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Hildegard

Eingetragen am Mittwoch, 04.05.2011 um 08:33 Uhr  

Liebe Frau Niederhofer!
Ja, es muß einmal gesagt werden:
ES IST SCHÖN, DASS ES SIE GIBT!
Ich kann Ihnen nur unser aller Dank aussprechen, Sie haben eine wunderbare
Art, Ihren Kunden (meist älteren Jahrgangs, mit leichten Hörschwierigkeiten) dieFreude zu vermitteln, mit dem Computer vertraut zu werden. Wie Sie uns das
beibringen, ist ein Vergnügen und ganz etwas anderes, wie wenn der Sohnemann
in Windeseile ein paar Griffe am Computer macht und sagt:"Das hab ich Dir doch gerade gezeigt, merk dir das doch!" Also nochmals: d a n k e s c h ö n !
Außerdem hänge ich diesem Schreiben drei meiner "Kunstwerke" an. Auf dem einen, "Painting PC" sehen Sie meine Freundin und mich, im grünen Gras sitzend, mit unseren Computern am Schoß. Damit Sie `was zu lachen haben!
Ich hoffe, ich habe Sie nicht allzulange von der Arbeit abgehalten! Ich freue mich auf unser nächstes Zusammensein und sende Ihnen ganz liebe Grüße!

Herzlichst Ihre H.U.



An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: Bild

Weber

Eingetragen am Dienstag, 03.05.2011 um 16:20 Uhr  

Seniorencolleg bei Karin Niederhofer
27.-29.April 2011
(von Ferdinand Weber)


Vor vielen Jahren einst geboren
bemühen sich die Senioren
oft vielfach gar, es klingt wie Hohn,
um neue Kommunikation,
die ihre Enkel locker brav
beherrschen heut’ perfekt im Schlaf.
Doch leider fehlt es uns, den Alten,
an Wissen, Kenntnis, die da walten.
Das müssen wir, bevor wir sterben,
uns mühsam nun im Kurs erwerben.

So sitzen wir – es ist ’ne Qual –
Sechs alte Schüler an der Zahl,
denen das Leben vieles brachte,
schmerzvoll dreinschlug oder sachte
uns durch das Lebens große Weiten
behutsam führte durch die Zeiten,
nun hier in diesem Seminar
voll guten Willens, reich an Jahr!
Wir haben uns, so ist’s im Leben,
uns willig in die Hand gegeben
von uns’rer „Teacherin“ beflissen,
ihr anvertraut und ihrem Wissen.

So läuft nun alles Zug um Zug,
die Zeit vergeht hier wie im Flug!
Laptop auf und eingeschaltet,
wie hier die Technik himmlisch waltet!
Tippen, drücken, Tasten streicheln
und die Programme zart umschmeicheln.
So malträtieren wir – ach Tortur –
verschreckt die arme Tastatur.

Und wie ein Fels fest in der Mitte,
offen, frei für jede Bitte,
wirkt Karin allen zugetan;
mit großem Schwung und voll Elan
erklärt geduldvoll sie die Tasten,
die uns bisweilen arg belasten.
Wir stehen voll in ihrer Schuld,
denn grenzenlos ist die Geduld,
mit der sie uns indoktriniert,
bis jeder alles hat kapiert.
Und diese Tugend selten kommt,
im Tierreich nur dem Esel frommt.
Sie steht bei jedem krumm gebückt,
bis endlich ist der Link geglückt.
Da hallt ein Ruf zum zehnten Mal:
„Die Sache hier, die ist fatal!
Sooft ich meinen Finger streck’,
ist das verdammte Bild hier weg!“
Und Karin sagt, der Ton wird rauer,
noch immer freundlich, etwas sauer:
„Für jede Frage dieser Klasse
zahl’n Sie ein’ Euro in die Kasse,
denn all die Fragen dieser Art
sind alt und tragen einen Bart!“

Doch mancher Knoten voll Gewicht,
der löst und löst sich einfach nicht,
sodass gar mancher wünscht ein Schwert
von Alexander – heiß begehrt –
der einstmals schlug – es war im Mai –
den Gord’schen Knoten hart entzwei.
Am zweiten Tag frisch, fröhlich, heiter,
erweitert’ sich die Gruppe weiter,
denn da am ersten Tag verhindert,
stieß nun zu uns ganz unvermindert
mit Freud’, Elan und wilder Kraft
Frau Lohsmann voller Leidenschaft.
Doch bald, da konnten’s alle sehen,
ließ sie den Geist vor allen sprühen,
tat auch sich um die ander’n mühen,
half jedem rasch mit Rat und Tat,
erwarb das Bakkalaureat.

Dazwischen Karin ungeniert
so von der Leber weg doziert:
„Ich sag’ euch was, so ein Computer,
das wissen Kinder, Vater, Mutter,
ist weder g’scheit noch gar ein Star
und hat bisweil’n ’nen Vogel gar!“

So sagt der Kurs Frau Niederhofer
recht herzlich Dank, kein Stuhl, kein Sofa
erwarten sie, gar oftmals müde,
doch sie bleibt freundlich, niemals rüde.
Die Weber’s, Lohsmann, Schinko vorn,
die stoßen in das Dankes-Horn.
Frau Inge Roth und Liselotte
Frau Schneider, richtig – diese Flotte,
und dann Frau Baumann – ach wie wahr –
auch die sag’n Dank für dieses Jahr!



Nun glaub’ ich, es ist ausgeklagt,
doch etwas, wenn mich einer fragt,
das wünsch’ ich mir – ’nen Mausklick eben,
der dann verändert rasch mein Leben,
mit dem ich siege, nicht verliere,
wenn Karins Hirns ich mir kopiere!



FLF Book


www.flf-book.de
Eingetragen am Dienstag, 03.05.2011 um 16:01 Uhr  

Herzlich willkommen in Ihrem persönlichen FLF Book!

Viel Spaß & Erfolg mit Ihrem Gästebuch wünscht,
flf-book.de



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