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Gaby Scheffler-Schulz


Eingetragen am Montag, 10.03.2008 um 12:07 Uhr  

Mit "goldener Axt" zum intakten Stadtpark, so die Überschrift in der HAZ vom 8.03.08.
Frau Leonhardt schmunzelt, wie schön! Ich habe den Eindruck, dass Frau Leonhardt die Gefühlslage der Bevölkerung unrealistisch einschätzt! Verunsichert auf Veränderungen und emotional reagiert das Volk? Das Volk reagiert entsetzt und fassungslos und nicht verunsichert. Und wie gut, dass es sich emotional für die Natur, für die abgeholzten Bäume einsetzt. Mit Sicherheit hätte sich für Weintulpe und Co. auch ein anderes idyllisches Plätzchen gefunden.

Ferner las ich in einem weiteren Artikel, dass die Stadt sich um die Sicherheit von joggenden Frauen sorgt, und damit den Kahlschlag begründet. Das schlägt dem Fass den Boden aus!! Aufgepasst!! Demnächst werden alle Bäume an den von Joggerinnen bevorzugten Waldwegen zu deren eigenen Sicherheit gefällt. Überhaupt, wieso brauchen wir Bäume? Der Wind, der Wind, das himmlische Kind könnte zur Gefahr werden. Und was Emma nicht schafft, dass schafft die Stadt viel rationaler und effektiver.

Hi


Eingetragen am Sonntag, 09.03.2008 um 11:57 Uhr  

Jetzt wird mit unseren Steuergeldern sogar die Natur zerstört, dass darf doch alles nicht wahr sein! Mir kommt das langsam so vor, als ob die Stadt kein fachliches Personal mehr hat. Wer ist für die Kettensägen-Kolonnen verantwortlich?
Es wird Zeit das die 68ger wiederkommen, da hat es jedenfalls geraucht, wenn es zu solchen kranken Entscheidungen gekommen ist!

Martin Busche


Eingetragen am Samstag, 08.03.2008 um 23:17 Uhr  

Hier liegt ein Eichbaum umgerissen,Sein Wipfel tät die Wolken küssen,Er liegt am Grund- warum ?
Die Bauern hatten,hör ich reden,Sein schönes Holz zum Baun vonnöten Und rissen
ihn deswegen um.
Schiller 1776-1788

Thomas Vespermann


www.hildesheimernatur.de
Eingetragen am Donnerstag, 06.03.2008 um 21:08 Uhr  

Hallo !
Die Website, samt Gästebuch, ist erst seit ein paar Tagen im Netz. Wir sind noch eine winzige Bewegung. Wir haben uns im Februar spontan gefunden, weil uns das Abholzen und Umgestalten der Natur als Irrtum unserer Zeit erscheint. Etwas so flüchtiges wie Politik darf nicht darüber entscheiden,ob ein uralter Baum verschwindet oder nicht.Wir wollen etwas dagegen tun. Jeder auf seine Art und Weise. Lassen Sie uns über die Möglichkeiten nachdenken.

Gaby Scheffler-Schulz


Eingetragen am Donnerstag, 06.03.2008 um 18:30 Uhr  

Hallo, Herr Vespermann,

ich wundere mich nur, dass so wenig Menschen Einträge in dieses Gästebuch vornehmen. Oder laufen Informationen an anderer Stelle zusammen? Wie wird die Hildesheimer Bevölkerung von der anstehenden Versammlung im Rathaus erfahren? Dass klammheimlich alte Bäume gefällt werden, aus welchen niederen Beweggründen auch immer, ist ein Trauerspiel. Ich denke an den Baum in Dresden, der trotz massiver Proteste gefällt wurde. Sie schreiben, dass so viel zu tun ist und wenig Zeit bleibt. Darum hoffe ich, dass sich viele Einwohner von Hildesheim der Bürgerinitiative anschließen und ihre Mitarbeit anbieten.

Thomas Vespermann


www.hildesheimernatur.de
Eingetragen am Donnerstag, 06.03.2008 um 16:38 Uhr  

Ich weiss nicht was die Grünen gewusst haben oder ob sie den Kahlschlag womöglich sogar abgenickt haben. Am 27.3. findet im Rathaus im Struckmannsaal
um 19 Uhr eine Versammlung
statt. Jeder kann da hinkommen. Dort wollen wir mehr Transparents in der Natur und Kulturlandschaft einfordern. Die Natur in Hildesheim gehört uns allen,
auch den Naturfreunden und der Artenvielfalt. Ein gute Idee wäre die Forderung, sämtliche Grünflächenneugestaltungspläne und Baumfällaktionen, vorab,auf dieser und anderen Websites zu veröffentlichen. Bisher verschwanden jedes Jahr in Hildesheim uralte Bäume.
Gründe gab es immer, so richtig eingesetzt hat sich bisher kaum einer. Das wertvolle Naturerbe eines alten Baumes darf nie wieder aus so sinnlosen Gründen wie beim jüngsten Kahlschlag geopfert werden. Alle alten Bäume sollten so schnell wie möglich fotografiert und dokumentiert werden. Es gibt so viel zu tun und so wenig Zeit.




Gaby Scheffler-Schulz


Eingetragen am Donnerstag, 06.03.2008 um 07:40 Uhr  

Ups, Bündnis 90/ Die Grünen haben im Vorfeld nichts von der Abholzung gewusst? Das ist schwer vorstellbar!!
Ist eigentlich eine weitere Flyer Aktion geplant, um auf diese Seite aufmerksam zu machen?

Gaby Scheffler-Schulz


Eingetragen am Mittwoch, 05.03.2008 um 08:16 Uhr  

Ich danke besonders den beiden couragierten Frauen, die durch ihre Flyer Aktion die Bürgerinnen und Bürger von Hildesheim erst auf diese VERGEWALTIGUNG durch KAHLSCHLAG aufmerksam gemacht haben. Die Jahreszeit für diese ungeheuerliche, frevelhafte Abholzung war geschickt gewählt, sind doch jetzt noch nicht so viele Menschen in der Natur unterwegs. Und, kaum befestigt, wurden die Flyer sofort wieder entfernt. Wer hatte denn da Interesse, dass sich die Bürgerinnen und Bürger nicht (in)formieren?
Die gesunden, alten Bäume sind leider unwiederbringlich verloren, das Landschaftsbild verschandelt, Lebensraum zerstört. Durch die anklagenden und mahnenden Baumstümpfe, haben sich die Personen, die das zu verantworten haben, ein Denkmal der besonderen Art gesetzt. Als ehemalige Einwohnerin Hildesheims hoffe ich, dass weiterer Kahlschlag durch die Bürgerinitiative und durch die Recherchen der HAZ vereitelt werden. Wo wandeln eigentlich die Verantwortlichen der Stadt Hildesheim im Sommer und suchen Schatten, genießen die Natur? Und wo bleibt ein Statement der Grünen, unserer Volksvertreter in Sachen Umweltschutz? HALLO??

Thomas Vespermann


www.hildesheimernatur.de
Eingetragen am Dienstag, 04.03.2008 um 09:53 Uhr  

Hallo Andrea
Kennst du die Leserbriefe aus der haz zum Thema Kahlschlag in Hildesheim ?Zum Kahlschlag in Hildesheim

3. 3. 2008 - Dr. Michael Loddoch

Mitarbeiter des Fachbereiches "Grün" der Stadt Hildesheim haben auf der Kuhwiese zwischen Marienburger Höhe und Lönswäldchen eine Hainbuche gefällt. Dieser Baum war bei sehr vielen Kindern als Kletterbaum, Treffpunkt und Platz zum Toben äußerst beliebt. Warum die Stadt einen gesunden und unter Bestandsschutz stehenden Baum fällt, blieb zunächst unklar. Auf Nachfragen wurde bekannt, dass auf Wunsch einer einzigen Anwohnerin die Stadt sich zu dieser Maßnahme entschlossen hatte. Ohne weitere Rücksprache mit weiteren Anwohnern rückten die Sägen an und schufen innerhalb weniger Minuten Tatsachen. Auch die sofort alarmierte Polizei konnte die Mitarbeiter der Stadt nicht mehr aufhalten.

Völlig schockiert waren die Anwohner, und die Kinder verstanden die Welt nicht mehr. Noch vor wenigen Wochen bestätigte ein Mitarbeiter der Stadt, dass auf der Kuhwiese kein Baum gefällt wird. Lag es daran, dass der Antrag von einer Juristin und ehemaligen Mitglied des Stadtrates gestellt wurde? Diesen Fragen wird sich die Stadt noch stellen müssen.

Über 60 Anwohnerinnen und Anwohner, darunter 30 Kinder, haben bereits Protestbriefe unterzeichnet. Das bringt den Baum nicht zurück und den Kinder bleibt der Spielplatz für immer genommen. Aber es bleibt doch die Frage, warum die Stadt den Lebensraum von Kindern so leichtfertig zerstört und welche Bedeutung Kinder in dieser Stadt haben?

Man werde den Baum einfach wieder wachsen lassen, bekam man von Mitarbeitern der Stadt zu hören. Ein Schildbürgerstreich? Dort ist man in Hildesheim wohl schon angekommen.

2. 3. 2008 - Dr. Eberhard Dörner

Mit Bestürzung habe ich am Samstag ihre Artikel über den Ehrlicher-Park und die geplante Landesgartenschau gelesen.

Ohne Hunderte, ja vielleicht Tausende von Hildesheimern, die das Gebiet um Innerste und Hohnsensee regelmäßig zum Wandern, Rad fahren, Joggen, Skaten, Paddeln, Angeln, Fußball spielen oder als Schrebergärtner nutzen, um ihre Meinung zu fragen, dürfen offenbar einige ihrer krankhaften Umgestaltungswut frönen, wesentliche Grundlagen für Lebensqualität vernichten und dazu noch meinen, dem Steuerzahler sei dies auch nur einen Cent wert.

Da mit Sicherheit auch das gewachsene Ökosystem dabei zerstört würde, wundert mich besonders die Beiteiligung der Grünen bei diesen Aktionen. Mir ist nicht klar, wofür diese Partei eigentlich noch steht.

Die Vernunft würde gebieten, sich auf die Gestaltung der Innenstadt, wo noch genug Hausaufgaben anliegen, zu beschränken. Gegen Phantastereien der genannten Art sollten alle, die sich betroffen fühlen, zur Wehr setzen.

2. 3. 2008 - Manuela Gems

Was die Stadt Hildesheim sich da hat, einfallen lassen, ist ja wohl ein sehr schlechter Witz! Wo bitte, sollen sich die Tiere noch Brutplätze und Unterschlupf finden, wenn alles abgeholzt wird? (Vögel, Fledermäuse, Igel und Eichhörnchen...usw.!?) Genau wie am Kahlenberger Graben, dort kann man sich nicht mehr ungestört hinsetzen, da man das Gefühl hat ,man sitzt in einer grossen Badewanne und nicht in der Freien Natur. Wieviel Natur wollen Sie denn noch zerstören? Wir haben dort gerne gesessen und den Vögeln und Enten zugehört und zugeschaut. Wir mögen Uns doch auch unsere Wohnung und Land einfach weg nehmen.

2. 3. 2008 - Karin Wisseroth

Ob 350, 80 oder 20 Bäume, der entrüstete Herr Gesellschafter der Firma Wasserkraftanlage Johanniswehr GmbH & Stadtdirektor Buerstedde soll wissen dass in Zeiten globaler Erwärmung und Umweltzerstörung jeder große, CO2 speichernde Baum, der aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen gefällt wird, einer zu viel ist.

Ob meine Enkel von diesem Minikraftwerk, für das die Stadtoase Johannisfriedhof geopfert wurde, profitieren werden, wie Herr Buerstedde in der Presse verlauten ließ, steht in den Sternen. Seine Enkel profitieren auf jeden Fall dann, wenn sie seine Gesellschaftsanteile erben.

Falsche Informationen und Gerüchte hätten vermieden werden können, wenn wie bei Baumaßnahmen üblich, die Hildesheimer Bürger an Ort und Stelle durch ein Schild informiert worden wären!

2. 3. 2008 - Petra Kemnah

Die radikale Abholzung und Entfernung des Buschwerks und der Bäume auf den Wällen und im Park ist schlichtweg entsetzlich. Innerhalb eines halben Tages wurde u.a. auch direkt vor unser Garteneinfahrt ein Bild des Grauens angerichtet. Seit meiner Kindheit, also vor knapp 30 Jahren, war der idyllische Blick ins tiefe Grün für mich vorhanden. Selbst die ältere Generation, die seit mehr als 60 Jahren hier vor Ort wohnt, kennt ein solches gnadenloses Abholzen nicht. Schon immer waren das gesamte Buschwerk wichtige Brutplätze für die Vögel. Sommertags wurden einige dieser schönen Buschanlagen sogar zu einem Kinderspielplatz umfunktioniert. Generationen von Kindern verbrachten viele schöne Stunden und glückliche Zeiten auf dem Wall um sich zu verstecken oder kleine Höhlen zu bauen. Jetzt ist alles weg. Es ist einfach sehr traurig, dass das für alle Menschen und Tiere so wichtige lebensfreundliche und herrliche Stück Natur für Jahrzehnte so verschandelt wurde.

1. 3. 2008 - Marianne Kleine-Willke, Monika Maria Wunram

Als erstes einmal ein Danke an die HAZ-Redaktion, die mit ihrer Berichterstattung in der Samstagsausgabe vom 01.03.2008 der Betroffenheit der AnwohnerInnen über die Baumfällungsaktionen in der Stadt Hildesheim Raum gegeben hat und einlädt auch weiter zu diesem Thema Leserbriefe zu schreiben. Wir erleben das als eine gute Möglichkeit, dass BürgerInnen gehört werden und als einen ersten Schritt in die Richtung der MITBESTIMMUNG. Eine Frage, die sich uns in diesem Zusammenhang stellt ist, warum Pläne zur Gestaltung von Grünanlagen erst dann vorgestellt werden sollen, wenn der dazu nötige Schnitt längst geschehen ist. Wir wünschen uns, dass solche Entscheidungen gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt getroffen und nur durchgeführt werden können, wenn die Mehrheit sich dafür ausspricht. Das heißt, Baumfällungsaktionen müssen in Zukunft frühzeitig bekannt gegeben werden, so dass die BürgerInnen selbst entscheiden, ob sie mitentscheiden wollen. Da die Bäume eine andere Sprache sprechen als wir Menschen brauchen sie unserere Lobby. Für uns sind Bäume Lebewesen, die es zu achten gilt. Sie erhöhen unserere Lebensqualität. Neben vielem anderen schenken sie uns Schatten, Nahrung, Medizin, Sauerstoff, tragen zur Verbesserung des Klimas bei, säubern unsere Atemluft und sind als Freunde der Menschen aus vielen Büchern, Gedichten und eigenem Erleben bekannt. Darüber hinaus bieten sie Lebensraum für viele andere Lebewesen. Sie verdienen unseren Respekt. Es wird uns glauben gemacht, dass Baumfällungen nur zu unserem Schutz durchgeführt werden. Wir glauben, dass diese Aussagen lediglich Angst machen und damit das Einverständnis bei den BürgerInnen erzeugen sollen. Wir wünschen uns, dass in Zukunft Entscheidungen ohne "Angstmache", mit Sachverstand, einvernehmlich und zum Schutze der Natur getroffen werden und dass auch die Politiker der Stadt Hildesheim diese Notwendigkeit erkennen - Bäume gestalten Lebensräume.

Für den Verein "Lied der Erde e.V."

1. 3. 2008 - Petra, Enrico und Ramona Jörns

Eine fassungslose Ohnmacht überfällt mich und meine Kinder vor dieser ignoraneten und sinnlosen Vorgehensweise. Ist den "Verantwortlichen" denn nicht klar was das für Auswirkungen auf das "Stadtklima" hat? Es wurde maßlos zerstört, ohne Rücksicht und Respekt vor dem Leben. Dass hier ornithologischer Verein und Naturschutzbehörde mitgespielt haben, können wir trotz geführter Telefongespräche absolut nicht nachvollziehen. Man hat den Eindruck es waren Roboter am Werk.

Eine Ahnung von einem Kettensägenmassakar hatten wir schon im letzten Jahr, als an einigen Schulen viele große Bäume gefällt wurden und absurderweise durch Pflanzkübel ersetzt wurden. Wann werden hier neue Bäume gepflanzt?! Im Scharnhorstgymnasium z.B. müssen Schüler im Sommer in ihren Klassenzimmern schwitzen, weil die wunderbaren Schattenspender fehlen. Kein noch so dicker Vorhang kann dies ersetzen.

1. 3. 2008 - Mira Bettels

Das ist doch hübsch, nicht? Endlich hat man wieder den Durchblick in Hildesheim.

Ich kann mich erinnern, dass die Stadt vor mehr als zehn Jahren ähnlich reagierte, allerdings längst nicht so radikal: Nachdem eine Frau in der Nähe des Vier Lindens auf der Zufahrtsstraße zu den Sportplätzen erschlagen wurde, sägte die Stadt kurzerhand alle dicken Pappeln in diesem Bereich ab. Unfallverhütung im Nachhinein. Dann herrschte wieder Schweigen im Walde. Bis zum nächsten Sturm mit Unglücksfall...

Es macht den Anschein, als sei die Stadt nicht in der Lage, ihre Bäume regelmäßig zu pflegen und gefährliche bzw. gefährdete Kandidaten rechtzeitig zu erkennen und aus dem Verkehr zu sägen. Statt dessen sind dann nach getaner Tat alle dicken Bäume mitschuldig und zur Todesstrafe verurteilt - egal ob gesund oder krank.

Vielleicht ist es nach diesem Kahlschlag für die Stadt wieder an der Zeit, die Hände in den Schoß zu legen und zu warten bis der nächste Mensch erschlagen wird? Oder trifft das Argument "nicht verkehrssicher oder nicht erhaltenswert" deswegen so gut auf so viele Bäume zu, weil man das Holz zur Zeit gewinnbringend verkaufen kann? Wenn sich Hildesheim als Touristenstadt rühmen möchte, dann hat sie vielleicht noch nicht verstanden, dass Touristen Parks mit alten Bäumen mögen, und dass diese Parks das Stadtbild erheblich aufwerten. Und außerdem passen hundertjährige Buchen besser zu einer tausendjährigen Stadt als zwanzig neu gepflanzte Bäumchen auf einer Rasenfläche, die erst wieder ein Park werden will, oder?

Es gab auch Zeiten, da wurde eine völlig ausgehöhlte Platane in der Sedanallee gestützt und geschützt, um sie so lange wie möglich zu erhalten. So wie andere Städte alles daransetzen ihre alten Bäume zu erhalten, weil sie einfach eine wunderbare Athmosphäre erzeugen und man andächtig und ehrfürchtig darunter lang wandeln kann. Stellen sie sich einmal die Wilhemshöhe in Kassel ohne alte Bäume vor...

Ein Jammerspiel. Und Hildesheim arbeitet weiter daran, ihr Image einer "etwas orientierungslosen Stadt mit einem Rat, der seltsame Entscheidungen trifft" zu polieren. Wie schaffen die das nur, stets gegen das Interesse der Bürger und wider der Vernunft zu handeln? Ein Wunder, das wir alle noch die freundlichen Hildesheimer bleiben!


Thomas Vespermann


www.hildesheimernatur.de
Eingetragen am Montag, 03.03.2008 um 23:02 Uhr  

hallo andrea
wenn du Fotos hast, die den Kahlschlag dokumentieren und die aussagekräftiger bzw. besser sind als die Vorhandenen, dann mail sie mir doch bitte zu. Ich werde Sie gerne in die Fotogalerie aufnehmen. Eine andere Idee,
die viele von uns haben, wäre ein Baumregister zu schaffen.
Wir könnten alle alten Bäume der Stadt fotografieren und benennen.
By the way....
Erinnerst du dich an den uralten Baum vorm Bernwardskrankenhaus ? Erst letztes Jahr ist dieser Riese nach Vollendung der Baumaßnahmen am Verwaltungstrakt gefällt worden. Kennst du die Fotos von Hildesheim aus den 50er-60er
Jahren ? Viele Bäume haben die Bombardierung und den Brennstoffmangel der Nachkriegszeit überlebt. Doch dann mußten sie einer Architektur weichen die wertlos
und austauschbar die Stadt verschandelt. Mein Vorschlag für Hildesheim lautet. Schützt die alten Bäume, schafft Biotope, begrünt die anonyme Nachkriegsarchitektur und legt endlich die Treibe wieder frei !
Dann wird die Kriminalität weniger, die Menschen gesünder,die Luft besser, die Innenstadt belebter und die kulturelle Verständigung erleichtert. Die alten Bäume von heute werden die Tempel von morgen sein. Die Natur in ihrer unendlichen Kreativität ist so viel interessanter und spannender als alles vom Menschen geschaffene. Bis es so weit ist müssen wir unser Naturerbe bewahren. Es gibt nicht viel was wertvoller ist als ein alter Baum.




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