Eintragen| Einträge 1 bis 5 von 138 | |
|
Adrian Weber, Pressesprecher des Landratsamts |
Eingetragen am Freitag, 20.05.2011 um 12:04 Uhr
Zur Diskussion um die Frage, wie viele Klassen 2012/13 am von-Bülow-Gymnasium aufgenommen werden können, möchten wir an dieser Stelle auf eine geplante Änderung im SNP hinweisen.Der Fall, dass gar keine neuen Schüler aufgenommen werden könnten, stellt das Worst-Case-Szenario dar. Voraussetzung wäre, dass der Schulnetzplan mit den Kapazitätsfestlegungen in Kraft tritt und das von-Bülow-Gymnasium trotz der angespannten Raumsituation zum Schuljahr 2011/12 wiederum drei neue fünfte Klassen aufnimmt.Die Situation könnte bereits vom Gymnasium selbst durch die Aufnahme von zwei Klassen zum kommenden Schuljahr entschärft werden. Bereits heute ist die Raumsituation äußerst angespannt. Eine Null-Klassen-Stufe liegt weder im Interesse der Schule noch des Landkreises als Schulträger, das stellen wir hiermit nochmals klar. Aus diesem Grund wird es eine redaktionelle Änderung des Schulnetzplanentwurfs geben. Sie stellt darauf ab, dass jährlich die Aufnahme von mind. zwei Klassen abzusichern ist, um Kontinuität in der Schulentwicklung zu gewährleisten. Das entspricht auch der Einstufung des vBG als zwei- bis dreizügiges Gymnasium, wie sie im Schulnetzplan verankert ist. In der Umsetzung läuft das absehbar wieder auf Provisorien hinaus, bis sich mittelfristig die Klassenanzahl auf die Kapazitäten eingependelt hat. |
Hendrik Knop www.hendrikknop.de |
Eingetragen am Freitag, 20.05.2011 um 11:43 Uhr
Sehr geehrter Herr Heimbürge,vielen Dank für Ihre hinweise. Vielleicht können wir am Montag im Rahmen der Gesamtelternversammlung ja zusätzlich zu unserem Dialog hier in diesem Forum, das persönliche Gespräch suchen. Zu Ihren Fragen kann ich zum ersten Teil erneut wieder nur eine persönliche Einschätzung geben. Ich empfinde bereits die derzeitige Belegung mit 20 Klassen im Verhältnis zu den Räumlichkeiten in Teilen als zu umfangreich. Zum zweiten sprechen Sie das System der Zuteilung von Lehrerstunden an. Hier kann ich mich auch nur auf die Ausführungen der Fachleute verlassen. Wenn ich das richtig verstanden habe, steht ein Zwei- bis Dreizügiges Gymnasium hier aber sogar besser da, als ein durchgängig Dreizügiges. Erlauben Sie mir auch noch die Anmerkung, dass ich nicht denke, dass Schüler, welche nur ein Zweizügiges Gymnasium durchlaufen, automatisch schlechter abschneiden. Zwar wechselte in meinem Abiturjahrgang tatsächlich ein Mitschüler zu einem Erfurter Gymnasium, da bei uns der Leistungskurs Chemie nicht zu Stande kam, jedoch machten aus meiner Sicht die sozialen Kompetenzen, die wir in einer überschaubaren Schule erlangen konnten, vieles wieder „wett“. Die Abiturklasse, welche jetzt das Gymnasium verlässt, hat meines Wissens die Schule auch Zweizügig durchlaufen. Trotzdem können sich die Ergebnisse ja sehen lassen. Zum letzten Punkt Ihrer Fragen. Die 20 Klassen im Schulnetzplan sollen ein Ziel darstellen. Bis dies erreicht wird, können natürlich immer mindestens zwei Fünfte Klassen aufgenommen werden. Da dies möglicherweise so nicht ganz eindeutig hervorgeht, bereitet die Schulverwaltung eine Ergänzung vor, der diesen Punkt noch einmal konkretisiert. Mit freundlichen Grüßen, Hendrik Knop Mitglied des Kreistages |
|
Heimbürge |
Eingetragen am Donnerstag, 19.05.2011 um 13:50 Uhr
Sehr geehrter Herr Knop,danke für Ihre Antwort. Ich muss Ihnen schon wieder beipflichten, wie Sie ein kleines und gutes Gymnasium definieren. Ob allerdings bei gerademal 4 zusätzlichen Klassen, dass Gymnasium zu einer Massenschule mutiert, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Leider fehlt mir in Ihrer Argumentation auch eine fachliche und bildungsorientierte Herangehensweise. Vielleicht könnten Sie hierzu ja auch noch eine Antwort geben. Ich habe nur mal kurz meine dringlichsten Fragen aufgeführt. Wie sieht es denn zum Beispiel mit den zugeordneten Lehrerstunden bei Zwei- bzw. Dreizügigkeit aus? Ich denke, dass dies u.a. doch eine wesentliche Komponente für einen guten und qualifizierten Unterricht ist. Welche und wie viele Kurse können bei Zwei- bzw. Dreizügigkeit angeboten werden? Warum werden trotz steigender Schülerzahlen, keine Lehrer festeingestellt (die sich sicherlich mit der Schuler eher und deutlicher identifizieren können und jetzt darf ich Sie zitieren, natürlich auch eher „ein enges Lehrer-Schüler-Verhältnis“ aufbauen) und der Bedarf nur immer wieder durch Abordnungen abgedeckt wird? Zu Ihrer zweiten Aussage, muss ich auch noch einmal kurz nachfragen / anmerken. 1.Ich sagte, dass im Schuljahr 2012/2013 keine 5.ten Klassen aufgenommen werden können. Und dies ist unabhängig von der Raumsituation, denn laut neuem Schulnetzplan (dem Sie zustimmen wollen) wird dem Gymnasium eine Klassenobergrenze (20. Klassen) auferlegt. Da das Gymnasium im Schuljahr 2012/2013 dann aber bereits über 20 Klassen verfügt (nach Weggang der 12. Klassen), darf das Gymnasium laut dem neuen Schulnetzplan keine neuen Klassen aufnehmen. Und ich wiederhole mich gern, dass das unabhängig von der Raumsituation ist. 2. Ihre nachfolgend gemachte Aussage ist für mich leider nicht verständlich: „Der neue „Kompromissvorschlag“ geht davon aus, dass die Schule zu 20 bestehenden Klassenräumen vier weitere benötigt, um auf Dauer eine Dreizügigkeit zu erreichen. Eben jene vier Klassenzimmer stellen wir mit Hilfe des mobilen Raumsystems ab diesem Schuljahr übergangsweise zur Verfügung, bis das Ziel der „Zwei- bis Dreizügigkeit“ innerhalb der Gebäudestruktur erreicht ist …“ Hier sagen Sie zum einen, dass die Schule durch das Stellen der mobilen Raumsysteme auf DAUER die Dreizügigkeit erreicht, was laut neuem Schulnetzplan aber gar nicht möglich ist. Im nächsten Satz soll eine „Zwei- bis Dreizügigkeit“ innerhalb der Gebäudestruktur erreicht werden. Vielleicht können Sie dies noch einmal kurz genau erläutern. Gibt es ggf. schon eine Änderung / Modifizierung des neuen Schulnetzplanes, die uns nicht vorliegt? Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen Heimbürge |
Hendrik Knop www.hendrikknop.de |
Eingetragen am Donnerstag, 19.05.2011 um 02:42 Uhr
Sehr geehrter Herr Heimbürge,ich denke nicht, dass Sie eine rechtssichere Definition davon finden werden, was ein kleines und gutes Gymnasium ausmacht. Dies entspricht meiner Ansicht nach vielmehr dem Empfinden der Schüler und Lehrer, was das Klima innerhalb der Schule und den Umgang miteinander angeht. Ich persönlich habe das „Staatliche Gymnasium Neudietendorf“ als einen Ort erlebt, der gerade durch seine Überschaubarkeit und das enge Lehrer-Schüler-Verhältnis Ansporn für schulische und außerschulische Lernfelder ermöglicht hat. Ausdruck hierfür war Beispielsweise die Herausgabe der Schülerzeitung „ins Auge“. Dieses besondere Merkmal könnte ein Alleinstellungsmerkmal sein, mit welchem die Schule gegenüber den größeren Schulen - auch denen im Erfurter Kreuz - langfristig punkten und somit auch auf Dauer bestehen kann. Die Rechnung der Schulleitung, dass künftig keine 5ten Klassen mehr aufgenommen werden können, kann ich indes nicht nachvollziehen. Der neue „Kompromissvorschlag“ geht davon aus, dass die Schule zu 20 bestehenden Klassenräumen vier weitere benötigt, um auf Dauer eine Dreizügigkeit zu erreichen. Eben jene vier Klassenzimmer stellen wir mit Hilfe des mobilen Raumsystems ab diesem Schuljahr übergangsweise zur Verfügung, bis das Ziel der „Zwei- bis Dreizügigkeit“ innerhalb der Gebäudestruktur erreicht ist … Mit freundlichen Grüßen, Hendrik Knop Mitglied des Kreistags |
|
|
Eingetragen am Mittwoch, 18.05.2011 um 08:18 Uhr
Ich persönlich glaube nicht, dass vier Klassen mehr eine Massenschule bedeutet.Ein dreizügiges Gymnasium mit 24 Klassen ist in meine Augen klein und fein und wohl nicht zu vergleichen mit Massenschulen im näheren Umfeld, die derzeit 35 Klassen mit 600-750 Schülern beherbergen. Und mehr Schüler bedeutet auch mehr Lehrer. Und mehr Lehrer weniger Ausfallstunden im Krankheitsfalle. Und weniger Ausfallstunden einen höheren qualitativen Unterricht. |
Eintragen