Die Intoleranz der Toleranz oder Es ist nicht das Ziel, Freiräume zu haben, sondern diese zu erKÄMPFEN Was tun, wenn es vielmehr um die Darstellung der Tatsachen geht als um die Tatsachen selbst? Was tun, wenn die Redensführer ihre Glaubwürdigkeit opfern, um sich in den so gewohnten polemischen Rausch zu steigern, damit immer neue kopflose "Krieger" rekrutiert werden? Eine (linke) Diktatur lebt von Polemik und Propaganda...und von Gewalt. Es ist Fakt, dass die größten Teile deer Welt, inkl. Deutschland, einer Diktatur des (weltweiten) Kapitals unterworfen sind. Es ist nicht die Bundesregierung, die hierzulande das Sagen hat, sondern sie paßt sich den Bedingungen an, die seitens der Wirtschaft vorgelegt werden. Die Machtergreifung und Gleichschaltung sind de facto schon abgeschlossen und zwar wesentlich durchdachter und reibungsloser als es 1933 in Deutschland der Fall war. Der Staat kann sich nicht mehr wehren: Er besitzt nichts mehr und ist blooß ein Verwaltungsgebilde. In Anbetracht dieser Tatsachen wird sich der eine oder die andere fragen, ob das Feindbild von heutewirklich der (deutsche) Staat ist. Im Grunde genommen, sind meine Freiräume nicht großartig vom Staat eingeschränkt: Ich könnte auf einer Straße nackt, urinierend und "A.Merkel ist 'ne Nutte" schreiendlange darauf warten bis etwas passiert. Sich aber der wirtschaftlichen Macht zu entziehen ist beiweitem schwieriger und stellt die echte Herausforderung dar. Dies wäre aber ein eigenes Thema, worauf ich hier ungerne eingehen würde, denn was ich zu sagen vermag, ist bloß, dass ein Polizist, der ein Vertreter des Staates ist, niemals so viel Schaden anrichten kann wie die Herren Müller, Bertelsmann und co. Und wenn ich höre, dass einem am Boden liegenden Polizisten hochzuhelfen einj Fehler sei, weil es der "linken" Moral widerspreche, selbst wenn auf ihn eingetreten wird, dann überkommt mich das Gefühl, dass Polizeipräsenz unabdingbar ist, damit sie mich vor genau diesen "Weltverbesserern" schützen, falls diesen meine Ansichten plötzlich nicht mehr passen. Wir alle träumen von einer Welt, in der Polizei nicht mehr existiert, weil überflüssig. Aber solange die Gesellschaft krank ist (und die Geschwüre, genährt durch die kapitalistische Ellenbogenstruktur, werden nicht kleiner), möchte ich deren einzelnen Ausgeburten nicht nachts auf der Straße begegnen. Sie müssen weggesperrt werden, und dazu braucht es eine legitimierte Exekutive, die dann Polizei heißt. Es ist sinnlos darüber zu streiten, ob Ei oder Huhn zuerst da war. Es ist ebenfalls sinnlos zu hinterfragen, ob die Polizei oder die "Krieger" den ersten Stoß setzen. Wenn der Staat sich nicht wehren würde, könnten sich einzelne Gruppen gewaltsam an die Spitze setzen, und ich weiß nicht ob mir Nazis oder deren ruhmreiches Gegenstück lieber wären, deren beide Anliegen ein Apparat der Gewalt wäre, der andere Meinungen nicht duldet. Solange sich alle so verhalten wie in der Geschichte mit dem Maulwurf, dem auf den Kopf gekackt wurde, solange wird ein noch so schönes Handlungsmotiv für den Arsch sein.... Fortsetzung folgt... (Thema: Nieder mit dem Staat, oder Flaschenwerfen soll die neue olympische Disziplin werden) viva la GF |