsumer Wald verbracht und auch heute noch, fahre ich beinahe täglich am Borsumer Wald auf der Straße entlang. Da ich auch aktiver Radsportler bin, kommen so über 30.000km im Jahr auf dem Fahrrad zusammen. Einen erfrischenden Sauerstoffschub nimmt man jedes mal mit, wenn man im Sommer am Borsumer Wald entlang radelt. Das ist Lebensqualität, die mit Geld nicht zu bezahlen ist. Wer bereits wie ich in einer Großstadt wie Berlin gelebt hat, in der jeder Quadratmeter Grün die Funktion einer Oase hat, weiß was ich meine. im Jahr 2006, hatte ich einen Handzettel in meinem Briefkasten, mit der Aufschrift „bündnis für borsum“ dessen Initiatoren angeben, sich nach Ihrer Wahl als Bürgervertreter, für Sie einzusetzen und für Sie unter anderem Fahrradwege zu bauen. Selbstverständlich fühle ich mich als Borsumer Bürger angesprochen, da ich selbst bereits seit 1970 in Borsum wohnhaft bin und meine Vorfahren bereits seit dem Hochmittelalter (13. Jahrhundert) hier leben. Was ich in keiner Hinsicht nachvollziehen kann, ist das dieses Bündnis den Bau von Fahrrad-Wegen unter anderem zwischen Borsum und Asel vorantreiben will. Als ob es nie irgendeine Bau-Sünde gegeben hätte, wollen diese Herren so weitermachen, wie schon so viele vor Ihnen. Anstatt die Chance zu nutzen und es besser zu machen. Besser bedeutet allerdings heutzutage nicht mehr, noch höher und noch weiter, oder noch mehr herausholen. Plattmacher sind das letzte, was die Bürger hier in unserer Gemeinde wollen, deshalb leben Sie hier, mitten im Grünen. Wenn den Herren vom "bündnis für borsum" der Wald hier zu grün ist und die Vögel Ihnen morgens zu laut singen, hält Sie niemand davon ab irgendwo in einer Großstadt in einen Plattenbau zu ziehen und dort immer schön die Fenster geschlossen zu halten, damit bloß kein Sauerstoff an Ihr Hirn gelangt und Sie dort auch noch anfangen Handzettel in Briefkästen von Menschen zu werfen, die mit Ihren menschenfeindlichen Ideen nichts zu tun haben wollen. Das eine Garantiere ich persönlich, solange die Bundesrepublik Deutschland ein Naturschutzgesetz hat, wird durch oder direkt am Borsumer Wald entlang kein Fahrradweg gebaut. Und auch keine Trans Rapid Trasse oder ähnlicher überflüssiger Schwachsinn. Wer die Situation der Liegenschaft in dem diesbezüglichen Flurabschnitt zwischen Borsum und Asel kennt, weiß worum es dabei in Wahrheit geht. Skrupellose Geschäftemacherei und politisches profilierungsgehabe auf Kosten der Natur, unserer Kinder und Enkelkinder und deren Nachkommen, ist mal wieder der wahre Grund weshalb hier eine Diskussion inszeniert werden soll (Pfui). Personen derselben Gesinnung und Handlungsweisen derer, denen wir das Atommüll-Endlager Schacht Konrad zu verdanken haben, versuchen hier Macht zu erlangen und dadurch auch anderen positiver eingestellten Personen Macht zu entziehen. Was Wir wirklich brauchen sind verantwortungsvolle Mitbürger und Bürgervertreter, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und wissen, dass es kein ewiges Wachstum gibt, rechnen können und verantwortungsvoll mit der von unseren Kindern und Enkelkindern nur geliehenen Natur umgehen und ein menschenwürdiges Weiterleben auf unserer Erde garantieren. Und dieses nicht nur als Mittel zum Zweck aus Eigeninteresse vortäuschen. Was für ein Naturschutzverein ist der "Borsumer Naturschutzverein" eigentlich, von dem einige Mitglieder oder ehemalige Mitglieder, auch zum "Ornithologischen Verein Hildesheim" zählen, der den Kahlschlag-Umweltskandal in Hildesheim befürwortete,- wenn in den Köpfen dessen Vereins-Mitglieder unter anderem Personen vom "bündnis für borsum" solche abwegigen Ideen wie "Abholzen des Waldes für einen Fahrradweg" entspringen? Vielleicht irre ich mich auch nur und ich habe das Alles nicht richtig registriert, oder ich habe plötzlich eine psychische Erkrankung die in mir ein Gefühl der Wut aufkommen lässt. Vielen Dank meine Herren, solche Interessen-Vertreter stehen nicht für mich und meine Auffassung von Umweltbewusstsein. Die bereits stark beschädigte Straße zwischen Borsum und Asel zu reparieren, wehre meiner Ansicht nach wirtschaftlich (ökonomischer) um einiges Klüger, als den für Alle so wichtigen bereits zum Teil Naturgeschützen Borsumer Wald anzutasten und zu bestehlen. Durch den Bau würden hohe zusätzliche dauerhafte Instandhaltungskosten entstehen die Wir alle zahlen müssen, wenn das Wurzelwerk der naturgeschützten Bäume immer wieder die Fahrbahn-Decke des Radweges zum Aufreißen bringen wird. Zudem würde ich anregen die Lichtverschmutzung mit Flutlichtbeleuchtung durch den im Borsumer Wald ansässigen KFZ-Betrieb zu unterbinden. Das wäre für die im Wald lebenden Tiere besser und Ablenkungen im Straßenverkehr durch Lichtreflexe in der unmittelbar dort verlaufenden Unfallträchtigen Kurve, in der schon Menschen zu Tode kamen, wären auch nicht mehr möglich. Zudem kann man damit auch noch Strom sparen. Im Süden der Republik, gibt es bereits erfolgreiche Rückbau-Projekte, in denen die ursprünglichen Straßenverläufe der alten Ortschaften, wieder hergestellt wurden. Das hat den Vorteil, dass die Ortschaften nicht als billige Abkürzung benutzt werden und das dort nicht wie in Borsum wie auf einer Rennpiste durchs Dorf gerast werden kann. Optisch wirkt sich ein Rückbau ohnehin positiv aus. Das bedeutet bessere Lebensqualität für alle Bürger und ist meiner Meinung nach in jeder Hinsicht zur Nachahmung zu empfehlen. Der Bau eines Fahrradweges hätte zur Folge, dass noch weniger Rücksicht genommen werden muss und somit die Fahrgeschwindigkeit der Autos automatisch steigt. Wie das letztendlich ausgeht, haben die Borsumer Bürger schon des Öfteren anhand von schweren Unfällen am Borsumer Wald, an den Ortsausgängen und in der Ortschaft miterleben müssen. Von den unzähligen zu Tode gekommenen kleinen und mittelgroßen Säugetieren und Vögeln ganz zu schweigen. Die Hauptstraßen in Borsum haben bereits die Eigenschaft von stark befahrenen Bundesstraßen, als die von idyllischen Dorfstraßen eines Dorfes, mit einer Geschichte die bereits über 1200 Jahre alt ist. Mit freundlichen Grüßen Ronald Reed |
susanne.v. |
Eingetragen am Sonntag, 18.05.2008 um 20:26 Uhr
Hallo Sigismund, Du hast natürlich recht, morgen mache ich mich auf den Weg und entferne etwaige Reisszwecken (die ich nicht eingepflockt habe!),doch sei meine Frage erlaubt, wenn Du auch Naturschützer bist und Dich seit März (seit zwei Monaten!) über besagte Überreste von Infoflyern, die ja der Initiative sehr dienlich waren, ärgerst, warum hast Du sie dann nicht, wie ich, wenn ich des Weges kam, selbst entfernt? |
Sigismund Bauer |
Eingetragen am Samstag, 17.05.2008 um 23:02 Uhr
"Mir geht der zum Abschluss der gestrigen Versammlung von Herrn Kulenkampf geäußerte Satz nicht aus dem Sinn, dass er uns von OB Machens ausrichten solle, dieser habe sich sehr daran gestört, dass die Bürgerinitiative die Infoflyer mit Reisszwecken an den Bäumen befestigt habe!!!!Wenn gesunde Bäume gefällt werden, hüllt der OB sich in Schweigen, bei der Bürgerversammlung glänzt er durch Abwesenheit, aber über 5mm kurze Reisszwecken erregt er sich??? " (Susanne Vespermann am 23.3.2008) Natürlich lässt eine solche Äußerung auf den geistigen Horizont von Verfasser und Überbringer schließen. Aber: gerade wer sich vehement für den Baumschutz einsetzt, sollte auch solche Details bedenken. Den Baum juckt natürlich nicht die 5mm-Reißzwecke in der Borke (die ja bekanntlich aus abgestorbenem Holz besteht, erst die eigentliche Rinde ist sensibel). Unschön sieht's aber aus. Ich meine: wer Infos an Bäume heftet, sollte auch dafür sorgen, dass die Krampen entfernt werden, selbst wenn jemand anders das Papier schon vorher abgerissen hat! An der Blutbuche Ecke Annenstr./Renatastr. (und woanders wohl auch) sitzen bis heute die Krampen von einer Mitteilung im März. |
Susanne Vespermann |
Eingetragen am Montag, 21.04.2008 um 14:48 Uhr
Habt Ihr schon gesehen, dass Ende letzter Woche im Ehrlicherpark an den nach dem Kettensägenmassaker kahlsten Stellen dutzende neuer Büsche gepflanzt worden sind? Außerdem auf der großen Wiese zwei Bäumchen! Hätte man die alten gesunden Sträucher nicht herausgerissen, hätte man die jetzt gepflanzten (für deren Anschaffung ja offensichtlich Steuergelder vorhanden sind) an anderer Stelle in Hildesheim zur Begrünung verwenden können. Aber in der Verschwendung von Steuergeldern kennt sich ja die Verwaltung spätestens seit der missglückten Teichaktion = € 120.000 bestens aus!
|
Gaby Scheffler-Schulz |
Eingetragen am Donnerstag, 10.04.2008 um 15:55 Uhr
Mit Verlaub, Frau Burgdorf, es heißt
GRAUREIHER und nicht Fischreiher. Das sollte eine
Fachfrau wie Sie eigentlich wissen. Ich empfehle, in die Internetseite folgendes aufzunehemen: www.unser-braunschweig.de Dort finden sich Leserbriefe zu der dortigen Baumfällaktion. Interessanterweise geht es dort auch um "Sichtachsen" und Korruptionsverdacht. Es findet sich auch ein Link zur dortigen BI. Vielleicht können sich beide BI`s auch austauschen. |
Eintragen