Willkommen im Gästebuch von Juliane Rautenberg



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Dienstag, 18.03.2008 um 19:57 Uhr

Ich habe noch längst nicht alles gelesen, liebe Juliane. Aber mein Herz weint unerbittlich. Was du da schreibst, ist einfach nur zum schreien traurig. Bei mir begann es schön, wurde zum Gefängnis und ist nun wieder einigermaßen im Gleichgewicht. Du dagegen hast nie aus dem tiefen Tal herausgefunden. Wenn du reden möchtest ... meine Mail-Adresse hast du und meine Ehrerbietung auch.

Anne



Samstag, 08.03.2008 um 15:58 Uhr

Ich nochmals.

@Fred Maurer
Ja, genau das dachte ich auch, nachdem ich mich heute nochmals genauer auf Frau Rautenbergs Homepage umgesehen habe. Da überkommt einem wirklich das Gefühl, sie spiele überhaupt keine Rolle, sondern vielmehr sich selbst, was einem schon einen leichten Schauer über den Rücken laufen lässt...

Übrigens ist Juliane in mehreren Wochen wiederum in einer Derrick-Folge zu sehen: "Der stille Mord" - eine Mutter und ihre Töchter (glaube, es waren deren zwei), die wie dunkle Schatten rund um einige Männer schleichen, die eine Frau vergewaltigt hatten - und da die eine Tochter ebenfalls mal ein Opfer wurde, fühlen sie sich als "Racheengel". Absolut sehenswert!

Jetzt beginnt so langsam ohnehin Autor Herbert Reineckers Blütezeit seiner Schaffensphase bei Derrick. Zwischenmenschlicher, psychologischer und philosophischer Tiefgang weit darüber hinaus, als wie man dies im heutigen Krimi-Einheitsbrei noch finden kann.

Da scheiden sich ja auch die Geister der Derrick-Fans, viele sehen das nicht mehr als eigentliche Krimis an, mit einem zunehmend „moralisierenden“ Horst Tappert, was zum Teil ja tatsächlich stimmen mag, aber dennoch...

mfG
Patrick



Samstag, 08.03.2008 um 12:42 Uhr

Beeindruckende Lebenswege
Liebe Frau Rautenberg,
Selten hat mich eine „Derrick“-Folge so aufgewühlt wie die von gestern Nacht: „Isoldes tote Freunde“. Dies lag sicher an der überzeugenden Geschichte, auch daran, dass ich selbst (um Klassen schlechter) Klavier spiele – vor allem aber an Ihrem einzigartigen „doppelten“ Spiel, einerseits schauspielerisch, andererseits pianistisch. Da Sie ganz offensichtlich (1991) eins mit Ihrer Rolle waren, diese nicht „spielen“ brauchten, sondern buchstäblich verkörperten, dass Sie zugleich Beethovens „Bagatelle“ oder den Chopin-Walzer selbst gespielt haben (wenn auch wahrscheinlich zu einer professionellen Aufnahme), habe ich mich gefragt, ob Sie womöglich die Tochter des bekannten Pianisten und Arrangeurs Kai Rautenberg sind. Ihre Homepage ist sodann jedoch erschütternd, mitsamt dem Offenen Brief an Ihre Mutter. Was Eltern ihren Kindern anzutun in der Lage sind und wie diese unter Aufbietung all ihrer Lebenskraft (manchmal kurz vor dem psychischen Aus und der Selbstaufgabe) dennoch überleben, offenbart exemplarisch die Defizite unserer Gesellschaft. Sie haben ihr bis heute getrotzt und sind auf einem guten Weg – auch wenn wir Sie leider wohl nie wieder auf der Bühne oder im Film werden sehen können.
Ihnen alles Gute, mit herzlichem Gruß, Ihr Fred Maurer
PS: Auf „Zelluloid“ werde ich eine Filmkritik zu dieser (Dank Ihnen besonderen) Folge schreiben und Ihnen widmen.



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