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"Kennst Du die Stadt, wo die Sonne nie lacht, wo man den Schweiß aus den Kopfhauben säuft und 20 Minuten zum Bahnhof läuft? - daher ließt Du diese Zeilen: In Sondershausen mußte ich 541 Tage verweilen."
Ich grüße den Herausgeber dieser Homepage Jens Dunger vom T55A Nr. 481 mit der Bitte: "Mach weiter so und sammle viele Erinnerungen aus unserer Zeit in Sondershausen." und alle anderen ehemaligen Genossen und Freunde (die mich noch kennen) aus meiner 18-monatigen Dienstzeit bei der NVA (Mai 1978 bis Oktober 1979) in Sondershausen des PR 11, 1.PB, 1.PK und 1.PZ. Ich war übrigens Panzermitglied auf der 412 (chemische Besatzung), 1 Jahr "Rungs" und dann habe ich mich in den "Stabi" verliebt. Bei einem Übungsgefecht auf dem TÜP in Nochten habe ich beim Nachtschießen dummerweise die Kühltürme vom Kraftwerk Boxberg im Visier und dann abgedrückt. Unser Bataillioner Oberstltn. Zabel (ich vermute, er hieß Hans-Jürgen) sagte mir später: "Sie!!! Gefr. U. sind ja noch dümmer als Ihr Ladeschütze selbst!" An unsere anderen Offiziere kann ich mich teilweise noch erinnern, z.B.: Hauptmann Ulli Gesemann...der hatte mich mal beim Treppekehren hinterrücks hinaus geschuppst, als wenn ich auch hinter`m Kopf Augen gehabt hätte. Ich wollte ihm schon fragen: "Spinnst du?" Ich glaube, ich würde mich heute noch in Schwedt aufhalten. Was macht eigentlich unser heiß geliebter "Schubi" (Ullrich Schubert), lebt er noch? Unser KC. Na und dann ...Baier (KC 2)...was zu beweisen war...genau 7200 ml Alkohol hatte ich damals aus meinem Urlaub in die Kaserne versucht "einzubringen". Die dementsprechende Auswertung fand damals im Lager des TÜP Arnsnesta statt. Dafür durfte ich über`s Wochenende auch mal den "Bau" von innen besichtigen. Weitere Offiziere, die man noch so in Erinnerung hat, sind: Hptn. Th. Brückner, Hptn. Appelt (FDJ...), Hptn. Eisenbeiß, Oltn. Gebbart, Ltn. (oder höher) Manfred Przybylla, der mir damals meine Haare ganz korrekt frisierte nach dem Motto: "Ratzi batzi, jetzt schneid` ich Dir Glatzi" und unseren TA...Hauptmann Bütow, mein lieber Jolly, konnte der manchmal brüllen. Ach unsere liebe Armeezeit...wie war, wie war sie? Wer Interesse hat, mir zu mailen, hier meine Adresse: g-ulitzka@t-online.de
"Auf ein Wohl Genossen und liebe Freunde. Wünsche Euch alles Gute und viel Glück."
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Samstag, 31.03.2012 um 16:52 Uhr
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