Eintragen


Freitag, 12.09.2008 um 17:46 Uhr

Warum werden hier im wieder informative Beiträge gelöscht?
Schaut mal auf die Side:
http://www.kurz-pliezhausen.de/bild er/240606/index.html

Sieht so ein Ortsvorsteher von Gniebel aus? Mit Weizen in der Hand?



Freitag, 25.01.2008 um 10:44 Uhr

Nochmals für Alle, die es bisher nicht verstanden haben (ich möchte nicht, dass diese Homepage als Feindliche Plattform verstanden wird, in der jeder seinen Müll hinschreiben kann und vor allem - dies in einem agressiven Ton und dann natürlich Anonym, klar, man steht ja nichti zu seinem Wort):

1. Es wird definitiv keine Ortsumfahrung für Gniebel geben, Süd sowieso nicht (wegen Umwelt), Nord wegen Bürgerentscheid. Fazit: Der Verkehr wird auch die nächsten 30 Jahre durch die Ortsmitte dudeln. Da hilft es nun auch nicht, weiterhin für eine Südtrasse zu kämpfen! Es bringt nichts! Wann geht dies in die Köpfe von manchen Personen rein? Es wird keine Südumfahrung geben, basta!!!!!

2. Bürgermeister Dold hat sich hier neutral verhalten – die Bürger, natürlich hauptsächlich aus dem Norden Gniebels und Dörnach (ja, wir stören euren Dörnröschenschlaf nicht!!) haben dagegen gevotet. Dass die Südumfahrung NIE kommen wird, war hier schon lange bekannt.

3. Ich bitte darum, wieder Mensch zu werden und diese Plattform nicht als Drecksschleuder zu benutzen. Wo bleibt hier bei manchen Verfassern die gute Kinderstube samt Erziehung?



Freitag, 11.01.2008 um 13:35 Uhr

Hallo ISG.

Euer neuestes Infoblatt hat mich - unabhängig vom Inhalt -sehr gefreut. Es geht weiter! Das ist gut so! Auch wenn es den Anschein hat als sei die Sache endgültig abgeschlossen - dranbleiben bewirkt oft viel. Diese positive "Sturheit" hätte ich mir allerdings in erster Linie von unseren Ortschaftsräten gewünscht. Euer "Weitermachen" bringt wieder Hoffnung für all diejenigen denen eine allgemeine Verbesserung der Gniebler Lebensqualität am Herzen liegt.Bei manchen Anderen die sich bisher so stark engagierten und sich nun erleichtert zurückgezogen haben ist es wohl doch nur um die persönlichen Belange rund um die eigene Haustür gegangen. Deshalb ein Lob an euch ISG´ler - ihr vermittelt Interesse am Allgemeinwohl unseres Dorfes und ihrer Bewohner.
Grüße von Kathrin Henne



 
Montag, 07.01.2008 um 21:12 Uhr

Hallo!

Auch ich finde dieses Theater um die Suedumfahrung einfach nur lächerlich. Es gibt 1000mal wichtigere und aktuellere Themen in unserem Landkreis, aber vor allem auf der Welt.
Klimawandel durch globale Erwärmung, Armut in Afrika und so weiter, dagegen ist eine Südumfahrung ein Witz.
Jedes Jahr sterben 10 Millionen Kinder in Afrika, das wäre so wie wenn alle 4 Stunden im Jahr ein Flugzeug mit 200-300 Kindern abstürzt.

Ich finde die Aktion echt nur noch lächerlich, da gibts kaum ein anderer Wort für!
Die Aktions Rübgartens gegen Mobilfunk war doch um einiges besser, Mobilfunk kann dem Menschen schaden und die Grundstücke und Häuser in der Umgebung wertloser machen.

Aber wegen einer Umfahrung,...-.-, also Gniebel ist ein Witz gegen Stuttgart oder sowas, da habsts ihr noch gut!

MfG

ein Rübgartener, Nachname möchte ich nicht sagen um aufruhr zu vermeiden



22.08.2007 um 21:11 Uhr - Beitrag Nr. 15

Liebe "fassungslose Beobachterin",
auch wenn es Ihnen "lächerlich" erscheinen mag, offensichtlich toleriert die ISG jede Meinung auf ihrem eigenen Forum, ansonsten gäbe es doch manche Beitrage hier gar nicht zu lesen, vor allem nicht, wenn sie von Leuten geschrieben werden, die sich hinter einem Pseudonym verstecken und gleichzeitig der ISG mangelndes "Rückgrat" unterstellen.
Ich möchte niemand zu nahe treten oder persönlich angreifen, aber nicht nur als Bewohner der Walddorfer Straße in Gniebel, habe ich Verständnis dafür, dass die ISG keine Lösung für die "Massenvergewaltigungen im Kongo" hat und auch keine Hilfe bei den "Entführungen in Afghanistan" anbieten kann, so wie sie sich auch nicht für globale Probleme, wie bspw. gegen das Ozonloch einsetzt, Ihrer Meinung nach zur Rettung des Planeten wichtiger sind.
Ich heiße es aber für gut, wenn die Mitglieder der ISG eine Meinung zu einem Sachverhalt in unserem Heimatort haben, die auf Fakten beruht und soviel "Rückgrat" besitzen, diese Meinung öffentlich und offen zu äußern.
Ich habe aber wenig Verständnis für anonyme Briefeschreiber, wie bspw. auch die beiden Beiträge Nr. 11 und 12, die für Gniebel vehement eine Nordostumfahrung fordern und gleichzeitig eine "klammheimliche Freude" dabei empfinden, direkt vor unseren Haustüren "jeden Tag durch Gniebel zu brausen".

Lieber "Beobachter" aus Rübgarten,
selbstverständlich ist es nicht meine Absicht, Sie persönlich zu diskriminieren. Aber wenn man als Bürger von Rübgarten eine eigene B27-Auffahrt ablehnt, die vom Bundesverkehrsministerium bereits genehmigt ist und lieber weiterhin durch Gniebel fahren möchte, wie viele Autofahrer aus Rübgarten das täglich tun, darf man den Gniebelern nicht gleichzeitig vorwerfen, sie würden nach dem "Sankt-Florians-Prinzip" verfahren und das sei "lupenreiner Egoismus".
Für Gniebels Bürger bedeutet die Nordostumfahrung nicht nur "mehr Lärm, Gestank und Verkehr" so wie uns das von dem Pseudonym "Beobachter" aus Rübgarten neben dem Wertverlust unserer Immobilien angedroht wird, sondern halt auch eine zusätzliche Straße, die zwar allenthalben "Ortsumfahrung Gniebel" genannt wird, aber als solche nicht wirkungsvoll fungieren kann, weil eben jeder Autofahrer aus Rübgarten, der auf die B27 auffahren möchte, nach wie vor nur durch Gniebel dort hin gelangen kann.
Und wenn in Gniebel die ISG für eine wirksame Verkehrsentlastung eintritt und den Bau der Nordost-Trasse ablehnt, die aus Gniebeler Perspektive lediglich ein zusätzliches Straßenbauprojekt darstellt, das noch mehr Verkehr anziehen wird, halte ich das für mehr als legitim, sofern das sachlich und faktenorientiert passiert.

Freundliche Grüße aus Gniebel
Horst Kern


Kommentar von Admin:
Der anonym abgegebene Beitrag, auf den sich diese Meinungsabgabe bezieht, wurde zwischenzeitlich, wie alle anderen nicht namentlich gekennzeichneten Einträge -unabhängig vom Inhalt der jeweiligen Nachricht- gelöscht. Vgl. dazu auch die Hinweise zu diesem Forum in der Kopfzeile.



23.07.2007 um 12:57 Uhr - Beitrag Nr. 13

Ich bin von keiner der beiden geplanten Trassen betroffen, aber
die Kommentare #11 (Dissident) und #12 (Beobachter) sind in sich voller Widersprüche und belegen genau die ach so menschliche Schwäche, die sie eingangs so entrüstet beklagen.
Einmal wird die bösartige Terminologie der ISG verteufelt um dann den Gniebelern anzudrohen, dass man im Falle einer Null-Lösung zukünftig mit klammheimlicher Freude durch unsere Straßen brausen werde. Wie ein kleines Kind, meinten Sie in Ihrem Kommentar. Wie recht Sie haben!
Der Kommentator # 12 beklagt sich beim heiligen Sankt Florian und bezeichnet unliebsame Argumente als plumpe Agitation, um nur eine Zeile weiter einen Hilfeschrei zum Schutz gegen Lärm und Verkehr des eigenen Wohnbereiches auszustoßen.
Was ist eigentlich passiert? Im Jahre 2001 haben Bürgermeister, Straßenbauverwaltung und der Gutachter Stocks im Rahmen einer Bürgerversammlung die Südtrasse einmütig als die beste Lösung vorgeschlagen. Seither hat sich an den gesamten Voraussetzungen NULL geändert. War diese Einschätzung der Fachleute nichts als ein kollektiver Blackout? Oder haben sich nur die Ziele verschoben, die dann durch ein neues Gutachten unterfüttert werden mussten? Braucht Rübgarten als der zweitgrößte Ortsteil nicht endlich eine direkte Anbindung an den Hauptort? Braucht Rübgarten trotz ständiger Ausweitung von eigenem Wohn- und Gewerbegebiet keinen direkten Zugang zur B27? Für ihren Sportplatzbereich fordern die Rübgartener einerseits den direkten Anschluss zur L373 um den eigenen Ortsverkehr zu entlasten, wohl wissend, dass dieser Verkehr nur durch eine Südtrasse auch an Gniebel vorbei rollt.
Als überörtliche Verkehrsführung hat die B27 die Aufgabe, alle tangierten Ortschaften auf kürzester Distanz anzubinden. Nur so lässt sich der überörtliche Verkehr im Ort am wirkungsvollsten vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Kern

Kommentar von Admin:
Der anonym abgegebene Beitrag, auf den sich diese Meinungsabgabe bezieht, wurde zwischenzeitlich, wie alle anderen nicht namentlich gekennzeichneten Einträge -unabhängig vom Inhalt der jeweiligen Nachricht- gelöscht. Vgl. dazu auch die Hinweise zu diesem Forum in der Kopfzeile.



04.07.2007 um 11:11 Uhr - Beitrag Nr. 09

Sehr geehrter Herr Höck,

sehr wohl ist Rübgarten davon betroffen, nämlich soweit, dass der Lärmschutzwall zur Rübgarter Seite geöffnet wird und die Lärmbelastung darüberhinaus noch um ein weiteres steigen wird, als es bisher schon durch die B27 vorhanden ist.

Dörnach muss endlich akzeptieren, dass es langsam, aber sicher, von seinem Dornröschchenschlaf erwachen sollte. Wenn diese Bürgerschaft, zusammen mit den Gnieblern aus dme Norden und der Ortsmitte diese Umfahrung nun mit z.T. unsachlichen und unwahren Argumenten verhindern, ist es endgültig aus und vorbei mit einer Ortsumfahrung.

Herr Kern hat völlig recht! Ich könnte ja jetzt sagen, für mich als Rübgartener ist diese Diskussion vorbei, was geht mich das an, die Südumfahrung kommt ja "eh" nicht, aber nein, soweit bin ich dann doch nicht vom Ortsgeschehen entfernt.

Ich bitte alle Beteiligten nochmal höflichst drüber nachzudenken, ob damit den Gnieblern aus der Ortsmitte, die diesen Verkehr endlich raushaben müssen, wirklich so geholfen ist. Dörnach trägt logischerweise immerhin einen nicht unerheblichen Teil des Verkehrs.

Sprachlose Grüße
Doris Schleicher



03.07.2007 um 09:56Uhr - Beitrag Nr. 08

Sehr geehrter Herr Kern,
so sehr ich die Notwendigkeit einer Ortsumfahrung sehe - sowenig sehe ich ein, das "nur" um Gniebel zu entlasten, Dörnach geopfert werden soll. Die Topographie ist so wie sie ist und wir, die Dörnacher würden genauso lebensqualität verlieren wie die Gniebeler. Erstaunlicherweise wird dieser Aspekt fast komplett ignoriert - bestes und letztes Beispiel war für mich die Formulierung der Bürgerbefragung...außerdem muß man sich schon fragen, was die Pliezhäusener und Rübgarterner dazu zu sagen haben - die betrifft die Nordostvariante ja überhaupt nicht - abgesehen vom Vorteil des schnelleren erreichens der B27. Hier wird Klasglar was Eingemeindung schlussendlich bedeutet: Pliezhausen wächst und gedeiht und die Teilorte dürfen den Preis dafür bezahlen.
Nur die Südumfahrung kanns sein - aber die ist ja wohl vom Tisch. Die Nordumfahrung quasi durch den Dörnacher Vorgarten darf nicht kommen!



02.07.2007 um 10:03Uhr - Beitrag Nr. 07

Hallo Gniebler
und sonstige, die es gern wären.

Leider ist nachdem, vor Jahren die erste greifbare Lösung von einer Bürgerinitiative plattgemacht wurde, nun schon wieder eine Bürgerinitiativ dabei, die nächste (und vielleicht auch letzte) greifbare Lösung einer Ortsumfahrung Gniebel zu verhindern.

Vieles was in der Letzen Zeit publiziert und Argumentiert wurde entbehrt jeglicher sachlichen Grundlage.

Daher mal zur Auffrischung folgende Zahlen:
(Basis Verkehrsuntersuchung 2003)

Prognostizierter Verkehr im Jahre 2015
Pliezhäuser Straße: 9.400 Kfz
mit Nordostumfahrung : 0 Kfz
mit Südumfahrung: 0 Kfz
Dörnacher Straße: 1.400 Kfz
mit Nordostumfahrung : 2.300 Kfz
mit Südumfahrung: 800 Kfz
Walddorfer Straße : 11.300 Kfz
mit Nordostumfahrung : 5.000 Kfz
mit Südumfahrung: 4.900 Kfz
Reutlinger Straße: 4.800 Kfz
mit Nordostumfahrung : 4.600Kfz
mit Südumfahrung: 5.500 Kfz

Zur Erläuterung, die von der ISG immer wieder ins Feld geführten 64% Mehrbelastung der Dörnacher Straße ist immer noch die Hälfte der Verkehrsbelastung der Reutlinger Straße.

Es gibt Verkehrstechnisch gesehen keine vor oder Nachteile der beiden Varianten.
Die schlechteste Lösung ist kein Lösung.

Hier spielen mal wieder persönliche Interessen mit.
Also bitte entweder Ross und Reiter nennen, oder ruhig sein, aber nicht mit Vermutungen und Behauptungen Stimmung machen.

Gniebel braucht eine Umgehung, ansonsten ist die Begradigung und Ausbau der Ortsdurchfahrt vorprogrammiert,
und der Charakter eines Dorfes, den manche vielleicht noch kennen und Schätzen,
ist Vergangenheit.

Verzweifelter Gruß
Frank Kern



17.02.2007 um 18:30 Uhr - Beitrag Nr. 06

Betr.: Ihr Flyer, in meinem Briefkasten am 01.07.2007

Liebe BI Südumfahrung,

der Flyer ist absoluter Mist. Ich verhele nicht, dass mir die Südumfahrung auch lieber wäre, Fakt ist, dass es nur die Nordumfahrung gibt, bzw. keine und dass es sich der Gutachter Stocks gar nicht erlauben könnte, ein falsches Gutachten abzugeben.

Ihre Initative hat keinerlei Interesse, den Verkehr aus der Gniebeler Ortsmitte rauszukommen, da es sie und mich bisher nicht betroffen hat. Hier ist nur Widerstand (zurecht!) gegen eine Strasse, die wahrscheinlich gar nicht kommt.

Obwohl ich Gniebel in einiger Zeit verlassen werde (beruflich), bitte ich Sie doch, sachlich zu bleiben und keine unhaltbaren Vorwürfe weiterzuverbreiten. Weder die Gemeinde, noch der Gutachter oder das Landratsamt wird diese unlauteren Vorwürfe billigen.

Weiterhin wünsche ich uns allen eine faire Kommunikation und ein ehrliches Miteinander.

Herzliche Grüße
Ihre
Sabine Henning



12.01.2007 um 16:23 Uhr - Beitrag Nr. 05

Liebe Gniebeler Mitbürger im Norden und in der Mitte,

ich selbst wohne ebenfalls im Gniebeler "Norden", allerdings betrifft mich dieses Problem einer Ortsumfahrung selbst nicht, da ich "nur vorrübergehend" (seit 7 Jahren und jetzt noch bis Ende dieses Jahres) hier wohne und als Berlinerin nicht den Bezug zu Gniebel habe, wie die "Ureinwohner" hier.

Trotzdem sind mir einige Dinge hierzu spontan eingefallen, die ich nicht verstehe:

1. Diese Homepage hat ihre Wurzel hier oben in Nord-Ost, es gibt noch eine BI von Bürgern im Süden, aber von den Bewohnern der Pliezhäuser-, Dörnacher- und Walddorfer Strasse, für die diese Strasse ja eigentlich gedacht ist, kommt rein gar nichts. Es gibt ein Schild an der Bushaltestelle und das wars.

2. Die BI im Süden ist nach Aussage auf der Bürgerversammlung in Pliehausen seit 6 Jahren aktiv, also ist dieses Verkehrs-Problem ja bereits länger als 6 Jahre bekannt, ebenfalls die Alternative zur Südumfahrung, nämlich die Nordumfahrung. Ebenfalls bekannt war ja die Strecke, die bei der Nordumfahrung gewählt werden würde. Meine Frage ist hier, warum die Bürger im Norden nun 6 Jahre lang "geschlafen" hat, mir selbst ist zumindest überhaupt nichts von einer Existenz bekannt. Und auch eben von den Bürgern in Gniebel Mitte hört man nichts.

Meine persönliche Meinung ist, nachdem man von den Bürgern, die an den Hauptverkehrsstraßen wohnen, seit Jahren nichts Aktives mitbekommt, dieses Projekt einer Umgehungsstrasse für immer einzustampfen.

Ich schließe mich der Meinung des Herren aus Dörnach an, dass es andere Ortschaften / Städte gibt, in der das Verkehrsproblem wesentlich stärker ist, als in Gniebel und dem restlichen Pliezhausen.

Ich wünsche jedenfalls allen Beteiligten den Erfolg und vor allem den nötigen Respekt, auch andere Meinungen gelten zu lassen.

Ich werde ab 2008 von Berlin gespannt die Seiten der Bürgerinitativen verfolgen.



06.01.2007 um 11:48Uhr - Beitrag Nr. 04

Guten Tag,

seit einigen Monaten verfolge ich die gesamte Diskussion mit größtem Erstaunen. Als zugezogener Dörnacher, der ursprünglich aus dem Bonner Raum kommt, frage ich mich grundsätzlich nach der Zweckmäßigkeit einer Umgehung. Selten habe ich Ortschaften wie im Raum Reutlingen gesehen, die so wenig befahren sind. In Gniebel kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit problemlos die Straße überqueren. Selbst zur absoluten Rush-Hour ist der Verkehr dort meines Erachtens stets erträglich. Von Stange-an-Stange-Staus, wie ich es in jeder kleinen oder mittleren Stadt im Raum Bonn gewohnt bin, ist wahrlich nichts zu sehen.

Hat sich jemand mal die Frage gestellt, ob ÜBERHAUPT eine Umgehung notwendig ist? In meinen Augen pure Geldverschwendung für einen verkehrsmäßig kaum belasteten Kleinort.

Nachdenkliche Grüße
Maro Schneider



01.01.2007 um 14:34 Uhr - Beitrag Nr. 03

Kommentar zum Beitrag von Herrn Merk :

als Anwohner in der Walddorfer Straße sehe ich mich als einen der Hauptbetroffenen - und zwar - des heutigen Durchgangsverkehrs und ich wäre sehr froh, wenn Ihre bzw. die „frühzeitigen Erkenntnisse“ des Büros Stocks, auf das Sie sich berufen, stimmen würden. Mit Freuden würden ich und die allermeisten Gniebeler die Nordostumfahrung begrüßen, wenn sie tatsächlich die von Ihnen beschriebene Wirkung hätte.

Offensichtlich will man uns in Gniebel glauben machen, dass künftig alle Pliezhäuser Einwohner (angeblich 9.600) täglich durch Gniebel nach Walddorf zu “NETTO“ und ins Walddorfer Industriegebiet pendeln bzw. umgekehrt.
Für die Bürger von Walddorf ist sicher auch interessant zu erfahren, dass sie ihrerseits – wie in Ihrem Kommentar zu lesen ist- angeblich von den Pliezhäuser „Einkaufsmöglichkeiten und Ämtern zu 90% abhängig“ sein sollen !

Zu den genannten Zahlen:
Pliezhausen als Teilort hat derzeit 5.500 Einwohner und Walddorf ohne Häslach 3.100. Das sind zwar auch nicht wenig, aber Gott sei Dank hat nicht jeder davon einen Führerschein, um täglich – warum auch immer- durch Gniebel zu fahren.

Eine „Expertise“ - wenn Ihre Angaben tatsächlich auf der UVS basieren - die mit solchen Zahlen und Behauptungen operiert, disqualifiziert sich - in meinen Augen - von selbst.

Im Übrigen geht die UVS davon aus, dass nach einem Bau der Nord-Ost-Trasse in der Dörnacher Straße in Gniebel bis 2015 mit einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens um 64% zu rechnen ist.
Hier kann NUR die Südumfahrung eine wirkliche Entlastung schaffen.

Ebenfalls als sehr bedenklich sieht man in Gniebel das geplante Gewerbe-/ Mischgebiet „Michelreis“ in Rübgarten (insg. rd. 2000 Ew.) das zusätzlichen Schwerlastverkehr bringen wird, der ohne Südumfahrung tatsächlich nur durch Gniebel zur B27 fahren kann.



30.12.2006 um 12:18 Uhr - Beitrag Nr. 02

Das Büro Stocks hat schon frühzeitig erkannt, daß Gniebel nur unter hausgemachtem Verkehr leidet. Aufgabenstellung ist und war: wie bekommt man die Kunden von ALDI/NETTO und die Arbeiter der Gewerbegebiete Pliezhausen/Walddorf , also 4800 Walddorfer und 9600 Pliezhäuser mit deren PKWs und LKWs unter einen Hut? NUR mit der günstigen Nordostumfahrung!

Im Falle der Südumfahrung würde die KOMPLETTE Walddorfer bzw. Reutlinger Strasse zur Hauptverkehrsachse, KEIN Walddorfer würde sich auf die B27 schicken lassen um nach Pliezhausen zu kommen, von dessen Einkaufsmöglichkeiten und Ämtern er zu 90% abhängig ist. Vorher würde er sich durch Dörnach schleichen... Umgekehrt würde kein Pliezhäuser auf die B27 fahren um bei Netto/Heim/Birgel/Lang einzukaufen. Durch die Öffnung des Lärmschutzwalles an der B27 wären der Rübgartener Nordosten und Gniebeler Südwesten unbewohnbar!

Interessant wäre auch die Einschätzung des Walddorfer Gewerbevereins, besteht doch der Anzeigenteil des Pliezhäuser Mitteilungsblattes zu fast 50% aus Annoncen von Walddorfer Betrieben!



25.12.2006 um 13:19 Uhr - Beitrag Nr. 01

Dieses Forum ist online seit 28.12.2006 und steht jedem für einen sachlichen und qualifizierten Beitrag zur Verkehrssituation in Gniebel offen.




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