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Freitag, 12.08.2011 um 10:39 Uhr

Ruhig wohnen will jeder, aber zur Lebensqualität gehören auch Einkaufsmöglichkeiten. Ich hoffe, dass die Stadt Wuppertal und Ikea sich gegen Eigennutzinteressen durchsetzen. Die Ansiedlung würde Kaufkraft anziehen: vergleichen Sie die Besuchermengen IKEA und Hausausstellung!



Donnerstag, 19.05.2011 um 22:07 Uhr

Liebe Freunde von Wuppertal
und des Ennepe-Ruhr-Kreises,

eigentlich kann man auch vom Leben in Sprockhövel-Ost und Schwelm- West an dieser Stelle schreiben.
Als Bewohner von Hasslinghausen – Süd zähle ich mich zu den unmittelbar betroffenen Anwohnern im Falle einer IKEA-Ansiedlung. Die Schmiedestraße hört nicht an der Stadtgrenze Wuppertal auf und endet im Nichts, sondern bildet als B51 die zentrale Verbindung zum Ortsteil Spröckhövel-Hasslinghausen. Insbesondere der erste Streckenabschnitt Schmiedestraße bis Quellenburgstraße dient als Anbindung nach Niedersprockhövel.
Schon jetzt ist die Verkehrsbelastung der B51 enorm hoch und im Ortskern Hasslinghausen ist Stop and Go zu den Stoßzeiten an der Tagesordnung. Die dortige Parkplatzsituation ist schon jetzt hoch kritisch für die dort einkaufenden Kunden.
Besonders dramatisch ist schon jetzt die Situation im Falle einer Sperrung der A43 bzw. des AK Wuppertal-Nord. Die B51 ist offizielle Ausweichstrecke.Doch seit dem 1.1.2008 ist die B51 zur Landesstraße zurück gestuft worden.
Nach einem Konzept des Bundes sollen alle Straßen, die parallel zur Autobahn verlaufen, zu Landesstraßen werden. Damit ist eben nicht mehr der Bund, sondern das Land Baulastträger und muss auch die Kosten übernehmen.Es ist ein offenes Geheimnis, dass Autobahnen und Bundesstraßen vorrangig mit Straßenbaumitteln ausgestattet werden. Somit fallen Kosten im Landeshaushalt bzw. in einigen Fällen zu Lasten des Gemeindehaushalts an.
Angesichts leerer Kassen an allen Stellen, kann davon ausgegangen werden, das strukturell notwendige Änderungen der B51 (eigentlich L51) zur Bewältigung des erhöhten Verkehrsaufkommens durch IKEA und Partner nicht erfolgen werden. Lärmschutzmaßnahmen und sinnvolle Verkehrslenkung werden im Falle einer Ansiedlung von IKEA zu einem unerfüllbaren Wunsch. Mit den Folgen müssten Anwohner und der Ennepe-Ruhr-Kreis leben.
Steigende Unfallzahlen, Kaufunlust in Hasslinghausen etc.weil die Parkplatzerreichung zum innerstädtischen Stauerlebnis degradiert usw.

Was macht Wuppertal aus? Eine weltberühmte Schwebebahn, einen unvergleichlich schönen Zoo, ein Theater an dem Pina Bausch weltberühmt agierte, ein Herzzentrum, eine Freilicht-Kunstausstellung des Kinetic-Künstlers Jean Tinguely, Geburtsstätte eines geliebten ehemaligen Bundespräsidenten, um nur einige Beispiele zu nennen und eben auch eine Eigenheimausstellung namhafter guter Hausbauer.
Wuppertal besinne dich auf deine Stärken.
IKEA´s gibt es schon genug. Nach dem Motto„Me-Too“ noch einen Markt zu etablieren zu wollen ist nun wirklich keine herausragende Leistung.


Hans-Gerd Stäger



Mittwoch, 09.09.2009 um 15:20 Uhr

Die Zufahrt und Ausfahrt zum IKEA-Gelände soll angeblich über die Wittener Straße erfolgen. Ich wohne in einer Seitenstraße und finde es jetzt schon zu Stoßzeiten schwierig, aus unserer Straße links auf die vielbefahrene Wittener Straße abzubiegen. Bei geschätzten zusätzlichen 8000 Autos am Tag wird es in der Wittener Straße zum Verkehrskollaps kommen. Ich bin nicht per se gegen IKEA an diesem Standort. Aber kann man im Rahmen eines ohnehin geplanten großen Umbaus des Kreuz Wuppertal Nord in den nächsten Jahren nicht eine bessere Zuwegung direkt von der Autobahn schaffen, die die Anwohner nicht derartig belastet und zumindest den "Fernverkehr" mehr oder weniger direkt von der Autobahn auf das Gelände leitet?



Dienstag, 08.09.2009 um 20:13 Uhr

Ich hoffe inständig, daß IKEA dort gebaut wird. Wuppertal hat jeden großen Investor bitter nötig, um sich für die Zukunft zu rüsten. Wir in Ronsdorf müssen auch ein "Opfer" bringen, indem die neue JVA gebaut wird. Auch dieses ist ein Stück Zukunft.
Es kann nicht sein, daß verschiedene Bürger aus purem Egoismus entscheidende Projekte für die Stadt verhindern



Dienstag, 08.09.2009 um 14:22 Uhr

Kaufangebot für das "IKEA-Areal" (was eigentlich Ausstellungs-Areal ist!)

Schön, dass der Ausstellung Alternativgrundstück angeboten werden, aber wer trägt den die Kosten für die Umsiedlung? Es sind ja auch
nicht nur die Häuser sondern auch Gärten usw. die neu angelegt werden müssten. Außerdem hat H. Jung wohl auch vergessen oder verdrängt, dass die Hausausstellung dann nicht in Wuppertal bleiben wird! D.h. ca. 200 Mitarbeiter und weitere 50 Handwerksbetriebe verlieren ihre Jobs dort. Was ist mit Alternativgrundstücke für IKEA???

Westdeutsche Zeitung vom 19.08.09



Dienstag, 08.09.2009 um 09:48 Uhr

Betr. "IKEA" entdeckt die Möglichkeiten - Artikel WAZ vom 20.09.09

Neue Arbeitsplätze – super! Aber was ist mit den ca. 200 Mitarbeitern und ca. 50 Handwerksunternehmen die durch den Weggang der Hausausstellung ihre Jobs verlieren?
Wie wäre es denn mal damit, die vorhandenen Arbeitsplätze zu erhalten. Verrückte Idee für Wuppertal. Seit Jahren wandern Unternehmen mit qualifizierten Arbeitsplätzen aus Wuppertal ab, weil scheinbar andere Städte attraktiver sind, z.B. Schlaraffia, Turborn, Tuffi Jackstädt, Luhns und jetzt auch die Metro.
Schön auch, dass das Autobahnkreuz ausgebaut wird. Was ist aber mit den potenziellen Ikea-Kunden die z.B. von Gevelsberg, Schwelm, Dönberg, Heckinghausen, Haßlinghausen, usw. kommen? Die werden wohl kaum erst auf die Autobahn fahren sondern die anliegenden Straßen nutzen.

#3 von Britt, am 21.08.2009 um 12:34



 
Samstag, 05.09.2009 um 17:09 Uhr

Sehr geehrte Frau Busch,

Ich freue mich, dass Sie auf meinen Leserbrief vom 29.08.2009 geantwortet haben, aber ich habe das Gefühl, dass meine Äußerungen und Ihre Erwiderungen so gar nicht zu einander passen. Das mag daran liegen, dass Ihnen die Problematik, um die es in meinem Brief zum Volmerig-Interview geht, nicht bekannt ist.

Sehr wichtig ist Ihr Kernsatz: Sie wünschen sich Unternehmen, die die Stadt beleben! Und sehen Sie, schon haben wir eine Übereinstimmung.
Belebung für die Stadt wünsche ich mir auch. Ich bin auch nicht gegen Ikea in Wuppertal. Aber ich bin gegen Ikea inmitten von Wohnsiedlungen und die Zerstörung einer in das Landschaftsbild seit 35 Jahren eingefügten Eigenheim- und Gartenausstellung.

Deshalb haben die Anwohner von Wuppertal-Nord im Mai einen Verein gegründet. Am Sonntag, dem 20.09.2009 gibt es auf dem Gelände der Ausstellung eine 35-Jahrfeier, auf der wir von leben wuppertal-nord e.V.
mit unserem Info-Stand zu Gast sind. Der Eintritt ist frei.

Ich möchte Sie herzlich einladen, uns an diesem Tag am Info-Stand zum
Gespräch zu besuchen, bei dem wir Sie gern über unsere Sorgen und Probleme informieren.

Mit freundlichen Grüßen




(Herbert Pitsch)



 
Mittwoch, 01.04.2009 um 21:37 Uhr

Hallo zusammen , ich wollte hier mal mein Lob und meinen Dank an die Verantwortlichen der "Erlenroder Buergergemeinschaft" aussprechen. Ich finde es echt super wie einige sich fuer unser aller Wohl einsetzen.
Namen moechte ich hier nicht nennen, ich denke jeder weiss wer die Vorreiter der Buergergemeinschaft sind. Ich hoffe fuer uns alle, das sich die ganze Muehe lohnt und das
die Verantwortlichen der Stadt Wuppertal auch an die Lebensqualitaet der hier lebenden Buerger denken.


Guido Klee



Dienstag, 31.03.2009 um 21:21 Uhr

Tolle Website mit vielen guten Informationen !

Lieben Gruß



Dienstag, 31.03.2009 um 00:02 Uhr

Herzlich Willkommen!



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