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Montag, 21.03.2011 um 12:20 Uhr

In der nächsten Woche jährt sich Falkos Weggang zum zweiten Mal und wir werden uns wieder an seinem Grab einfinden um mit ihm diesen Tag zu verleben und auf die eine oder andere Art dichter bei ihm sein. Allen die ihn kannten und mochten bleibt er eh im Herzen und wird immer dort bleiben. Auch in seinen Bildern wird er weiter leben und in vielen anderen Dingen und Begebenheiten wird immer ein Gedanke an Falko aufblitzen und somit wird er nie vergessen werden.
Also Baby, wir sehen uns in der nächsten Woche bei dir und sonst wenn du es für richtig hälst. Bis dann!
Pass mir auf Fee auf...



Dienstag, 19.10.2010 um 13:44 Uhr

Ich bin mit Falko Böttcher 10 Jahre in Stralsund zur Schule gegangen.Mit Bestürzung habe ich und die anderen ehemaligen Mitschüler von seinem Ableben erfahren.Zumal wir uns erst kurz vorher bei einem Klassentreffen fast alle wiedergesehen haben.Er wird uns fehlen.



Sonntag, 17.10.2010 um 10:21 Uhr

Nach eineinhalb Jahren Kraft und Energie hat Lucienne eine sehr schöne Ausstellungseröffnung und Ausstellung organisiert. Ich freue mich, sie bis zum 8. November genießen zu dürfen und hoffe viele andere tun dies auch.
Das einzige was ich beitragen kann, ist jeden in das Atelier einzuladen, der sich auch nach der Ausstellung erinnern möchte.
In diesem Sinne bis vielleicht bald, Annett.



Donnerstag, 22.04.2010 um 09:02 Uhr

Nun ist es schon ein Jahr her und wir waren am Abend des 29.März bei Falko um mit ihm auf sein Wohl einen zu heben. Es war ein wunderbarer lauer Frühlingabend, die Pfeife fehlte nicht und wir haben Begebenheiten und Erinnerungen an Falko ausgetauscht. Wir haben eben mit einem lachenden und weinenden Auge an Falko gedacht und ich denke er war uns allen wieder nah. Im Alltag verdrängt man doch die Tatsache, dass er nicht mehr körperlich bei uns ist. Doch immer wieder in Gedanken ist er uns sehr nah, weil doch immer der Gedanke kommt 'wie würde Falko darüber denken'. Das wird auch so bleiben, denke ich, und das ist auch gut so.


An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: Bild



Dienstag, 08.09.2009 um 23:25 Uhr

In meinem Mobiltelefon hüte ich zwei eingegangene Nachrichten:
Eine vom 7. März 2009 nach einem Besuch: „… es war ein seltener, guter Nachmittag …“ und „… vielleicht wären wir etwas durch den Lindenpark, ins Atelier oder durch den Küstenwald gewandert, ich glaube mit uns würde das gehen …“.
Eine zweite vom 11. März 2009: „… klar hab ich Lust auf’s Kloster … Schmerzenszeit scheint sich zu reduzieren, laß uns im Kloster wandeln …“.
Beide Nachrichten stammen von meinem Freund Falko Böttcher und ich lese sie von Zeit zu Zeit, um mich einer trotz ihrer Kürze intensiven Freundschaft zu besinnen.

Für den 22. März – einen Sonntag – hatten wir uns verabredet, eigentlich, um die Ausstellung zu verfemter Kunst „Meisterwerke der Moderne“ im Kloster zum Heiligen Kreuz zu sehen. Dann entschieden wir uns aber spontan um zu einem Besuch der kurz zuvor eröffneten Ausstellung „Zeitgenössische Kunst seit 1969 – 40 Jahre Kunsthalle“.
In meinem Gedächtnis bleibt dies ein besonderer Tag.
Die Ausstellung selbst war sehenswert, die Intensität des Erlebens erhielt sie durch das Zusammensein mit Falko. Er „rase“ immer durch Ausstellungen, wie er sagte, erst das lasse die Eindrücke richtig auf ihn wirken. Er werde in Abständen auf einer Bank ausruhend auf mich warten, damit wir uns austauschen könnten. Ich dagegen bleibe gern länger stehen und schaue von allen Seiten nach versteckten Details. So ergab es sich, dass ich Falko zuweilen vor mir auf seinem Weg sah, und was mir heute vor allem vor Augen steht, ist das Bild von diesem Mann, der geradezu exzessiv die Eindrücke der Bilder, der Skulpturen, des Raumes, des Lichtes in sich aufnahm, nichts auslassend, alles einatmend, eine Lebenslust in den Augen und in der Stimme, die den Anblick seines geschwächten Körpers fast vergessen machte. Wir sprachen über die Wirkung von Farbe, Linie und Fläche. Falko fragte mich, ob ich dieses und jenes gesehen hätte und mir wurde klar, dass er in all seiner Geschwindigkeit doch die Details sehr genau beobachtet hatte. Dieser Tag war ein Fest für die Sinne!
Für einen der nächsten Sonntage nahmen wir uns den verschobenen Besuch im Kloster vor. Dazu ist es nicht mehr gekommen.

Dankbar bin ich für das Geschenk dieses Sonntages, das Geschenk der gemeinsam verbrachten Zeit und das Geschenk der Offenheit, mit der Falko Böttcher mir begegnete. Wohl kannte ich seinen Namen lange vorher, doch persönlich lernte ich ihn erst im frühen Sommer 2008 kennen – in einer für mich und meine Familie sehr schwierigen Zeit. Falkos treue Gefährtin Lucienne ebnete den Weg unserer Freundschaft und dafür danke ich ihr sehr. Beide – Lucienne und Falko – gaben uns Beistand, wie sie ihn doch selbst dringend benötigten.
Von Falko Böttcher lernte ich, wie man die Dinge auch betrachten kann. Heute ertappe ich mich manchmal beim Versuch der Anschauung auf seine Weise, und das ist eine unbedingt lohnenswerte Erfahrung.



Donnerstag, 16.07.2009 um 21:27 Uhr

Ach Vati, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke...! Du fehlst uns!!! Deine Schnullerbacke



 
Montag, 15.06.2009 um 22:26 Uhr

ich war mir immer so sicher, dass du da bist, seit ich dich als offenen und engagierten kollegen während unseres rostocker symposiums kennenlernte und herzliche aufnahme in deiner familie fand.

wir haben uns dann im laufe der jahre zwei-, dreimal wieder gesehen, auch in bremen und über unsere arbeiten und die kulturpolitik diskutiert.

das letzte thema unserer dikussion hieß "präsenz".

heute habe ich von deinem tod erfahren. mein nächstes bild soll dir gewidmet sein, falko. -

wiki



Montag, 04.05.2009 um 22:51 Uhr

Wieder kann ich nicht einschlafen, weil ich in Gedanken bei Dir und im Atelier bin. Wie wird es nur weitergehen? Dein Töchterchen.



Dienstag, 21.04.2009 um 04:22 Uhr

Mit schwerem Herzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass Falko Böttcher verstorben ist.
Lang ist es her, das wir beide als Angestellte der Warnowwerft uns über den Sinn und Unsinn des Lebens ausgetauscht haben. Viele dieser Momente, verbracht mit diesem streitbaren Schöngeist, sind mir davon in Erinnerung geblieben. Einer der Konsequenzen aus diesen Gesprächen war auch, dass wir unsere Arbeit damals dort gekündigt haben, um uns ganz unserer künstlerischen Entwicklung zu widmen. Er als Maler und ich als Musiker. Aber auch dieses ist ihm, mit der ihm treibenden Beharrlichkeit, besser gelungen als mir.
Seine Bilder, welche ich bei uns zu Hause schon mehr als 25 Jahre täglich betrachten kann, werden mich immer an ihn mit trauriger Fröhlichkeit erinnern. Danke dafür lieber Falko.



Mittwoch, 01.04.2009 um 11:54 Uhr

Hallo und herzlich Willkommen im Gästebuch zu Ehren von meinem Freund Falko Böttcher! Ich möchte hier einladen mir und allen die hier verweilen Geschichten und Gedanken über und zu Falko Böttcher zu erzählen. Einfach auf Eintragen klicken und los!

Kommentar von Tom Pahlke:
Das Gästebuch ist ein wenig überarbeitet worden. Nur noch der Name und die Nachricht sind Pflicht alles andere ist freiwillig. Und nun, los traut euch!



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