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uta hahn


Eingetragen am Donnerstag, 14.02.2008 um 21:22 Uhr  

Lieber Herr Rüttgers,
warum darf eine Tankstelle Holzkohle, Kaminholz, Grillbesteck,Geschenkartikel für Grosse und Kleine und nochmehr Artikel , die in meinen Augen nicht zum üblichen Reisebedarf zählen verkaufen? Welche Lücke im Gesetz sollen sich die Floristen jetzt zu Eigen machen z.B. Gründung einens Vereins, um die von Ihnen geforderte Feiertagsruhe einzuhalten. In der Regel stelle ich in meinem Blumenfachgeschäft fest ,dass sich die Last der Feiertagsarbeit auf viele Schultern verteilt, vom Chef bis zur kleinen Angestellten , bei den Tankstellen sitzt der "Chef " Sonntags grundsätzlich zuhause. Unter anderem beklagt man das Aussterben der Innenstädte. Blumenläden in der Innenstadt sorgen unter anderem für Publikum und ein freundliches Bild. Wenn der Laden Umsatz macht , werden Praktikas und Ausbildungsplätze angeboten. Der Strassenverkauf oder Marktstand auf den freien Sonntagsmärkten bietet dieses nicht, da dort meist keine Fachkräfte agieren, sondern meist nur die in Massenproduktion erstellten und nicht gerade frischen Sträusse gehandelt werden. Ich kann es auch nicht einsehen, dass ich, wenn ich einen spontanen Besuch an einem dieser infrage kommenden Feiertage vor habe, mich erst ins Auto setzen soll ,um im 20 km entfernten Bahnhof Blumen zu besorgen, die ich sonst um die Ecke einkaufen kann. Denken sie bitte an die Menschen die weder autofahren können, z.b. Kinder oder die welche sich keins leisten können. Verstehen mag wer will , die Gesetze die in letzter Zeit auf den Weg gebracht wurden, z.B. die langen Öffnungszeiten sind auch nicht gerade familienfreundlich.Also überdenken sie noch mal in aller Ruhe diese Feiertagsregelung, sonst kann es womöglich noch soweit kommen das familienfreundliche Gewerkschaften demnächst auch für Mitarbeiter in Restaurants, auf der Bahn, in Altenheimen oder in Krankenhäusern für den familienfreundlichen Feiertag eintreten, denn im Grundgesetz steht ja etwas vom Recht der Gleichbehandlung. Mit freundlichem Gruss UH


sandra


Eingetragen am Samstag, 19.01.2008 um 12:03 Uhr  

die politiek soll sich mal um die wichtigen sachen in deutschland kümmern, das ist doch schwachsinn sowas.
haben die nix besseres zu tun????????


Ralf Makowe


Eingetragen am Samstag, 12.01.2008 um 11:12 Uhr  

Hallo Floristen in NRW,
ich finde es ein Witz was sich unsere Regierung einfallen lässt. Das manche Supermärkte einschließlich Samstags bis abends 22 Uhr aufhaben, da sagt keiner was. Da finde ich sollte die Regieung was gegen machen. Dadurch gehen sämtliche Beziehungen zu Bruch. Ich würde nicht begeistert sein wenn meine Frau erst abends um 23 Uhr von der Arbeit käme. Aber wenn ein Blumengeschäft an den Feiertagen für eventuell 3 bis 4 Stunden öffnen will, da mischt sich unser Landesvater ein. Er sollten sich mal um das teilweise große Elend kümmern was in NRW herrscht.
Ich kann den Floristen in NRW nur sagen, lasst es euch nicht gefallen, sonst bekommt ihr demnächst noch vorgeschrieben wo ihr eure Blumen einzukaufen habt.
Ralf


Sabine Scheithauer


Eingetragen am Donnerstag, 10.01.2008 um 19:36 Uhr  

Hallo Floristen in NRW.

ich bin zufällig auf diese Seite gelandet und muß doch jetzt mal fragen, was hat sich Herr Rüttgers dabei gedacht, als er dieses Verkaufsverbot für Blumenläden erlassen hat.
Mal abgesehen von dieser Verhöhnung aller Blumenläden - denn was sonst ist es, wenn die Blumenläden geschlossen halten müssen und zusehen dürfen, wie an jeder Tankstelle Blumen verkauft werden dürfen - abgesehen von dieser erniedrigenden Maßregelung - hat unser Landesvater, der sich gerne das soziale Gewissen Deutschlands nennt, überhaupt einmal hinterfragt, was er einer ganzen Berufssparte antut? Will ein solcher Ministerpräsident vielleicht sogar noch stolz ob einer solchen Ungleichbehandlung sein? Auf eine ungeheuerliche und rücksichtslose Art und Weise werden hier Bürger unseres Landes reglementiert und benachteiligt.
Ich kenne mich im Blumengewerbe aus. Viele Blumengeschäfte haben das ganze Jahr über sonntags geöffnet. Und die Blumenhändler werden bestätigen, daß sie den Sonntagsverkauf aufrecht erhalten, auch wenn nicht jeder Sonntag den erhofften Umsatz bringt. Seine Kunden kann man eben nur mit Qualität und Zuverlässigkeit an sich binden. Und ich versuche zu begreifen, was Herrn Rüttgers dazu bewogen hat, den Blumenhändlern gerade die Sonntage bzw. Feiertage zu streichen, an denen sie für ihren Fleiß und ihre Zuverlässigkeit während des ganzen restlichen Jahres belohnt wurden.
Ich hoffe, Herr Ministerpräsident, Sie werden Ostern ständig an die Menschen erinnert, denen Sie das Osterfest gewaltig versaut haben.

Frohe Ostern
Sabine Scheithauer


Maria Dünwald


Eingetragen am Sonntag, 06.01.2008 um 18:26 Uhr  

Weniger Staat - mehr Eigeninitiative! Das war doch das Credo dieser Landesregierung. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Und Mittelstandsförderung trägt der "Landesvater" tagtäglich als Lippenbekenntnis vor sich her.

Der massive Eingriff bezüglich der Geschäftszeiten für kleine Blumenhändler und Bäcker spricht dem Hohn.

Wieso nehmen eigentlich die Berufsverbände diese Rücksichtslosigkeit so ruhig hin? Ich warte auf deren massiven Protest in der Springerpresse.
Oder liegen die Funktionäre längst mit den Großen und der FDP unter der Decke?!



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