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Hans Poerschke |
Eingetragen am Donnerstag, 09.10.2008 um 11:00 Uhr
Meine Bemerkungen zum gestrigen Artikel im TV:Es wäre schon interessant zu erfahren, wo der "Ortschef" ein 61 m langes, 13,5 m hohes Gebäude mit Flachdachkonstruktion, das man mit dem Heidger-Bau vergleichen kann, in Osann-Monzel gesichtet hat. Der TV scheint davon auszugehen, dass das Institut Heidger zwischenzeitlich von der Flachdachkonstruktion Abstand genommen hat. Sollte das zutreffen, wäre das ja schon einmal ein gutes Zeichen. Solange keine anderen Informationen vorliegen, ist und bleibt das Betriebsgebäude das, was es ist, ein Bauungetüm mit ca. 13 m Höhe, vom Straßenniveau aus gemessen, mitten in die Weinberge gesetzt, außerhalb der Ortsbebauung. Das bestätigen, bei Betrachtung aus korrektem Blickwinkel, sogar die Photomontagen von Max und Reihser. Zur Bezeichnung Koloss hier noch eine Begriffsdefinition: "Im übertragenen Sinn wird einfach etwas sehr Großes, Kolossales damit beschrieben". Einem Gebäude, das das sieben- bis achtfache Bauvolumen eines durchschnittlichen Gebäudes im Noviander Weg einnimmt, würde man mit einer anderen Bezeichnung als Koloss wohl kaum gerecht. Was die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange angeht, so sollte man erst einmal abwarten was wirklich in den Stellungnahmen steht. Erst dann wird sich herausfinden lassen, ob es sich um seriöse Stellungnahmen handelt, um Routineantworten oder um Gefälligkeiten unter Parteifreunden. Zum Thema Dialog zwischen Befürwortern und Gegnern des Bebauungsplanes braucht man doch eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Seit der Informationsveranstaltung des Heimat- und Verkehrsvereins Anfang August bis heute ist der "Ortschef" jeder Sachdiskussion aus dem Weg gegangen. Selbst enge Parteifreunde konnten ihn nicht dazu bewegen, in eine Diskussion des Für und Wider einzutreten. Ich rate dazu, jetzt erst einmal abzuwarten, was die Einwohneranhörung bringt und wie der Gemeinderat sich entscheidet. Ich setze darauf, dass er sich bei der entscheidenden Abstimmung im Sinne des Gemeinwohls und der Interessen der Gemeinde und gegen blinde Loyalität entscheidet. |
Gabi Veit |
Eingetragen am Mittwoch, 08.10.2008 um 18:00 Uhr
Der Artikel von Bgm Stoffelin der Ausgabe des TV vom 08.10.08 ist der Beginn einer von der Aktionsgemeinschaft ganz sicher nicht gewollten Schlammschlacht. Ich finde so etwas mehr als billig - sollen wir uns auf dieses Niveau herablassen? |
Hans Poerschke |
Eingetragen am Donnerstag, 02.10.2008 um 22:28 Uhr
Das Problem des Bürgermeisters scheint zu sein, daß er nicht erkennt, daß er sich für eine Sache einsetzt, bei der die Interessen eines einzelnen gegen die der Gemeinde und ihrer Einwohner durchgesetzt werden sollen. Das eigentliche Drama ist, daß Osann-Monzel darunter leiden soll, daß die Mitglieder seiner Fraktion aus Loyalität ihm gegenüber gegen den gesunden Menschenverstand, gegen die Interessen der Gemeinde und gegen die eigene Überzeugung stimmen. Wie kann man die Mitglieder des Gemeinderates davon überzeugen, daß es sich nicht auszahlt aus Opportunismus oder falsch verstandener Loyalität gegen die Interessen des Gemeinwohls zu handeln? |
Bernd Bäumler |
Eingetragen am Donnerstag, 02.10.2008 um 19:01 Uhr
Meine Meinung stand heute morgen im Trierischen Volksfreund, aber ich gebe sie hier gerne nochmal wieder: Wir haben in der Ortsgemeinde ausreichend alternative Flächen, um den Betrieb ohne einen so schwerwiegenden Eingriff in die Landschaft und ohne Nachteile für Bevölkerung, Weinbau und Tourismus ansiedeln zu können. Gemeinde (insbesondere Bürgermeister) und Investor sollten sich darüber bewusst werden, dass ihr Vorhaben gegen den Willen der Osann-Monzeler Bürger und Einwohner ist und eine Ansiedlung im Osanner Gewerbegebiet für alle Beteiligten das Beste ist. |
M.Müller |
Eingetragen am Mittwoch, 01.10.2008 um 13:54 Uhr
Ein Bürgermeister der nicht gesprächsbereit ist, sollte mal über die Sinnhaftigkeit seines Amtes nachdenken. Herrn Stoffel würde ich empfehlen, die Ursache der Ergebnisse der bayerischen Landtagswahl zu analysieren. |
Hans Poerschke www.promosel.de |
Eingetragen am Sonntag, 28.09.2008 um 16:24 Uhr
Seit Ende August bemüht sich der engere Kreis der Aktionsgemeinschaft um ein Gespräch mit Ortsbürgermeister Stoffel. Die Aktionsgemeinschaft wollte nichts unversucht lassen, Spannungen in der Gemeinde zu vermeiden und noch einmal über das Für und Wider des von ihm äußerst kritisch beurteilten Bauvorhabens diskutieren. Der Aktionskreis war überzeugt, daß die Gemeinderatsmitglieder ihre Position noch einmal überdenken, nachdem zwischenzeitlich mehr Fakten und Hintergrundinformationen auf dem Tisch liegen. In der Hoffnung, daß letztlich der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnt, hat sich der Kreis in den letzten Wochen in der Diskussion sehr zurückgehalten und auch auf persönliche Diffamierungen, Unterstellungen und Verunglimpfungen nicht reagiert. Auch die Überlegungen, mich rechtlich daran zu hindern, in der nächsten Einwohneranhörung die Bedenken und Kritk der Bürger, die die Bebauungsplanung nicht unterstützen, vorzutragen, hat uns nicht schrecken können. Am Freitag nun wurden wir von VG-Bürgermeister Holkenbrink davon in Kenntnis gesetzt, daß Bürgermeister Stoffel, trotz mehrerer Versuche, ihn für ein solches Gespräch zu gewinnen, zu keinem Gespräch bereit sei. |
Hans Poerschke www.promosel.de |
Eingetragen am Samstag, 27.09.2008 um 09:44 Uhr
Hallo liebe Freunde,jetzt verfügt die Aktionsgemeinschaft auch über eine Diskussions-Plattform. Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch. Und los geht's, solange wir in dieser konkreten Angelegenheit noch etwas bewegen können! |
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