Eintragen


Dienstag, 24.02.2009 um 13:05 Uhr

In den letzten Jahrzehnten hat die Praxis gezeigt, daß immer wieder "nichtbetroffene Menschen" über "betroffene Menschen" über deren Kopf hinwegbestimmen.
Die Bürger wurden nicht gefragt, ob sie "Stadt" werden wollten. Wir leben seit 34 Jahren in Raisdorf, mußten für die Erlangung der Wohnqualität zu damaliger Zeit noch "Eingemeindungsgebühren" (keine unerhebliche Summe) bezahlen, da Raisdorf schließlich "ganz viel" zum Wohle ihrer Bürger den Ort und die Umgebung gestaltet. Das war einmal!! Der Verkehr nimmt immer mehr zu. Ab Mai jeden Jahres müssen wir zusätzlich den Lärm der rasenden Motorradfahrer - besonders an den Wochenenden, die zur Erholung
vom Altagsstreß dienen sollten - auf dem "AVUS-Abschnitt Raisdorf" ertragen. - Hier sollten sich die sogenannten "Planer" mal Gedanken machen, um der nervenden Belastung ein Ende zu setzen. - Zum Wohle ihrer Bürger!

Durch das neue Bauhaus wird sowieso die Ahornallee und Birkenstr. durch zusätzliches Verkehrsaufkommen belastet werden. Raisdorfer Bürger, die nur mal schnell zum Bauhaus müssen, benutzen dann die Ahornalle zusätzlich als "Hinterzufahrt". Ist die Straße erst einmal Durchgangsstraße, kämen dann noch mehr auf die Idee, wenn zu Spitzenzeiten die Hauptstraßen "dicht" sind.

Na Mahlzeit, wofür haben wir eigentlich Terrassen? Auf der geraden Haus-Nr.-Seite der Ahornalle sind die Terrassen alle nach Süd-West ausgerichtet. D.h. sie liegen zur Straße.
"Hallo" - merken sie noch was, Frau Lara Stelzer + Frau/Herr D.Schmieden?? Wenn Sie hier wohnen würden, wären sie mit Sicherheit nicht damit einverstanden. Von Herrn Weipert mal ganz abgesehen, der liegt ja noch ziemlich weit ab "vom Schuß". Mit dem Auto ist man von Klausdorf nach Raisdorf/Tierpark sowieso schneller auf den Hauptstraßen.
Im Stau ist noch niemand "verhungert". Warum müssen wir Bürger in der betroffenen Region Prellböcke von Verkehrsplanern und Wirschaftsmogulen sein? Der einzige Nutznießer einer Straße wäre nach unserer Meinung lediglich die DASA-Bau als Besitzer der Koppel am Oppendorfer Weg. - Oh Gott, dann fegen hier auch noch neben LKW-Zuladungen für's Bauhaus - da die Warenannahme bestimmt einfacher von "hinten" zu erreichen ist - die Baufahrzeuge für die dann mittlerweile erschlossene Koppel/Bauerwartungsland durch die Ahornallee. Ihr Planer habt ganz schöne Nerven, uns mit der zu erwartenden Situation - Lärm + Gestank - als Menschen zu belasten. Dürfen wir als "Stadt" keine Wohnqualität mehr erfahren??? Dann drehen Sie alles wieder zurück - denn: "So möchten wir keine Stadt sein", da sie uns keine Vorteile bietet. Wir bleiben so nur als genervte, gebeutelte Bürger zurück. Das werden wir, wenn diese bürgerunfreundliche Planung durchgeführt würde. Damit die unsinnige Idee nicht weiter einvernehmlich diskutiert wird, erwarten wir eine Abstimmung bzw. eine ernstzunehmende Bürgerbefragung.



Dienstag, 24.02.2009 um 10:52 Uhr

Wie unsinnig die in dem Workshop entstandene Idee einer neuen Durchgangsstrasse zum Zusammenwachsen der Ortsteile Raisdorf und Klausdorf ist, zeigt sich ja schon in den diversen Beitragen hier im Forum. Wann wird denn eine Idee geboren, die beiden Raisdorfer Ortsteile wieder zu verbinden, die durch die B 76 getrennt wurden.
Es gibt genügend Möglichkeiten von Klausdorf nach Raisdorf zu gelangen. Dafür ist es nicht erforderlich, eine neue Durchgangsstraßen zu schaffen, die die Wohnqualität vieler Bürger belasten.



Dienstag, 24.02.2009 um 07:57 Uhr

Ich halte den Ausbau des Ritzebeker Weges bzw. der Ahornallee zur Durchgangsstraße für einen Fehler.
Viele Argumente gegen den Ausbau sind in diesem Forum schon eingebracht worden. Machen wir uns nichts vor: Wenn ein Durchgang besteht, wird er auch kräftig genutzt. Wir haben dadurch eine direkte Strecke von Raisdorf aus über Klausdorf in Richtung Ellerbek, Wellingdorf bis hin zu den Ostuferstränden. Damit ist auch die Dorfstraße in Klausdorf mit anliegender Schule und Kindergärten betroffen. In anderer Richtung ergibt sich ein direkter Zugang durch das Wohngebiet in Raisdorf zur B202. Die "Ausbaustrecke" ist als Schulweg stark frequentiert. Fußgänger, Jogger und Radfahrer nutzen die Strecke mit erheblichem Erholungswert. Soll das wirklich alles aufgegeben werden? Ich halte einen Ausbau des Durchgangs als Rad- und Fußgängerweg für sinnvoll. Verbunden mit einer Verkehrsberuhigung der angesprochenen Straßen bis hin zum Tierpark würde dieses dem Naherholungswert Schwentinentals sehr gut zu Gesicht stehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass hierdurch eine stärkere Verbindung der Ortsteile realisiert würde.



Montag, 23.02.2009 um 19:31 Uhr

Wir haben vor drei Jahren hier ein Haus in der Ahornallee gekauft und wohnen seit dem sehr gern im Ortsteil Raisdorf. Die Ahornallee als Durchgangsstraße löst bei uns große Angst aus. Höhere Geschwindigkeit der Autos, höheres Verkehrsaufkommen, ggf. mehr LKW's, verringerte Sicherheit auf der Straße in einem Wohngebiet - und natürlich schlagartige Verringerung des Verkehrswertes der Grundstücke. So haben wir uns die Zusammenlegung der Gemeinden nicht vorgestellt und auch nicht die Folgen des neuen Baumarktes - wir sind erschüttert und hoffen auf darauf, dass die Bedenken der Bürger ernst genommen und bedacht werden. Eine Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen ist anders möglich.



Montag, 23.02.2009 um 18:24 Uhr

Dierk und Barbara Güttges

Wie schon etliche Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Forum ihre Meinung zu diesem Thema dargelegt haben, sind auch wir gar nicht begeistert von den Plänen unserer Stadt.
Wir sind der festen Überzeugung, dass wir diese Straße einfach nicht brauchen, weil genügend und ausgebaute Verkehrsverbindungen zwischen beiden Ortsteilen bereits bestehen und ein weiterer Straßenzug in keinem vernünftigen Verhältnis zu den dafür erforderlichen Maßnahmen stehen würde. Dazu rechnen wir sowohl die immensen finanziellen Mittel (das Geld wäre z.B. wesentlich sinnvoller in Bildungsmaßnahmen angelegt) , als auch große Einschränkungen für die durch die Baumaßnahmen betroffenen Bürger und die Umwelt (auch Wasserschutzgebiet ist betroffen). Hier muss die Frage gestellt werden, ob es einem Schwentinentaler Autofahrer nicht mehr zuzumuten ist, einen Weg von Klausdorf nach Raisdorf und umgekehrt in Kauf zu nehmen, der mit einem kleinen Umweg und ein wenig Zeitverlust verbunden ist??? Ein Meinungsbild zu dieser Fragestellung wäre sicher sehr interessant und aufschlussreich! Die zugegeben zeitweise katastrophale Lage an der Kreuzung Klausdorfer/Kieler Straße kann u.E. nicht als Argument für eine neue Verbindung dienen:
1. Sie ist nicht die einzig mögliche
2. Sie ist offensichtlich Folge einer kurzsichtigen Fehlplanung. In diesem Zusammenhang ist zu fragen, ob man durch leichte Verengung der Bürgersteige bzw. Radwege auf der Brücke und neue Kreidung die Linksabbiegerspur so verlängern kann, dass die Autofahrer, die nicht ins Gewerbegebiet wollen, ungehindert in Richtung Raisdorf abbiegen können.
3. Die außergewöhnlich starke Verkehrsbelastung ist in der Regel nur an Samstagen oder bei besonderen Veranstaltungen im Gewerbegebiet zu beobachten.
Neben anderen Gründen, die in verschiedenen Stellungnahmen zu diesem Thema schon genannt wurden, möchten wir noch ein Argument gegen diesen Straßenbau anführen: Seit gut drei Jahrzehnten beobachten wir als Anwohner im Ritzebeker Weg 128, dass Rad fahrende Klausdorfer Schüler jeden Morgen diesen Weg völlig entspannt und ungefährdet als Schulweg benutzen. Außerdem ist ein Teil dieser Verbindung ein sehr beliebter Spazier- und Ausflugweg, besonders an Wochenenden und Feiertagen. Eine Straße mit der zu erwartenden deutlich stärkeren Verkehrsbelastung würde diesem großen Vorzug ein jähes Ende bereiten.
Wir appellieren an die Stadtverwaltung, diese Straße nicht zu bauen und ggf. vor weiteren Planungsvorhaben eine Einwohnerbefragung hierzu durchzuführen.



Sonntag, 22.02.2009 um 19:14 Uhr

Auch wir haben mit großer Verwunderung über die Idee einer neuen Straße zwischen Klausdorf und Raisdorf gelesen. Nicht, dass die Anwohner dieser Straßen sowieso mit dem Straßenlärm der B76 wegen fehlender Lärmschutzwand zu leiden haben, nun sollen sie auch noch von der anderen Seite den Straßenlärm genießen dürfen.
Die Befürworter dieser Maßnahme können eigentlich nur Nichtanwohner sein oder kaufmännische Interessen haben, ansonsten ist diese Idee einfach nur „dämlich“, weil Sie keinen Sinn ergibt, gute und schnelle Straßenanbindungen sind vorhanden und für die schlechte Verkehrsplanung im Rathaus soll nun wieder einmal der „kleine Bürger“ bluten. Wenn ich schon ein Bauhaus in diesen Dimensionen bauen lasse, dann muss dieses auch mit einer vernünftigen Straßenplanung einhergehen und nicht hinterher behaupten, dass auf den Zufahrtsstraßen öfters Staus zu vermelden sind, dieses nämlich wie bekannt sein dürfte nur zu Stoßzeiten am Wochenende oder zu Feiertagen vorkommt.
Ich hoffe doch, das so ein Vorschlag aus dem Workshop auch nur ein Vorschlag bleibt, ansonsten schlage ich beim nächsten Workshop doch mal den Bau eines Flughafens vor, den brauchen ja auch einige Raisdorfer und Klausdorfer, sowie diese unsinnige Straße.



Samstag, 21.02.2009 um 21:04 Uhr

Zu unserem erstaunen haben wir die Nachricht gelesen, dass plötzlich das Bedürfnis besteht, möglichst schnell von Klausdorf nach Raisdorf zu kommen. Eine bisher hauptsächlich von Schulkinder genutzte Verbindung soll zur Hauptverbindungsstr. ausgebaut werden !?

Hier geht es mal wieder nicht um das Wohl der Bürger/Kinder sondern wahrscheinlich um ganz andere Aspekte.

Wir halten diesen Vorschlag für einen schlechten Scherz und hoffen das dieser Punkt so schnell wie möglich von der Liste gestrichen wird.



 
Samstag, 21.02.2009 um 18:27 Uhr

Super toller Vorschlag von Hr. Weipert u. Hr. Wefers und wer da noch zum Workshop gehört. Bestimmt keiner, der in einer dieser Strassen wohnt, außer Hr. Weipert, der aber vielleicht noch ganz andere Interessen damit verfolgt -Verkauf der verpachteten Koppel im Oppendorfer Weg, um dort evtl. Bauland verkaufen zu können. Zumal wir schon mit dem Bau des Bauhauses auch nicht gerade glücklich waren.
Und jetzt das!
Jetzt, muss man ja schon höllisch aufpassen, wenn man von oder auf sein Grundstück möchte. Denn kaum jemand hält sich hier an Tempo "30".
Und wie soll es dann erst werden, wenn man die Zone "Tempo 30" aufhebt? Was ist dann mit den ganzen Schulkindern, die 2-mal täglich diesen Weg benutzen?
Und müssen dann die Straßen verbreitert werden? Wird dann den Anliegern einfach ein Stück vom Grundstück genommen? Wer kommt für die ganzen Straßensanierungen nachher auf? Die Anlieger!
Wir appelieren an alle Stadtpolitiker dieses Vorhaben sofort wieder von der Liste zu streichen und dafür stehen wir mit Sicherheit nicht alleine.



Samstag, 21.02.2009 um 14:53 Uhr

Als ich den Bericht in der KN über den Ausbau des Ritzebeker Weges gelesen habe, war ich dermaßen aufgebracht und wütend! Wie kann man nur eine Anwohnerstraße zur Verbindungsstraße für die bd. Ortsteile ausbauen? Wer muß denn jetzt plötzlich (häufig) noch alles zwischen Klausdorf und Raisdorf pendeln. Es sind doch nicht plötzlich mehr geworden, nur weil wir zu einer Stadt geworden sind!
Ich bin selbst als Anliegerin betroffen und wehre mich vehement gegen diese Pläne. Wir haben hier schon genug Verkehr! Trotz Tempo 30 wird hier oftmals gerast. Das erhöht nicht nur den Lärm, es gefährdet auch u.a. meine Kinder. Und jetzt soll noch mehr Verkehr kommen? In vielen Orten versucht man mittels Umgehungsstraßen den Verkehr rauszuholen. Nur hier soll man aus Gründen der Bequemlichkeit- anders kann ich das nicht bezeichnen- die Anwohner unnötig belasten.
Der hintere Teil des Ritzebeker Weges wird sehr stark von Spaziergängern, Sportlern, Radfahrern und nicht zuletzt von den Klausdorfer Schulkindern als Teil des Schulweges genutzt. Das wäre in der Form dann nicht mehr möglich. Die Sicherheit der Schulkinder würde m.M. nach stärker gefährdet.
Und wer käme am Ende für die Kosten auf? Mit Sicherheit würden hier auch die betroffenen Anlieger ordentlich zur Kasse gebeten werden.
Und auch das vorgeschobene Argument, beim neuen Bauhaus würden dann Staus entstehen, kann ich so nicht stehen lassen. Die jetzigen Staus am Kreisel, Höhe Burger King, sind nur zu Spitzenzeiten, wie z.B. Freitag nachmittag und Samstag mittag zu finden. An den anderen Tagen und Tageszeiten ist von Stau nichts zu merken. Und ansonsten ist hier eine andere Verkehrsplanung an der Kreuzung zum Gewerbegebiet erforderlich. Viele der Autofahrer kommen nämlich von der B76 und nur zum geringen Teil aus Klausdorf.
Ich hoffe jedenfalls sehr, daß diese unsinnige Idee ganz schnell wieder vom Tisch verschwindet!!



Freitag, 13.02.2009 um 19:30 Uhr

Die Arbeitsgruppe Verkehr scheint sehr einseitig geprägt.

Sackgassenstraßen, die zur Vermeidung des Durchgangsverkehrs und Verbesserung der Wohnqualität geschaffen wurden, sollen - so hört es sich zumindest an - so mir nichts dir nichtsdurchbrochen werden. Sollen Grundstücke und die Natur leidtragene dieses Projektes werden? Kaum zu glauben!

Überall werden normaler Weise Umgehungsstraßen gebaut, um den Verkehr aus den Ortschaften und Städten herauszuhalten. Und in Schwentinenral soll alles anders sein?

Irgendwie scheint hier schon im Ansatz eine Fehlplanung vorzuliegen. Oder denkt man bereits an das geplante Bauhaus?




Freitag, 13.02.2009 um 11:42 Uhr

Preetzer Straße/L 52:
Ich halte eine weitere Straßenverbindung zwischen den beiden Ortsteilen für weniger wichtig, als die Beseitigung von Unfallschwerpunkten. Die Kreuzung Preetzer Str./L 52 könnte nach heutigen Verkehrssicher-heitsaspekten durch einen Verkehrskreisel entschärft werden. Seinerzeit hatten die Mehrheitsinhaber in der Klausd. Gemeideverwaltung diese Lösung bar jeden Fachwissens (oder aus Gründen des Klientel-schutzes?) zum Nachteil der bisherigen und künftiger Verkehrsopfer abgelehnt. Ich setze meine Hoffnung auf die aufgeklärten Stadtverant-wortlichen zur Behebung dieser Gefahrenstelle.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Ketelsen



Montag, 09.02.2009 um 15:58 Uhr

Ausbau des Ritzebeker Wegs:

Wo ist hier eigentlich das Problem? Es gibt eine hervorragende Kfz-Verbindung über die L52 und B76 zwischen Raisdorf und Klausdorf. Und abgesehen von Samstagmittag ist diese Strecke auch immer gut zu benutzen. Ist das das Problem? Wollen die Schwentinentaler alle am Samstag von Raisdorf nach Klausdorf und umgekehrt? Oder wollen einige wenige auch am Samstag auf Schleichwegen besser zum Shoppen?

Ich möchte Herrn Stademann zustimmen. Bei solchen Ideen frage ich mich, wann diese "Ideenschmiede" und auch Frau Stelzer sich Verkehrsentwicklungen in anderen Städten/Gemeinden zuletzt angesehen haben. Wahrscheinlich in den 60er oder 70er Jahren (oder noch nie).

Überall wird der Verkehr (PKW/LKW) aus den Ortskernen und Wohngebieten auf Umgehungsstraßen gelenkt. Daher ist es heute doch wohl absolut unzumutbar Verkehr von einer großen ortskernfernen Umgehungsstraße in eine kleine Anliegerstraße, welche in einer 30er-Zone liegt und für beide Richtungen zusammen nur eine Spur besitzt, verlagern zu wollen, weil es auf der Landkarte praktisch aussieht. Die Anwohner des Ritzebeker Wegs, welche neben der notwendigen Grundstücksenteignungen auch die Lärm- und Schadstofferhöhungen ertragen müßten, sehen die "Ideenschmiede" wohl nicht.

Statt zu überlegen, den Ritzebeker Weg auszubauen, wird es dringend notwendig den Ritzebeker Weg durch eine zweite Zubringerstraße von der L52 oder der "oberen" Dorfstraße und durch sinnvolle Verkehrsberuhigung, für die Anwohner dieses Einzuggebietes, zu entlasten, denn in den letzten Jahren ist die Verkehrsbelastung hier stetig und überproportional stark gestiegen.




Sonntag, 08.02.2009 um 14:46 Uhr

Zum Zusammenwachsen unser Stadt und Ihrer Ortsteile durch eine innerörtliche Straße:

Meine Bekannten und ich, alle Schwentinentaler, begrüßen es außerordentlich, dass
Sich unsere politischen Vertreter und der Workshop endlich der Verbesserung des innerörtlichen Verkehrs annehmen. Das hätte schon längst, mit der Fusion, passieren müssen!
Man kann sich gegenwärtig doch mit dem PKW nur erreichen, wenn man über die Preetzer Chaussee oder die Bundesstraße fährt. Welche Zumutung für die Bürgerinnen und Bürger einer gemeinsamen Stadt! Gerade die älteren und gehbehinderten Menschen kann man doch nicht, wie dies Herr Stademann tut, auf den Fußweg und das Fahrrad beschränken. Bewegt er sich überall wo er ist, nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad?
Eine innerörtliche Straßenverbindung über den Ritzebeker Weg und den Oppendorfer Weg etwa greift doch nur den Weg auf, den unsere Kinder schon seit Jahrzehnten fahren. Es ist doch falsch, wenn Herr Stademann hier von einer „LKW Straße“ spricht. Ganz offensichtlich wird doch alles „an den Haaren „ herbeigeholt um nicht weiter zusammenzuwachsen oder stört Herrn Stademann vielleicht eine mögliche Zunahme des Verkehrs in einer Größenordnung wie sie doch heute schon in beiden Ortsteilen Klausdorf und Raisdorf besteht und damit ortüblich ist. Wohngebiete sollen verbunden werden! Etwas mehr Gemeinsinn und weniger Eigennutz ist jetzt gefragt.



 
Sonntag, 08.02.2009 um 00:15 Uhr

Die beiden Gemeindeteile miteinander zu verbinden ist sicherlich - sofern man sich auf die Fussgänger und Radfahrer konzentriert - eine gute Idee. Dagegen ist die Vorstellung, beide Gemeindeteile per Kfz./Lkw-Verbindung zu erschließen, erschreckend. Noch mehr Verkehr im Ritzebeker Weg und in anderen Straßen? Noch mehr Lärm? Noch mehr Belastung der Natur? Noch mehr Gefährdung der Kinder? Noch mehr Geldausgabe? - Also, verfolgt diese Idee bitte nicht mehr ernsthaft!

P.S.
Die Reaktion der betroffenen Anlieger wäre in Falle einer derartigen Planung sicherlich nicht förderlich für ein Zusammenwachsen beider Gemeideteile!



Montag, 15.12.2008 um 20:07 Uhr

Fußgänger und Fahrradfahrer in Schwentinental
<br />
<br />1. Das Zusammenwachsen der beiden Ortsteile könnte durch attraktive, alltagstaugliche <br />Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer gefördert werden. Die Entfernungen sind ideal dafür <br />und die Reduzierung des innerörtlichen Auto-Verkehrs würde zur Verbesserung der <br />Lebensqualität in Schwentinental beitragen.
<br />
<br />- Die Route Ritzebeker Weg/Oppendorfer Weg ist tagsüber bei gutem Wetter sehr schön und wird <br />als Schulweg viel genutzt. Hinterm GTZ entlang kann es allerdings matschig werden und bei <br />Dunkelheit kommt die Benutzung wohl nur für Mutige in Frage. Mit Asphaltierung, Beleuchtung <br />und unter Einbeziehung der nahen Polizeiwache ließe sich hier vielleicht etwas machen.
<br />
<br />- Der Fuß-/Radweg an der Preetzer Chaussee/Klausdorfer Strasse müsste als 2-<br />Richtungsradweg breiter sein. Die Anbindung nach Raisdorf ab dem Kreisel Lise-Meitner-Strasse <br />könnte für Fahrradfahrer verbessert werden, genauso wie die Verbindung von der Ampel <br />L52/Preetzer Chaussee zur Dorfstrasse in Klausdorf.
<br />
<br />
<br />2. Im Gewerbegebiet Ostseepark könnte eine Attraktivitätssteigerung durch begrünte Fuß- und <br />Radwege erreicht werden. Eine Achse könnte z.B. vor dem Real-Eingang und entlang der Carl-<br />Zeiss-Strasse führen und den geplanten Bahnhaltepunkt mit den Bushaltestellen in der <br />Mergenthaler Strasse verbinden. Und ein großes Fahrradgeschäft sollte doch mit dem Fahrrad <br />gut erreichbar sein !
<br />Von diesen Fußgänger- und Fahrradwegen könnten attraktive Fuß- und Rad-Verbindungen an <br />die Wohngebiete in Klausdorf, Raisdorf und Elmschenhagen/Kroog heranführen.
<br />
<br />Dadurch würden auch die Strassen im Gewerbegebiet entlastet, weil Fahrten zwischen den <br />Geschäften entfallen und mehr Kunden aus der nahen Umgebung ohne Auto kommen könnten.
<br />Dieser Ansatz könnte in den geplanten Bebauungsplan einfließen.
<br />
<br />Anregungen zu diesem Thema und eine Förderfibel gibt es unter:
<br />www.nationaler-radverkehrsplan.de




Mittwoch, 26.11.2008 um 20:11 Uhr

Es ist toll, dass die Menschen, die in Schwentinental leben, auch gefragt werden, welche Chancen und Probleme sie sehen. Danke!

Einerseits sollte die Busverbindung zwischen den beiden Ortsteilen Klausdorf und Raisdorf ausgebaut werden.
Hierbei ist zu beachten, dass die Linien 1 und 2 häufig nicht familienfreundlich sind. Es werden regelmäßig Busse eingesetzt, die keine Kinderwagen mitnehmen können. Das sollte in Zukunft geändert werden.
Alterativ könnte ein Pendelbus eingerichtet werden. In Damp und anderen Orten gibt es solche kleinen Busse, die sogar die Mitnahme von Kinderwagen ermöglichen.

Die Stadt Schwentinental sollte mit ihrem landlichen Charakter weiterhin für Natur und Erholung stehen. Dazu ist es wichtig, Wanderwege und Grünanlagen zu erhalten und auszubauen sowie sie mit Beleuchtung und Bänken zu versehen.

Zum Schutz der Natur sollte die Nutzung erneubarer Energien gefördert und ausgebaut werden.

Zur Steigerung der Attraktivität für Touristen und zum Wohle der Einwohner könnte ein Wellness- und Regenerationszentrum (Massage, Sauna, Physiotherapie, Yoga, Herz-Kohärenz, Fitnessbereich etc.) gegründet werden.

Für eine erfolgreiche Zukunft muss auf die Kinder gesetzt werden. Das heißt Förderung und Entlastung der Familien. Spielplätze, Jugendzentrum, Freizeitangebote, Sportanlagen, Kinderbetreuung durch qualifizierte Tagesmütter, ausreichend Kindergärten, Schulen, die auf die Entwicklung der emotionalen Intelligenz unserer Kinder achten und sie individuell fördern etc.

Alles ist machbar, solange wir glauben, das es möglich ist!



Montag, 17.11.2008 um 15:47 Uhr

Hier entsteht etwas Neues!

Eine neu entstandene Stadt aus zwei selbständigen Gemeinden sucht einen Weg, sich selbst zu entwickeln.

Ein gewaltiges Vorhaben: Umso schöner ist der Vorsatz, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den gewählten Vertretern und der Verwaltung zu versuchen, dem Ziel näher zu kommen.

Brauchen wir hierzu einen Leitfaden, ein Motto?
Kann es die alte Devise „ LEBEN WOHNEN ARBEITEN „ sein oder soll es etwas Neues sein? Ich denke, es ist wichtig, weil ein Leitfaden eine Richtung vorgibt, an dem man sich orientieren kann.

Hierbei kommt mir in den Sinn, dass vor ca. 2 Jahren im Raum Schwentinetal / Barkauer Land die LSE III durchgeführt wurde.
Zu Beginn dieses Projektes wurde viel über Leitbilder gesprochen und nachgedacht. Ein Gedanke war das Betrachten von Räumen (z.B. Zeiträume, Lebensräume, Verkehrsräume) in denen sich Menschen bewegen und entwickeln. Räume brauchen Ziele.

Diese LSE III (Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse) mit dem Schwerpunkt `Demographische Herausforderung´ war eine mit öffentlichen Mitteln geförderte große Arbeitsgruppe von freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern u.a. auch aus den ehemaligen Gemeinden Klausdorf und Raisdorf. Das Vorhaben wurde schließlich von den betroffenen Gemeinden in Auftrag gegeben, bezahlt und nach vielen langen Diskussionen auch von den genannten Kommunen unterstützt.
Hierfür wurden nicht unerhebliche Mittel aus Steuergeldern zur Verfügung gestellt. Raisdorf war mit 12.000 € und Klausdorf mit 10.000 € beteiligt.

Von diesem Geld sind unter anderem Moderatoren aus den beteiligten Gemeinden ausgebildet worden, um die Materie kennen zulernen, entsprechende Arbeitssitzungen zu leiten und Teilnehmer positiv anzusprechen.

Bei dieser Art von Problemlösung wurde mit dem Sensivilitätsmodell von Prof.Frederic Vester gearbeitet. Hier wird das vernetzte Denken angewendet. Hierbei erkennt man sehr schnell, dass fast alles mit allem in den Einflüssen und Auswirkungen verknüpft (vernetzt) ist, und die Beteiligten lernen, Hebel zu setzen, um in die Richtung zu kommen, die man wünscht und die für die Mehrheit der Mitmenschen verträglich und daher für alle nachhaltig sind.


Nun komme ich zu meinem Anliegen und wofür ich werben möchte.

Soweit ich mich erinnern kann, haben an zahlreichen Arbeitssitzungen, die oft mehrere Stunden dauerten, viele interessierte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen, und fast alle waren am Ende jeder Sitzung begeistert, weil immer ein Fortschritt in Richtung des Zieles erkennbar war.
Hier ist Neues Denken (offenes Denken und vernetztes Denken) gewünscht und man lernt es.
Diese Begeisterung wieder aufzunehmen, zu beleben und zu aktivieren, daran habe ich großes Interesse.

Obwohl die Ergebnisse dieser ganzen Arbeit den Gemeindevertretungen zur Kenntnis gebracht wurden und Zustimmung erhielten, wurde auf diese Erkenntnisse und diese Art zu arbeiten, bisher nicht zugegriffen.

Das wundert mich schon sehr.

Dass diese Art zu arbeiten, neu und anders ist, als bisher, wurde mir schon nach wenigen Sitzungen klar. Ich habe mich damals schon dahingehend geäußert, dass es schwierig sein wird, diese den Gemeindevertretungen zu vermitteln und das erworbene Wissen bei der Arbeit der kommunalen Gremien anzuwenden.
Hier, glaube ich, bin ich mit der Bürgermeisterin Frau Leyk einer Meinung, die sich ähnlich
über das Verfahren äußerte.

Diese Arbeit bringt nicht unbedingt konkrete Ergebnisse für ein Problem, aber sie gibt Entscheidungshilfen für die Lösung eines Problems, weil man während der Arbeit (Controlling) erkennt, welche Änderungen an der einen Stelle Veränderungen an ganz anderer (unvermuteter) bewirken.
Daher ist diese Arbeit ein ständiger Fluss, den man immer wieder neu beeinflussen muß, um ihn in eine gemeinschaftlich erkannte Richtung zu bringen.
Das kybernetische Strategiespiel `ECOPOLICY` arbeitet nach diesem System von Frederic Vester.

Die Stadt Schwentinental ist ja auch nicht irgendwann fertig, sondern muss immer wieder neu an die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger angepasst werden.

Daher lautet mein Vorschlag:

Perspektive Schwentinental

(Weil die ``Perspektive Schwentinental 2020`` den Zeitraum (siehe oben) begrenzt – es wird wohl hoffentlich auch ein Schwentinental nach 2020 geben.)

Die anderen aufgeführten Themen: Verkehr und Mobilität, Tourismus, Verwaltung,
und viele andere wie: Miteinander von Jung und Alt (Mehrgenerationenhaus), Bildung und
Lernen, Sport und Aktivität, Umweltschonendes Verhalten und
Gestalten, Kindergärten und Kleinkindbetreuung
Könnten das erste Arbeitsdiagramm bilden, nachdem die Anliegen der Stadtbewohner/-Innen
(jung wie alt) ausführlich (vielleicht auch punktuell gezielt z. B. Vereine, Schule, Seniorenwohnanlagen u. ä.) abgefragt wurden.

In diesem Sinne und in der Hoffnung, dass viele von der LSE- Bewegung kommen und den Zug in dieser Richtung auf`s richtige Gleis bringen, wünsche ich allen Teilnehmern-Innen
Am 20.11-2009 ein erfolgreiches Arbeiten an der gemeinsamen Sache.



Sonntag, 16.11.2008 um 18:06 Uhr

Um die beiden Ortsteile sich näher zu bringen ist es unbedingt notwendig, dass es direkte Strassenverbindungen zwischen den Zentren beider Ortsteile geben muss. Momentan muss jeder über die B76 oder durch den Ostseepark fahren. Prädestiniert sind die Verlängerungen vom Ritzeberger Weg und vom Klausdorfer Weg (ohne die B76 zu kreuzen).
Eine Stadt benötigt auch ein Zentrum, an dem kulturell, sportlich und verwaltungstechnisch wichtige Einrichtungen angesiedelt sein sollten. Diese Zentralisierung darf aber nicht dazu führen, dass die Bürgernähe in den Ortsteilen verloren geht. Einrichtungen wie z.B. Bürgerhäuser in beiden OT sollten dann für die alttäglichen Fragen und Probleme bestehen bleiben.
Aber wie der Name schon sagt, sollte so ein Zentrum zentral gelegen sein - also möglichst zwischen beiden OT. Hierzu gibt es ja schon mehrere Vorschläge.
Auf dem Sektor Tourismus hat unsere Stadt noch sehr viel Entwicklungspotential. Bisher sind Raisdorf und Klausdorf auf der "Tourismuskarte" von S.-H. graue unbedeutende Flecken. Wenn man "Auswärtige" befragt, was man von Raisdorf und Klausdorf kennt, werden meistens nur 4 Stichpunkte genannt:
- das Freibad
- das Tiergehege
- die Schwentine mit dem Schwentinewanderweg und
- das Verkehrkaos im Einkaufszentrum Ostseepark.
Diese Punkte locken aber nur wenige Touristen in unsere Stadt. Möglichkeiten und Anreize als Auswärtiger in Schwentinental zu übernachten, sind recht rar.

Wir haben momentan die einmalige Chance, eine Stadt mit ca. 14.000 Einwohnern "neu" zu gestalten. Dies wird in diesem Ausmassen bestimmt nie wieder möglich sein. Die Stadtvertreter und die Verwaltung haben eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Ich hoffe, dass alle diesbezüglich an einem Strang ziehen werden, um unsere Stadt für unser Bürger bestmöglich zu gestalten.



 
Freitag, 14.11.2008 um 18:49 Uhr

Hallo,
vor kurzer Zeit war ich in Bad Reichenhall. Dort verkehrt einen Stadtbus, der von den Stadtwerken gesponsort wird. Das könnte man hier auch machen, ein oder zwei kleine Busse, die im Rundkurs durch Raisdorf und Klausdorf fahren.



Freitag, 14.11.2008 um 13:16 Uhr

In der Klingenbergstr.(OT Klausdorf) befinden sich zwischen L 52 und Dorfstrasse in jede Fahrtrichtung 2 Bushaltestellen die auch von vielen Kindern genutzt werden. Ebenso wird diese Straße viel von Radfahrern (darunter ebenfalls viele Kinder) genutzt.

Leider entwickelt sich die Klingenbergstr. für viele Auto- und Motorradfahrer immer mehr zu einer Rennstrecke. Muß erst etwas trauriges passieren oder wäre auf dem Vorwege eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h nicht sinnvoller? Ich empfehle dies DRINGEND.

Sicherlich gibt es auch ähnliche Situationen im OT Raisdorf.



 
Freitag, 14.11.2008 um 12:29 Uhr

Vorschlag: Man sollte sich ganz wertneutral das Gebiet Schwentinentals mit Google Maps anschauen, um festzustellen wo räumliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen!

Bei näherem Hinsehen fällt das Dreick zwischen der B76, L52 und Preetzer Chaussee auf, ein Gebiet an dem man sonst unachtsam vorbeifährt. Genau das ist der Vorteil! Das Gebiet liegt zentral und schafft harmonisch eine räumliche Verbindung zwischen beiden Ortsteilen.
Hier wären bauliche Maßnahmen ohne jahrelange Gerichtsverfahren und Einsprüche denkbar.


An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: [b]Bild[/b]



 
Donnerstag, 13.11.2008 um 11:31 Uhr

Verkehrsführung Ortsteil Klausdorf:
Vorschlag:
Entschärfung der Kreuzung
Alte Preetzer Chausse / L 52.

Wie oft soll es dort noch zu Verkehrsunfällen kommen??



Dienstag, 11.11.2008 um 14:07 Uhr

Die Vorschläge von Herrn Kolon und Herrn Weipert zu den Verkehrswegen zwischen unseren Ortsteilen halte ich für sehr richtig und wichtig für die Zukunft unserer gemeinsamen
Stadt Schwentinental. Beide versuchen positiv aufzuzeigen, wie man z.B. die Verbindungen untereinander verbessern kann. Wir werden alle an Lösungen gemeinsam arbeiten müssen. Von allein geschieht gar nichts. Da wird auch das eine oder andere Einzelinteresse zurückzustehen haben gegenüber dem Interesse der Allgemeinheit. Wenig hilfreich ist dabei, wenn schon jetzt spekuliert oder vermutet wird, was nicht geht bzw. gegen etwas zu sein, aus welchen Gründen auch immer. Ich freue mich auf Schwentinental und bitte alle Kritiker für etwas zu sein, um uns allen ein Zusammenwachsen zu ermöglichen! Wir sollten weniger pessimistisch aus der Sicht der Ortsteile oder einzelner Straßen sprechen, sondern in die Zukunft für Schwentinental schauen und dafür sein.



Sonntag, 09.11.2008 um 18:14 Uhr

Herr Kolon bezeichnet die B76 als den "der Pfahl im Fleisch" der Stadt.
Das sehe ich völlig anders.
Ich fange mal so an: Ein Straßendorf ist ein Dorf, bei dem die Häuser
hauptsächlich an einer einzigen Straße aufgereiht sind. Schwentinental ist so
etwas wie ein überdimensionales Straßendorf. Die Stadtteile, von Dreikronen bis
Weinbergsiedlung, sind entlang der B76 aufgereiht. Eigentlich ist das in Kiel
auch nicht anders. Ich denke an das "Hufeisen", von dem ein Abschnitt der B76
einen wesentlichen Teil bildet.
Die B76 ist die Hauptverkehrsverbindung zwischen den nördlichen und den
südlichen Stadtteilen in Schwentinental. Denn in Bezug auf den Autoverkehr hat
Schwentinental eine Taille. Die liegt an der Kreuzung
Klausdorfer Straße / Kieler Straße. Aller Verkehr zwischen Nord und Süd muss
über diese Kreuzung oder auf der B76 nahezu darunter hindurch. Wobei die B76
natürlich leistungsfähiger ist.
Gibt es Alternativen?
Eine bekannte Überlegung ist, eine Verbindung von der Gutenbergstraße über die
Eisenbahngleise zum Sportzentrum Klinkenberg zu schaffen. Eine Brücke für
Fußgänger und Radfahrer gibt es dort zwar bereits. Auf absehbare Zeit wird
aber wohl niemand eine Straßenbrücke über die Eisenbahnlinie finanzieren wollen.
Es bleibt ansonsten noch eine Verbindung vom Ritzebeker Weg zum Fernsichtweg.
Das verbietet sich aber, denn es würde Durchgangsverkehr in die Ahornallee
bringen. Dafür ist diese Straße aber nicht geplant, und erfahrungsgemäß wehren
sich die Anwohner reiner Anliegerstraßen gegen jeglichen zusätzlichen
Durchgangsverkehr.



Donnerstag, 30.10.2008 um 10:07 Uhr


Stadt Schwentinental
Weiterer Ausbau. Was fehlt noch?



Anregungen des Schwentinentaler Bürgers Franz Weipert, Oppendorfer Weg 1 - OT Raisdorf:

1. Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) – Ärztezentrum
Sinnvolle Lage in der Nähe der B 76/202 – südl. „Lustiger Bruder“ / eventuell 3 geschossig
2. Hotel/ ein- bis zweieinhalb Sterne
Sinnvolle Lage in der Nähe der B 76/202 – südl. „Lustiger Bruder“ / eventuell 3 geschossig
3. Seniorenwohnanlage
(Betreutes Wohnen mit zusätzlichen Kurz- und Langzeitpflegeplätzen) Nähe „Grünzone“ Schwentinental / „Neues Stadtzentrum“
4. Eisenbahnhaltepunkt Ostseepark
Für Bundesbahn und geplante Stadtregionalbahn / Gutenbergstr.
5. Fußgängerbrücke über die B 76/202
Zwischen lustiger Bruder und Einkaufszentrum Ostseepark (zusätzliche Wegverbindung für den OT Klausdorf
6. Ausbau der Wegverbindungen
Zwischen den Ortsteilen Klausdorf und Raisdorf
7. Erneuerbare Energien
Konsequenter Einsatz bei Neubauten (öffentlichen Verwaltung, Gewerbe und Privat)
8. Einpendler-Stadt
Die Gemeinde Raisdorf war in den letzten Jahren die einzige Einpendler-Gemeinde am Kieler Stadtrand (= positiver Beschäftigungssaldo). Es sollte das Ziel sein, in den nächsten Jahren auch für die Stadt Schwentinental dieses positive Ergebnis erneut zu erreichen = Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für Schwentinentaler.

23.10.08
F. Weipert



Donnerstag, 09.10.2008 um 20:04 Uhr

Eine schöne Sache, die Bürger nach Ihren Vorstellungen zu befragen!Die Voraussetzungen, ein einheitliches Zentrum für die Stadt zu schaffen, sind nicht gerade günstig: Die B76 ist der Pfahl im Fleisch und beide Ortsteile haben derzeit nicht gerade spektakuläre Ortszentren. Die Gegend um die ehemalige Ortsgrenze wäre vielleicht die beste Möglichkeit, ein neues und attraktives Zentrum zu schaffen. Die Infrastruktur wäre vorhanden...
U.Kolon



 
Donnerstag, 09.10.2008 um 16:13 Uhr

Am 20.11.08, 18.00 Uhr, (Ort wird noch bekannt gegeben) haben dann alle Bürgerinnen und Bürger Schwentinentals Gelegenheit, in einem öffentlichen Workshop ihre Vorstellungen und Ideen in die Arbeit einzubringen. Hierzu lade ich Sie bereits jetzt recht herzlich ein.
Susanne Leyk



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