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Hallo Michi, seit deinem letzten Eintrag ist viel passiert in El Salvador und der ganzen Region. Wir haben über Paulus und Lydia viel gehört über die Situation im Ganzen und über persönliche schreckliche Schicksale. Wir sind tief erschüttert, dass das Land erneut so schwer heimgesucht wurde! Trotzdem hoffen wir, dass alle dort Aktiven den Mut nicht sinken lassen, dass es euch an Leib und Leben gut geht, so weit das möglich ist! Jetzt meine vorsichtige Frage nach deiner Einschätzung der Lage: Wirst du regulär zurückkommen können und wollen? Wie wird sich deine Heimreise gestalten, macht es irgendeinen Sinn über das Mitbringen von arte sania weiter nachzudenken, oder seit ihr völlig absorbiert durch Bewältigung der aktuellen Katastrophe? Wir können die Lage diesbezüglich ganz schwer einschätzen, ich wollte die Diskussion aber nicht einfach abbrechen! Eine einfache ehrliche Antwort wäre gut! Es ist ja im Moment für uns nicht möglich, aktive Hilfe zu leisten über das Sammeln von Spenden hinaus, und so habe ich es übernommen, in all dem Schrecken weiter an dem Tagesgeschäft und hoffentlich einem Minimalmaß von Kontinuität festzuhalten. Um das Thema zu beenden: Eigentlich müßte es noch einen gepackten Koffer geben, in dem hoffentlich die von uns bestellten Dinge sind und den Benedikt nicht mit nach Deutschland bringen konnte. Wenn es dir überhaupt opportun erscheint, frage doch bitte Lydia. Ansonsten wäre selbstverständlich die Finanzierung eines neuen Koffers kein Thema. Mit weiteren Überlegungen halte ich mich zurück bis von dir Antwort kommt. Einstweilen wünsche ich euch, dass die Gemeinde Kraft findet, sich an den Wiederaufbau des Zerstörten zu machen, wenn das schon möglich ist, und Hilfe dort zu leisten, wo die Menschen sonst allein gelassen würden. Eigentlich sind alle Worte zu banal! MfG Ursula
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