Willkommen im Gästebuch der Gemeinde Staebelow



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Einträge 1 bis 15 von 36
Toni Reincke


Eingetragen am Montag, 07.05.2012 um 21:38 Uhr  

Hallo Anton Burmeister

Leider habe ich Heute von ihrem Beitrag hier erfahren und. In möchte ich ihnen antworten.
Baubeginn ist heute am 07.05.2012 und Fertigstellung soll am 27.07.2012 sein.
Mit freundlichen Grüßen Bürgermeister Toni Reincke

Anton Burmeister


Eingetragen am Mittwoch, 02.05.2012 um 11:05 Uhr  

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude habe ich vor einiger Zeit in der OZ gelesen, dass im Schulweg nun endlich ein Fußgängerweg gebaut wird. Ich hätte gern gewusst, wann dort nun Baubeginn ist. Für eine kurzfristige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

MfG Anton Burmeister

Joachim Riße


Eingetragen am Dienstag, 17.01.2012 um 10:25 Uhr  

Lieber Gustav Kroepke!
Die von Dir gestaltete Seite des Kulturvereins Stäbelow finde ich ganz prima und informativ. Dafür und für Deine ganzen Aktivitäten um den Kulturverein u.v.a. hier im Dorf (jährliches Dorffest, VUND) danke ich Dir ganz herzlich und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Gruß Jochen

ANBU


Eingetragen am Freitag, 16.12.2011 um 15:13 Uhr  

OZ vom 16.12.2011 "Gemeinde will den Windpark"RICHTIG!!!Die negativen Äußerungen von Herrn GERNOT MIGGA in der OZ über "Wahlbetrug" ist mehr als eine Frechheit und zeugt von einem Großmaß an Mangel und Kenntnis von Fortschritten. Herr MIGGA sollte auch langsam zur Erkenntnis kommen, daß der Beschluß für den Bau des Windparkes auf ganz anderer Ebene als im Gemeinderat perfektioniert wird. Die Gemeinde wäre schön dumm, wenn diese kein Gemeindeland zur Verfügung stellen würde. Den Nutzen trägt die Gemeinde und deren Bürger! Oder wäre es Herrn Migga lieber, daß Privatpersonen das Land dafür verkaufen? Gebaut wird ohnehin-warum soll nach Beschluß auf höherer Ebene nicht die Gemeinde selbst der Nutznießer sein???Herr Brügge und Herr Reincke waren wegen persönlicher Befangenheit aus der Abstimmung herausgehalten worden-also wozu der persönliche Angriff auf WAHLBETRUG??? Wenn es bei der" Qual" der "Wahl" nur noch um Schadensbegrenzung geht war die Entscheidung GOLDRICHTIG! Die Bürgerinitiative sollte dicht machen und vorallem nicht weiter die Gemeinde mit den unschönen Plakaten verschandeln und diese unverzüglich abbauen! Wir brauchen alle Strom, aber keine Atomkraftwerke und daher ist die Entscheidung der Gemeindevertretung zum Nutzen ALLER BÜRGER RICHTIG! Macht weiter so.

Günter Brinkmann


Eingetragen am Donnerstag, 15.12.2011 um 15:53 Uhr  

Hallo
Eine schöne Seite habt ihr erstellt über den Ort Stäbelow. Jetzt mein Anliegen. Vor ein paar Jahren bin ich von Herrn Herbert Weiß aus Stäbelow / Kindergartenweg 10 Kontaktiert worden. Er hat sich Telefonisch bei mir auf eine Anfrage im Internet ( Ostpreußennet.de )bei mir gemeldet. Es ging damals um seinen Onkel und um meinen Vater, die zusammen in Ostpreußen aufgewachsen sind. Wir haben 2-3 mal Telefoniert und dann ist der Kontakt leider abgebrochen. Habe es auch schon vor ca. einem halben Jahr mit einem Brief versucht aber keine Antwort erhalten. Die Telefonnummer habe ich nicht mehr. Wer kennt die Familie und könnte für mich einen Kontakt herstellen. Vielen Dank vorab. MfG. Günter Brinkmann

Rainer Zschoch


Eingetragen am Donnerstag, 08.12.2011 um 18:23 Uhr  

INFO,

ja, dass was ich hier am 10.11.2011 ins Gästebuch der Gemeinde Stäbelow geschrieben habe, zur Thematik Windkraftanlagen, ist meine persönliche Meinung und auch Überzeugung. Ich denke das wir hier in der Gemeinde auch ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben. Formulierungen, die hier verwendet wurden, mögen sich mit anderen verfassten Worten gleichen, es bleibt aber dennoch meine persönliche geäußerte Meinung.

Hierbei sei erinnert an den Eingetragen vom Dienstag den 19.02.2008 um 10:47 Uhr. Kluge Worte von unserem damaligen Bürgermeister.

MfG Rainer Zschoch


Toni Reincke


Eingetragen am Mittwoch, 07.12.2011 um 18:15 Uhr  

Hallo mal ein kleine Aussage zu den beiden Einträgen vom 10.11.2011.
Ich denke das es besser ist seine eigene Meinung zu äußern als langwierige Texte aus dem Internet hier rein zu kopieren und dann noch ohne Quellenangabe. Kleiner Hinweis das soetwas nicht erlaubt ist, man sollte sich schon die Genehmigung der Verfasser einholen.

MfG Toni Reincke

R.Zschoch


Eingetragen am Donnerstag, 10.11.2011 um 18:42 Uhr  

Rotmilan und Uhu, auch sie sind unsere Wegbegleiter !

Reiner Europäer

Der Rotmilan ist praktisch eine rein europäische Vogelart. Seine Verbreitung reicht von der Iberischen Halbinsel im Westen bis zur mittleren Ukraine im Osten.
Der Weltbestand des Rotmilans wird auf etwa 16.500 bis 22.500 Paare geschätzt. Der Bestand in Deutschland beträgt ungefähr 9.000-12.000 Brutpaare, zwei Drittel davon in den neuen Ländern. Deutschland beherbergt also ca. 60 Prozent des Weltbestands! Eine große Verantwortung!
Wichtige Brutgebiete des Rotmilans sind sich am Rand des Thüringer Waldes, in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Süd-Niedersachsen.
Auch in den neuen Bundesländern nahm die Anzahl der Brutpaare nach der Wende durch Änderungen in der landwirtschaftlichen Anbauweise stark ab. Denn der Rotmilan verlor viele Hauptjagdgebiete, weil sowohl die Anbaufläche für Feldfutterpflanzen, wie z. B. Luzerne, als auch die Weideflächen von Rindern stark abnahmen.

Steckbrief Rotmilan (Milvus milvus)
Schutzstatus

International
Der Rotmilan unterliegt wie alle europäischen Vogelarten der Europäischen Vogelschutzrichtlinie. Er ist im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgeführt, für ihn müssen folglich besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Er ist außerdem in Anhang II der Berner Konventionen als streng geschützte Tierart aufgeführt und in Anhang II der Bonner Konventionen, womit er als eine Art mit ungünstigen Erhaltungssituationen gilt.

Lebensraum

Der Rotmilan ist in offenen, abwechslungsreichen Landschaften zu finden, da er seine Beute aus der Luft erspäht.

Der Uhu war Vogel des Jahres 2005

Der Uhu erreicht eine Gesamtlänge von 62 bis 73 cm und eine Flügelspannweite von etwa 170 cm. Somit gilt der Uhu als größte Eule in Europa. Der Uhu hat ein sehr gutes Sehvermögen und kann am Tag genauso gut gucken, wie in der Nacht. Auch das Gehör ist außerordentlich gut ausgeprägt, denn bei der Jagd, ist es das wichtigste Organ. In freier Wildbahn hat der Uhu eine Lebenserwartung von bis zu 25 Jahren, in Gefangenschaft sogar von etwas über 50 Jahren.

Verbreitung

Die Heimat ist Europa, Asien und Nordafrika. Als Lebensraum werden felsige Gelände bevorzugt. Aber auch Kulturlandschaften und Wälder, sowie Halbwüsten, Steppen und die Wüstengebiete werden besiedelt. In Deutschland wurde der Uhu lokal wieder erfolgreich eingebürgert.




Lebensweise

Der Uhu ist vorwiegend in der Morgen- und in der Abenddämmerung aktiv. Auch die Jagd erfolgt überwiegend in diesem Zeitraum. Nur selten jagt der Uhu auch nachts oder tagsüber. Wenn sich ein Paar gefunden hat, bleiben sie ein Leben lang zusammen.

Status

Der Uhu ist vom Aussterben bedroht. In Deutschland war er schon so gut wie ausgerottet. Aber durch Nachzucht und Wiederansiedlung, wie z.B. im Harz, Mecklenburg Vorpommern und in der Eifel, ist der Uhu hier wieder heimisch geworden. Leider ist er hierzulande weiterhin stark gefährdet. Immer wieder stoßen Uhus mit Autos oder Zügen zusammen oder geraten an Hochspannungsmasten. Ebenso bilden die Windräder eine große Gefahr für den Uhu. Leider ist es diesem Vogel nicht möglich, Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen und bezahlt das immer wieder mit seinem Leben.



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R.Zschoch


Eingetragen am Donnerstag, 10.11.2011 um 18:11 Uhr  

Wie groß ist die Akzeptanz der Windkraft in der Bevölkerung?

Der zunehmende Wildwuchs von Windkraft- „Parks“ und die Sorge, selbst betroffen zu werden, führt nach meinem Eindruck inzwischen überall zu einer wachsenden Skepsis der Bürger und Gemeinden.
Dort, wo es Windkraftanlagen tatsächlich gibt, ist die Zustimmung weitaus geringer. Hier dürfte sie inzwischen deutlich unter 50% liegen. Dass in der letzten Zeit vermehrt Zielkonflikte und Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung aufbrechen, muss also ernst genommen werden. Da greift der Hinweis auf das St. Florians- Prinzip zu kurz. Auch Windenergie darf nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg und unter Missachtung der Belange des Natur- und Landschaftsschutzes durchgesetzt werden. Vielmehr sind Umwelt- und Naturschutz, Schutz des Landschaftsbildes, Schutz der Anwohner vor Belastungen jeweils standortbezogen im Rahmen der Genehmigungsverfahren mit den Interessen der Windkraftplaner sorgfältig abzuwägen.

Erhöht Windkraft die Versorgungssicherheit?

Die Windkraft ist insofern sicher, als sie unabhängig von der Zustimmung oder dem guten Willen irgendwelcher Lieferanten ist. Sie steht aber wetterbedingt nicht immer zur Verfügung. Insofern ist Wind unsicher und ersetzt nicht die Energieträger, die einspringen müssen, wenn er nicht weht. In der Zeit vom 9.2.2008 bis 14.02.2008 herrschte z.B. deutschlandweit Flaute, die Windräder brachten nur ca. 3% der vorgesehenen Leistung. Wissenschaftler beobachten schon seit den 80 er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine stetige Abnahme der durchschnittlichen Windstärke. Sowohl an der deutschen Küstenlinie und auf den vorgelagerten Inseln, wie auch in Mittelgebirgslagen ist seit 1993 das über die Jahre geglättete Windenergieangebot um ca. 25% gesunken. Ähnliches kann man z.B. den Geschäftsberichten der Windfonds entnehmen, deren Anleger die Leidtragenden sind, wenn wieder einmal ein unrentabler Fonds liquidiert wird. Gar nichts an diesem Problem ändern bessere Wetterprognosen. Um das Stromnetz auch in Flautezeiten stabil zu halten, kann nun einmal auch beim weiteren Ausbau der Windenergie auf herkömmliche Kraftwerke tatsächlich nicht verzichtet werden. Sie sollten allerdings so modern und CO2 sparend wie möglich sein. Falsch ist es, den Leuten vor Ort einzureden, ihre Versorgung sei sicherer, wenn sie Windräder in der Nähe hätten und an ihnen beteiligt seien. Alle Stromkunden hängen an überregionalen, ja internationalen Netzen, und das ist auch gut so. Schließlich finanzieren sie sie auch mit.

Ist der Strompreis wegen der Windkraft gerechtfertigt?

Nach der Leitstudie 2008 des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit werden die Gestehungskosten der Erneuerbaren Energien ohne Fotovoltaik erst 2015 unter die der fossile Energieträger sinken. So lange trägt auch die Windkraft unleugbar zu den hohen Stromkosten bei.

Sind Windräder mit dem Schutz der Landschaft vereinbar?

Wie auch andere Bauwerke und Anlagen zur Energieerzeugung stehen Windkraftanlagen in Wechselwirkungen mit der Umwelt. Dazu gehören Auswirkungen auf die Tierwelt, Schallemission, Schattenwurf oder Beeinflussung des Landschaftsbildes. Bei der ästhetischen Bewertung von Windkraftanlagen spielen subjektives Empfinden, Gewöhnung und gesellschaftliche Einstellungen eine wichtige Rolle.

Die Sünden der Vergangenheit machen das verbliebene Landschafts- und Kulturerbe nicht weniger schützenswert. im Gegenteil: Gerade weil bereits große Teile unseres Landes wirtschaftlichem Zweckdenken geopfert wurden, gilt es die letzten verbliebenen, großräumigen, Natur- und naturnahen Kulturlandschaften wie den Hütter Wohld, das Weidbachtal mit Niedermoor (Flora - Fauna - Habitat- Gebiet ), den Fahrenholzer Wald und das Landschaftsbild der Rosenthaler Staffel (geologische Eiszeitverschiebung 11.000 Jahre), als Rückzugs- und Ruhegebiete für Tier, Pflanzen, und die immer mehr Stress geplagten Menschen zu erhalten.

Dass die maßlose Verdrahtung Deutschlands durch Überlandleitungen , dass Flughäfen an allen Ecken und Enden, Großkraftwerke und Chemische Fabriken sowie womöglich der Braunkohlebergbau herhalten müssen, um auch noch eine weitere Landschaftszerstörung zu rechtfertigen, zeigt unsere manchmal festzustellende Blindheit für die beim technischen Fortschritt drohenden Begleitschäden. Hier unterscheidet sie die Windenergielobby kaum von den Atom- und den Kohlekraftwerkfans. Jeder Widersinn soll hinzunehmen sein, wenn er nur dem eigenen Ziel dient bzw. wirtschaftliche Vorteile bringt. Dass dabei im Eifer des Gefechts oft einfache Zusammenhänge und damit der Widersinn mancher Maßnahmen übersehen werden, zeigt die Vernichtung von Getreideanbauflächen und Urwäldern zur Gewinnung von regenerativen Energieträgern durch Anbau von Nutzpflanzen: Man bekämpft sozusagen „aus Versehen“ den CO2- Feind mehr als den Hunger in der Welt und den Raubbau an der Natur.
Einem solchen überholten Denken, das sich in seiner Eindimensionalität nicht von dem unterscheidet, das erst zu der Klimakatastrophe geführt hat, muss man sich als Bürger entgegenstellen, damit die Natur, Naherholungs- und Tourismusräume in Mecklenburg Vorpommern nicht unter die Räder kommen. Es ist eine Verniedlichung des Problems, wenn von „dem einen oder dem anderen“ gesprochen wird, den Windräder störten. In den betroffenen Regionen sind dies Mehrheiten in der Bevölkerung. Hinzu kommen zahllose Bürgerinitiativen überall in Deutschland. Das ist mehr als „der eine oder andere“.

Sind Windkraftanlagen ungefährlich für Vögel?

Im Gegensatz zu anderen Bauwerken haben die Windkraftanlagen Rotoren die sich, je nach Bezugspunkt und Windgeschwindigkeit , zwischen 60 und 300 km/h schnell durch die Luft bewegen. Damit bedrohen sie neben Greifvögeln (insbesondere den Rotmilan, er ist einerseits ein Kulturfolger des Menschen, andererseits die Charakterart unserer heimischen Laubwälder schlechthin. Keine zweite Vogelart konzentriert sich mit einem annähernd hohen Anteil ihrer Weltpopulation(!) auf Deutschland wie der Rotmilan. Damit tragen wir für diesen Vogel eine außergewöhnlich hohe Verantwortung / Rotmilane jagen im Bereich Fahrenholzer Wald und Hütter Wohld / Jagdrevier bis zu 10 km). Auch Störchen (der seltene Weißstorch brütet in der Ortschaft Stäbelow), sowie ziehenden Vögeln vor allem die nächtlich dort jagenden Eulen (Uhu-Paare jagen im Bereich Fahrenholzer Wal und Hütter Wohl / Parkentin, Vögel und Fledermäuse in einer Weise, die mit stehenden Bauwerken nicht zu vergleichen ist, sondern allenfalls mit Fahr- und Flugzeugen. Während dort aber die Kollisionsgefahr z. T. wirklich unvermeidlich ist, kann man sie bei Windkraftanlagen wegen deren Standortbindung besser bekämpfen – wenn man das will und nicht auch dieses Problem herunterspielt.

National
Der Rotmilan gehört gemäß §10 Absatz 2 Nr. 10 des Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). zu den besonders geschützten Arten und ist darüber hinaus von der VSRL in Anhang A gelistet, womit er gemäß BnatSchG als streng geschützt eingestuft wird.

Das Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg hat mit Datum vom 16.03.2004 verfügt, dass Windenergieanlagen auf Grundflächen der Landesforstverwaltung nicht mehr zugelassen werden. Daran sollten wir uns in Mecklenburg Vorpommern ein Beispiel nehmen.

Erzeugen Windkraftanlagen einen nicht hinnehmbaren Lärmpegel?

Der in der PEESA- Studie berücksichtigte bzw. vorgeschlagene Mindestabstand von 500 m zu Wohngebieten bemisst sich nach einer Gesamthöhe der Windräder von ca. 100m. Bei einer 150m hohen Anlage, wie sie tatsächlich geplant werden, und höhere werden noch folgen, sind aber bereits 1500m Abstand nötig. Vor allem darf aber nicht so getan werden als gehe es nur um den Schutz der Menschen in ihren Häusern. Was ist das für eine Lebens- und Erholungsqualität, wenn man sein Haus nicht mehr zu verlassen braucht, weil man auch und in der Natur keine Ruhe mehr findet? Bei uns in Mecklenburg Vorpommern, besonders auch im ländlichen Bereich der Rosenthaler Staffel (11.000 Jahre) Clausdorf / Hanstorf / Konow / Parkentin / Bliesekow / Wilsen / Stäbelow / Fahrenholtz, findet man noch Flecken, an denen man keinen Techniklärm hören muss. Ruhe ist eines der höchsten Güter in unserer Zivilisationsgesellschaft. Wer diese Auffassung teilt, sollte in die nur scheinbar so beschaulichen Windräder in unserer Landschaft kritisch sehen.

Erzeugen Windkraftanlagen unbedenklichen Infraschall?

Beim unhörbaren Schall ist es wie bei der unsichtbaren Strahlung: Jedes vermeidbare Mehr ist ein Zuviel! Das gilt dem Umweltbundesamt zufolge vor allem auch für Dauerbelastungen durch Infraschall: Infraschall wird überwiegend als Pulsationen und Vibrationen wahrgenommen. Die Betroffenen spüren einen Ohrendruck und klagen vielfach über Unsicherheit- und Angstgefühle.

Ist das Problem des Schattenwurfs von Windkraftanlagen
beherrschbar?

Als angeblich zumutbar gilt Schlagschatten von 30 Minuten täglich, oder 30 Stunden jährlich, erst dann besteht die Chance einer Betriebseinschränkung. Aber auch diese Zeiten können für sensible Menschen, oder z.B. für Epileptiker, bereits zu ernsthaften
Gesundheitsproblemen führen. Eventuelle Planungs- und Betriebsfehler müssen Betroffene, mit entsprechendem Kostenrisiko, von Gerichten korrigieren lassen.
Aber auch nachts gibt es Probleme: Die über 20 Kilometer zu sehenden nächtlichen,
sich bewegenden roten Blinklichter wirken nicht nur auf Zugvögel, sondern auch auf Anwohner und Reisende störend und verunsichernd. Es wird daran gedacht, mittels Radartechnologie die Befeuerung nur bei Annäherung eines Flugobjekts
zu aktivieren, was sicher zu weiteren Kostenbelastungen führt.

Genehmigungsgrundlage?

In Deutschland sind Windkraftanlagen nach § 35 Abs. 1 Nr. 5 Baugesetzbuch (BauGB) als Vorhaben im Außenbereich „privilegiert“. Durch planungsrechtliche Instrumente (Regionalplanung, Flächennutzungsplanung bzw. Bebauungspläne) können Vorrangflächen festgelegt und damit auch andere Flächen von der Windenergienutzung ausgeschlossen werden. Die Genehmigung erfolgt in der Regel als immissionsschutzrechtliche Genehmigung, die gleichzeitig alle anderen erforderlichen Genehmigungen einbezieht. In der Praxis wird oft versucht, politisch auf die Genehmigungsbehörden sowohl pro als auch contra Windenergienutzung Einfluss zu nehmen. Dies ist genauso wenig zulässig wie eine übermäßige Standardisierung der Verfahren durch Windenergieerlasse (siehe Parteiprogramm SPD Mecklenburg Vorpommern).

Unfallrisiken?

Unglücksfälle kommen auch bei Windkraftanlagen vor. Neben Blitzschlägen und defekten Rotorblättern sind Turmberührungen bei extremen Windböen Gründe für Unfälle. Dabei kann eine Anlage umstürzen oder Teile der Rotorblätter verlieren. Die Unfälle an Windkraftanlagen sind spektakulär. Die meisten Unfälle mit WKA beruhen auf Brände, die hauptsächlich durch Funkenflug wegen mangelhaft hergestellter elektrischer Verbindungen entstanden und weil hydraulische Leitungen brachen und sich das Hydrauliköl anschließend selbst entzündete. Brände können in der Regel durch die Feuerwehr nur im unteren Turmbereich bekämpft werden.
Die Rotorblätter von Windkraftanlagen können bei entsprechender Witterung Eis ansetzen, das sich bei Tauwetter bei stehender und als Eiswurf bei anlaufender Anlage ablösen kann (kleine Anlagen, kleiner Eisweitwurf / große Anlagen bis 1000m Eisweitwurf möglich).

Fazit
Bei der Standortplanung sollten Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Lebensräume von Mensch, Tier, Natur berücksichtigt und Beeinträchtigungen
weitestgehend vermieden werden. In Natur- und Vogelschutzgebieten
ist ein Ausbau der Windenergie ohnehin gesetzlich untersagt (BWE).

Um den Strom eines einzelnen AKW durch Windräder zu ersetzen, wären folglich knapp 4400 durchschnittlich große Windräder nötig. Alle 17 Kernkraftwerke zusammen durch Windräder zu ersetzen würden demnach 74800 Windräder benötigt. Wo sollen die aufgestellt werden. Also sollten wir uns Menschen auf einen gesunden Energiemix einigen und unseren eigenen Lebensraum nicht noch weiter reduzieren (sonnst schaffen wir uns eines Tages selber ab).




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Thomas strauss


dildo-partner.blogspot.com
Eingetragen am Freitag, 21.10.2011 um 16:00 Uhr  

cool

M.Dahlmann


Eingetragen am Montag, 05.09.2011 um 09:29 Uhr  

Zum Thema Windräder in Stäbelow. Ich finde es gut wenn Windräder gebaut werden in Stäbelow. Lieber so als ein Kernkraftwerk. Wir haben ja gesehen was alles passieren kann. Stichwort Japan. Anscheinend wollen die Stäbelower Bürger lieber das in Kauf nehmen. Ps . kann mir einer sagen in wie weit da die Planungen sind. Steht nirgendwo was geschrieben.

rainer


Eingetragen am Samstag, 27.08.2011 um 13:50 Uhr  

..wie mir scheint möchte stäbelow lieber ein kernkraftwerk !
Das klingt im ersten moment
recht einfach
aber man kann nicht gegen alles sein -aber den strom aus der steckdose als selbstverständlich hinnehmen

Thomas strauss


www.b4sex.dk
Eingetragen am Sonntag, 26.06.2011 um 11:31 Uhr  

Hallo , sehr schöne Seite haben Sie.

R. Zschoch


Eingetragen am Freitag, 22.04.2011 um 13:53 Uhr  

Mit uns nicht, Stuttgart 21 lässt Grüßen
Wir sind mündige Bürger
Wir sind das Volk, schon vergessen!

Backhaus: Moorschutz für Weltklima wichtig
Zehn Prozent in MV sind bereits renaturiert
Till Backhaus

Schwerin –
Rückenwind für sein Moorschutzprogramm sieht Mecklenburg-Vor¬pommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in den Ergebnissen des UN-Klima¬gipfels von Cancün (Mexi¬ko). Die Renaturierung aus¬getrockneter Moore habe erstmals Eingang in die Verhandlungspapiere gefun¬den und müsse im kommen¬den Jahr bei der Konferenz in Süd¬afrika konkretisiert und festgezurrt werden, erklärte Backhaus gestern in Schwerin.
Der Moorschutz im Nordosten könne beispielgebend sein, be¬tonte der Minister. Im Land gebe es 300 000 Hektar Moore, von denen gut die Hälfte geschädigt, zehn Pro¬zent aber wieder vernässt seien. In¬takte Moore gelten als hervor¬ragende Speicher des klimaschäd¬lichen Kohlendioxids, während trockengelegte Sümpfe mehr davon ausstoßen als der ge¬samte Lkw-Verkehr in MV. Deshalb habe das Land nach der „Waldaktie" auch ein Wertpapier zum Schutz der Moore - den „Moor-Future" - eingeführt, um privates Kapital für den Moorschutz einzuwerben, hieß es.
Ein „Moorfuture" kostet je nach Aufwand der Rena¬turierung zwischen zehn und 50 Euro. Als Maßeinheit liegt die Vermeidung von einer Tonne Koh¬lendioxid (CO2) zugrunde. Die Mar¬ke ist geschützt. Das Wertpapier wird allen Unternehmen angebo¬ten, die freiwillig zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen wollen. Der Greifswalder Wissenschaft¬ler Hans Joosten, der selbst in Can¬cün dabei war, erklärte: „Für die Moore sah es im Klimaschutz noch nie so gut aus, aber es bleibt auch noch viel Arbeit."


So, der Minister in der OZ vom 16.12.2010 . Warum wird in der unmittelbaren Nähe des Niedermoores Weidbachtal nähe der Ortschaft Stäbelow ein Windpark errichtet??

In der Gemeindevertretersitzung vom 23.02.2011 wurde deutlich mit welcher Arroganz die Vertreter der Raumentwicklungsbehörde die Mündigen Bürger der Gemeinde verschaukeln wollen, da diese den Windpark ablehnen. In Person Herr Gerd Schäde, Geschäftsführer des regionalen Planungsverbandes für den Landkreis Güstrow / Doberan und die Hansestadt Rostock. Dieser sagte, so die Berichterstattung der OZ vom 25.02.2011, „Die Gemeinde hat in diesem Punkt keine Wahlfreiheit. Wen wir immer nach Befindlichkeiten der Bürger handeln würden, könnten wir zum Beispiel auch keine Autobahnen bauen. „ Sollte das Kabinett in Schwerin für die Windräder in Stäbelow stimmen, wovon Herr Gerd Schäde „zu 99,9 Prozent ausgeht, könne die Gemeinde ja noch klagen. „Aber bisher wurden in MV alle Klagen von der Planungsbehörde gewonnen“. Welch eine Logik steckt da wohl dahinter!

Die Fläche Stäbelow 113 Windenergieanlagengebiet wurde einbezogen, weil nur auf diese Weise die „ politische Zielstellung" geschafft werden könne – 20
Prozent regenerative Energien an der gesamten Stromproduktion des Landes zu
erreichen. Der RR MM/R ist verpflichtet bis zu 1,5 Prozent der Verbandsfläche
bereitzustellen.

Da die großen Energiekonzerne gewonnenen Strom aus Windenergie kaum
aufnehmen wollen, die Fördergelder ebenfalls weniger werden, macht es keinen Sinn
noch mehr Anlagen zu Bauen und Steuergelder zu verschwenden. Es gibt andere
Regenerative Energieerzeugeranlagen (Solar - Fotovoltaik und Erdwärme). In diese
zu investieren macht Sinn, weil diese, die Natur und Umwelt weniger beeinflussen werden als Windenergieanlagen. Diese zerstören im erheblichen maß Landschaftsgebiete für Mensch und Tier (Vögel aller Arten).

Wir, die hier wohnenden Menschen erwarten, dass mit unserem Lebensraum
verantwortungsvoll umgegangen wird. Leider war das in der Vergangenheit nicht
immer der Fall. Lobby und andere Interessenvertreter haben es immer wieder
geschafft, dass Allgemeinwohl auszuhebeln.


Rainer Zschoch

Stäbelow




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FincaMallorca


www.finca-mallorca-reisen.de
Eingetragen am Freitag, 25.03.2011 um 17:32 Uhr  

Die Webseite gefällt mir sehr gut ;-). Ich besuche die Seite bestimmt wieder!



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