ANTI-EMOS.DE - GÄSTEBUCH
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Janina nochmal =,D

Eingetragen am Samstag, 02.05.2009 um 21:20 Uhr  

"VIELE EMOS RITZEN, .."
ich zitiere mal eben jemanden hier ..

ABsoluter Blödsinn =DDD
Hab ich lang nich mehr gehört, ehrlich.
Ich habe mehr Chicca Mädels mit SVV-Problemen gesehen und kennengelernt, als Emos und von denen kenn' ich eigentlich mehr oder mein Freundeskreis besteht haupsächlich aus ihnen ..

Alter man, erst denken, dann fresse aufmachen, danke.

Janina

www.myblog.de/janina.cola.love
Eingetragen am Samstag, 02.05.2009 um 20:09 Uhr  

Herrlich ist es doch, wenn Gothics/Punks/Emos sich gegenseitig bekriegen.
Alle drei sind Randgruppen und sollten eher zusammenhaltne, als sich gegenseitig "zu bekämpfen", wie es lächerlicherweise hier schon genannt wurde.

Aber naja .. die Intelligenz geht in dieser Generation ja eh unter.
Einfach herrlich.
Vielleicht bringt ihr euch alle gegenseitig um, wäre um einiges friedlicher, wenn diese ganzen intoleranter Wichskinder, die eh nur die Schnauze a) im Internet oder b)mit ihren "Cliquen" aufbekommen, das zeitliche segnen.

Das war das Wort zum Samstag, ich geh mich nun betrinken.
Damit bin ich jetzt wahrscheinlich assig =D Weil Schubladendenken ist bei euch ja alles

nessy

Eingetragen am Freitag, 01.05.2009 um 18:27 Uhr  

hehe danke black fox...
aja nochwas an die hopper hier...
nich das ich was gegen hopper habe aber der spruch is zu geil... nehmt ihn bitte nicht persönlich !!!!
der spruch entspriecht dem klischee das den hoppern zugetragen wurde so wie den emos das ritzen... naja wer das klischee nich kennt: hopper sollen dumm wie maggi sein... das kommt nich von uns emos !!!!!!!

also:

4 hopper hielten sich für klug, umfuhren eine schranke.
mit 180 kam der zug, deutsche bahn wir sagen danke...

aja und nochwas zu der einen oder dem einen der sich als gothic oder mettller ausgibt...

gothics und mettler verstehen sich auch nicht mit hoppern... nur so zum sagen !!!!

naja bye...
aja bevor ichs vergess...
wer mir mal so schreiben möchte kann vorerst meine icq2go nummer haben :
473 613 132

also alles geritzt wa...
sorry aber ich find dern spruch zu toll... das soll nich heißen das emos ritzen
ok ich hör jetze auf
bye
liebe grüße
eure emo-nessy

myEmo.net


www.myemo.net
Eingetragen am Donnerstag, 30.04.2009 um 13:09 Uhr  

Naja was soll man großartig sagen?

Die Emo Community: http://www.myemo.net

Black Fox


Eingetragen am Donnerstag, 30.04.2009 um 00:35 Uhr  

Richtig so, nessy Jeder sollte so sein, wie er sein möchte. Bin dein größter Fan, nessy =3. X3 -Black Fox-

nessy


Eingetragen am Dienstag, 28.04.2009 um 19:36 Uhr  

leutz des is doch scheiße...
es gibt nunmal hopper, metler, gothics, punks und was weis ich noch alles. ich bin auch n emo. und ich bin auch stolz drauf. jeder is stolz darauf was er is. und das is auch ok. wäre man nich stolz darauf das zu sein was man is, dann hätte das leben doch keinen sinn. und ich versteh nich wieso sich jetz jeder gegenseitig fertig macht. ne freundin von mir is emo und hat n hopperfreund. n freund von mir is emo und hat ne punk freundin. ich hab n freund der is metler und einer is gothic. es gibt nunmal viele verschiedene "gruppen" (das andere wort is mich entfallen sorry) man kann doch den anderen so akzeptieren wie er is. meine klasse besteht aus 7 mädchen und 12 jungs. darunter sind 14 hopper und wir verstehen uns super. ich check das nich was so schlimm an den verschiedenen "gruppen" is... jeder is wie er es will... basta... und nochwas. ihr könnt emos nich ausrotten. erstens gibts zu viele *juhu* und zweitens. zum ausrotten muss man töten, und das is strafbar. naja bye
viele grüße nessy
und is alles geritzt wa (kleiner scherz am rande) hehe^^


An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: Bild

Black Fox

Eingetragen am Samstag, 25.04.2009 um 16:32 Uhr  

Wenn ihr was gegen Emos habt, dann kommt und holt mich!! Ich hab keine Angst vor dem Tod!! Wenn es sein muss werde ich kämpfen, bis ich sterbe! Mal sehen, wie viele von euch das Gleiche machen werden!! -.- gez. Black Fox

MissConstruction


Eingetragen am Donnerstag, 23.04.2009 um 17:53 Uhr  

Leute genau das meine ich hier hat jemand geschrieben das man nicht jeden emo anmachen da es ja ein gothic oder metaller sein könnte.
Idas ist demütigent mit solchen emo-freaks verglichen zu werden, sie haben unseren Still geklaut sie haben ihn uns einfach weggenommen und dann wundern sie sich warum man sie hast.

Ich sage euch WIR die Gothics und die Metaller waren früher und ich werde solange kämpfen bis diese wiederwärtige EMO-Rasse ausgestorben ist.

Ihr könnt mir alles nehmen nur nicht mein Stolz ein Gothic zu sein das werdet ihr kleinen emo-kinder nicht schaffen!!!

Aber eigentlich wollte ich euch nur sagen das es ne echt coole seite ist!

Black Fox


Eingetragen am Sonntag, 19.04.2009 um 21:11 Uhr  

Was haben eigendlich alle gegen emos?! Ich meine, wenn es euch nicht passt, was emos machen, dann ignoriert sie doch einfach und lasst sie in ruhe! Ich meine, ich bin selbst n emo und ich hab nix gegen rapper, hiphopper und so. Wenn ihr was gegen emos habt, geht ihnen aus dem Weg und macht nicht solche Websites. Das ist ja fast wie ein Bandenkrieg, nur dass sich die emos nicht wehren. Wenn ihr hier nicht aufpasst, dann wird das hier noch zu einer Art kleinin Judenvervolgung der Neuzeit, und das wäre wirklich schlimm... %7eBlack Fox%7e

Semi

Eingetragen am Dienstag, 07.04.2009 um 00:01 Uhr  

Hi, ich bin der Semi.
Wisst ihr was ich mich frage?
WAS
HABEN
ALLE
LEUTE
GEGEN
EMOS
????
Leute, Emo is ne Musikrichtung!!!
Heit mit vollem Namen
Emothic Hardcore.
Hardcoremusik mit Texten die son Bischen Emotional angehaucht sind.
NICHT ALLE EMOS RITZEN,
weil jemand der Emo is nur die musik hörn barcu, und sich schwar anzihgen muss, schon kann er sich als Emo Bezeichnen, nur
VIELE EMOS RITZEN,
weil die Musik zu unseren Gefühlen passt. Jemand der ritzt is kein emo, und ein Emo muss nich Ritzen.

Habt ihr euch Schonmal gefragt woher diese seitenscheitel-Frisur kommt?
Auch von Emos...
Von der ersten Band...
weiß netmehr wie die hieß...

Semi

___________________________

Hier noch ein paar sprüche die man als SvV'ler immer benutzen kann:

(SvV= Selbstverletzendes verhalten, wer das beitreibt, so wie ich, hat eine Psichische krankheit und MUSS in eine psychatrie...
Ich war mehrmals da...es hat NICHTS gebracht)

Der weg zur Höle ist gepflastert mit guten absichten.

Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.

Man sieht nur den Schatten, wenn man den Rücken zur Sonne dreht.

Nur die besten sterben Jung...Du und ich...wir werden die Besten sein.

Neulich auf dem Friedhof:
Ein Grabstein auf dem stand: "ich habe doch gesagt es geht mir schlecht."

warum kann ich nicht einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen?

Ich wünschte ich wäre ein Engel, denn dann wäre ich tot!!!

Das Glück ist wie ein Schmetterling. Jag ihm nach, und er entwischt dir - setz dich hin, und er setzt sich auf deine Schulter.

*lebe* und du wirst gehasst und verachtet
*sterbe* und du wirst geliebt und vermisst.

Das ich weine sieht nur der Mond.

______________________________

Und jetzt noch ein Paar gedichte, die sehr gut meine, bzw. die anderer SvV'ler wiedergibt:

Getäuschtes Herz

Verloren in der Einsamkeit,
Weiß nur ich von meinem Leid.
Wie ein Messer, stumpf und blank,
Dass tief in meinen Körper sank.
Wohltätig meine Schmerzen stillt,
Und schwarzes Blut aus roten Adern quillt.
Es tropft wie Öl auf kalte Klinikfliesen,
Warum nur wurde ich wieder abgewiesen?
Hast mich tief und stark verletzt,
Den Wert meiner Selbst herabgesetzt.
Vergiftet von jener liebgewonnenen Wut,
Stirbt die Zuversicht, nichts wird je mehr gut.
Wie ein Kind, dass nichts vom Leben weiß,
Drehte ich mich Jahr um Jahr im Kreis.
Auf der Suche nach dem lieblich Echten,
Fand ich nur die Selbstgerechten.
Du schienst die Erfüllung meines Strebens,
Ja, die Liebe meines Lebens.
Doch bist ein Trugbild schlimmster Sorte,
Öffnest mir den Weg zur Himmelspforte.
Bin mit meiner Sehnsucht ganz allein,
Nur mein Blut wird am Ende bei mir sein.




Den Kreis durchbrechen

In deinem Kreis sperrst du mich ein
soll ewig drin gefangen sein
doch bald durchbrech ich ihn voll Wut
bezahl denn Zoll mit meinem Blut
nur wenn mein Herz steht,wird es frei sein
dein Haß kann mir dann einerlei sein
mein Blut bezahlt die Schuld von dir
dann bin ich endlich fort von hier
so kannst du sehen wie es ist
wenn du fortan alleine bist
wohl wissentlich belegt mit Last
weil du mich sterben lassen hast
mein Herz hast du schon lang vernichtet
mein Körper wird von mir gerichtet
denn so wird meine seele frei sein
und du sperrst dich dann ganz allein ein
drum leb nun wohl und spüre gut
deiner verhassten Menschen Wut
denn schließlich sollst auch du bezahlen
für all die angetanen Qualen
eingesperrrt verhaßt in Einsamkeit
wirst du warten bis kommt für dich die Zeit.





Ich will nichtmehr...

Ich will nicht
mehr leben,
ich will nicht
mehr mit anderen
reden!
Ich will nicht mehr,
im Dunkeln sein,
ich will nicht mehr,
unser gemeinsames Lied
alleine hören,
ich will nicht mehr,
hier auf erden weilen,
ich will nicht mehr,
alleine sein!
Ich will nicht mehr,
so viel weinen!
Ich will nicht mehr,
ich sein,
denn ich will nur noch eins,
bei DIR sein!





am abgrund


seh den himmel
steh am abgrund
hinter mir ein steiler weg
wolken jagen
wind läßt zittern
nur einen schritt nach vorn noch gehen
vergangenes trieb mich
bin am ende
über mir ein bussard kreist
dieser weg ist hier zu ende
der seele äste sind verdorrt
nur die hülle ist noch übrig
die nach auflösung sich sehnt
ein letzter schritt
und endlich frieden
unter mir ein tiefer see
der am ende aller wege
mich von meinem selbst befreit.





frieden

ich kämpft um jeden tag
jede minute, jeden zeigerschlag
ich wollt erzwingen jeden augenblick
vom schicksal
doch davon gibts kein zurück

es ist egal, wenn erst der tag gekommen
an dem nach ruhe wir uns sehnen
uns niederlegen, oder stehend fallen
und frieden finden
in der wolken nebelhaften hallen.





- eis -


gefangen
in einem traum
tröstet sich
meine einsame seele
am eis des winters

sie friert nicht mehr
in den eisigen höhen
fern ab
menschlicher nähe
läßt sie die zeit erstarren.





Vergessen

Den Schmerz vergißt man schneller
als die Liebe,
Die Depression vergißt man schneller
als den Rausch,
Die Angst vergißt man schneller
als den Spaß.

Weißt du – ja du –
noch von dem ersten Liebeskummer?
Weißt du etwa
noch von dem ersten Kater oder vielen andern?
Weißt du vielleicht noch von der Furcht – allein als Kind?

Und deshalb verliebst Du dich wieder,
deshalb trinkst Du wieder bis zum Rausch;
die Angst wird wiederkehren.




Theater

Da sind sie weider.
Plaudern, lachen fröhlich.
Sie treten in meine Welt,
wie Zuschauer in ein Theater
Sie wollen eine Komödie sehen.
Nicht etwa ein Drama
keiner von ihnen merkt,
daß es nur ein Spiel ist.
Ein dummes kleines Spiel,
das ein Teil von mir geworden ist.
Die Gefühle zu überspielen.
Lachen wenn man weinen will
Die Welt- einTheater
Nie werden sie
hinter die Maske schauen.
Sie ist ihnen zu schwer,
zu schwer zu erkennen
Wie oberflächlich
die Welt doch ist.
Die Welt. Nein, das Theater...




Gemeinsam

Gemeinsam können wir alles schaffen
Jede hürde bewältigen
Gemeinsam können wir viel spaß haben
jede menge lache
Gemeinsam können wir wenn
alles raus lassen
Gemeinsam durch dick und dünn gehen
Das sind freunde so wie ich und du
Gemeinsam sind wir stark
und können alles schaffe!





Sterne und Träume

Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
daß Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!





rote tränen

rote tränen immer dann wenn
ich anders nicht weine kann
lange zeit
ging es nicht anders
da die tränen immer nur rot
die kraft nur dafür war
überwunden
und doch manchmal der gedanke daran
wieder nur einmal rote tränen will
einfach weinen und das in rot
und doch angst davor
machen ja nein
kann es nicht versprechen.





Rote Tränen(Original)

Es macht mir eigentlich keine Freude
in meine eigene Hand zu schneiden,
rote Tränen zu beobachten,
die einen kleinen Rinnsal bildend
mich verlassen.
Die einzige Möglichkeit
mich an mir zu rächen
Zu sühnen für das
was ich sprach und tat.
Ohne bewußt gehandelt zu haben.
Es kommt mir vor
als hätte ich nie gelacht
nie geweint,
gelacht geweint.
(Goethes Erben)


____________________________

Und noch ein Paar Geschichten:

Rote Karte
Sie wollte nach Hause, ihr Kopf dröhnte, die Füße taten ihr weh. Nur noch diesen Bus kontrollieren und dann war Feierabend. Zum Glück war er nur mäßig besetzt. Ihr Kollege ging bis nach hinten durch, dann fingen sie an. „Die Fahrscheine bitte.“
Sie arbeitete sich zur Mitte hin durch. Ein junges Mädchen, schwarze Haare, schwarze Kleidung, stand schwankend auf und stellte sich an die Tür.
„Den Fahrschein bitte!“ Das Mädchen sah langsam auf, begegnete ihrem Blick mit glasigen Augen, kramte in ihrer Tasche, zog einen Fahrschein heraus, übergab ihn ihr.
Sie nahm das zerknitterte Papier, überprüfte ihn sorgfältig. Kleine rote Spritzer waren darüber verteilt, ansonsten jedoch war alles in Ordnung mit dem Fahrschein. Sie gab ihn dem Mädchen zurück. „Pass das nächste Mal besser auf, wenn du mit Farbe arbeitest.“ Das Mädchen lächelte, doch es lag keine Freude darin. Der Bus hielt und sie stieg aus, schwankte wieder.
Die Frau sah ihr kopfschüttelnd nach, wandte ihren Blick zum Boden, um Hindernissen auszuweichen. Dabei nahm sie rote Farbe auf dem Boden wahr. Im selben Moment, als ihr dämmerte, was es war, schwankte das Mädchen zum letzten Mal und fiel der Straße entgegen.



Rote Tinte

Er beobachtete sie gern. Ihr Gesicht war das eines Engels, blass und von schwarzen Haaren eingerahmt. Wenn sie aufblickte, dann wurde er von großen, braunen Rehaugen angesehen. Nie stahl sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Jede ihrer Bewegungen war bedacht, nie hektisch, ganz vorsichtig.
Er schüttelte den Kopf, wandte den Blick von ihr ab. Seine Gedanken waren verboten, er war Lehrer, durfte sich so etwas nicht erlauben. Unzüchtig, schoss es ihm durch den Kopf. Ja, er war vernarrt in sie, würde sie überall wieder erkennen.
Etwas war anders an ihr. Ihr Blick war nicht wie sonst ins Leere gerichtet, sie schrieb konzentriert auf ein Blatt, ihr Füller verharrte immer wider auf ihren Knien, um zögerlich weiter zu schreiben. Sie war so schön. Er wollte sie besitzen…Er rief sich zur Ordnung, ging durch die Reihen, besah sich die Mitschriften seiner Schüler, blickte ihr über die Schulter. Sie erstarrte, ihr Körper verspannte sich, als sein Schatten auf ihr Pult fiel. Er nahm ihr das Blatt weg. Sie drehte sich mit ihren so schönen Augen um. „Darf ich aufs Klo gehen?“, fragte sie, ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern und so sanft. Er nickte, sie stand auf, verließ eilig den Raum. Er richtete seinen Blick wieder auf das Blatt, ihre feine Handschrift bedeckte fast das ganze Blatt. Die Tinte war noch feucht, sie klebte an seinem Finger. An manchen Stellen trocknete sie und wurde dunkler. Wie Blut, wisperte es in seinem Ohr. Er las ihre Worte. „Männer sind alle gleich, alles Schweine, sie wollen nur deine Unschuld, sie wollen dich leiden sehen und dann ergötzen sie sich an deinem Schmerz. Als Mädchen ist man nirgendwo sicher, nur der Tod ist eine sichere Alternative. Dort wird mir niemand etwas tun, dort bin ich in meiner Dunkelheit, aber diesmal sicher.“ Sein Blick fiel auf ihren Platz, auf den Boden. Rote Schlieren bedeckten den Teppich unter ihrem Stuhl. Auf dem Flur fiel etwas dem Boden entgegen.



Rotes Meer
Sie ließ sich ins Wasser sinken. Das ganze Bad lag in tiefster Stille, die Harmonie war wieder hergestellt. Teelichte flackerten am Rand der Wanne, das Licht war aus, vor dem Fenster fiel Schnee.
Sie schloss die Augen, tauchte mit dem Kopf unter Wasser. Sie fühlte sich beschützt, kein Ton erreichte ihr Ohr bis auf das Rauschen des Wassers. Sie fühlte sich schwerelos, ohne Körper, leichter Schwindel verdunkelte ihren Blick, ein so wunderschönes Gefühl. Es kam ihr vor, als würde sie über sich selbst schweben, sah die Wanne mit dem Schaum, der durch das Wasser rosa schimmerte, sah ihren Kopf, der halb aus dem Nass hervorragte, wie eine Insel im Meer, schoss es ihr durch den Kopf. Ihre kleine, weiße Brust hob und senkte sich.
Der Dämmerzustand zog an ihr. Ihr verschleierter Blick fiel auf das kleine verschmierte Metallplättchen. Sie lächelte und nahm es wieder in die Hand. Sie spürte keinen Schmerz, war kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren, als es an der Tür klopfte. Sie nuschelte, dass sie nicht gestört werden wollte, konnte kaum die Worte bilden. Sah an die Decke, fühlte sich warm und geborgen, sah das Licht. Die Tür öffnete sich und sie verlor das Bewusstsein.



Rotwein
Sie saß allein mit einer Flasche Wein im Wohnzimmer, nippte an ihrem Glas, starrte mit leerem Blick ins Nichts. Er kam zu ihr und wollte sie küssen, sie drehte ihren Kopf, sodass seine Lippen ihre Wange streiften. Er sprach sie an, sie reagierte nicht, seine Hand schloss sich um ihr Kinn, zwang sie, ihn anzusehen. Ihr Blick kam aus der Leere zurück und trotzig begegnete sie seinen Augen. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten, er nahm ihre Handgelenke, damit sie ihn nicht schlagen konnte. Einmal mehr bemerkte er, wie dünn sie doch war. Ihre Wangenknochen traten scharf hervor, ihre Augen stachen groß und dunkel, voller Trauer, hervor, ihr schmales Gesicht wurde von ihrem Haar umrahmt, das einen auffallenden Kontrast zu ihrer blassen Haut bildete. Schneewittchen, schoss es ihm durch den Kopf, als er ihre vom Wein roten Lippen betrachtete.
Sie zuckte zusammen, als seine Hände ihre kalte Haut berührten, ihre Unterlippe zitterte schmerzerfüllt, wich zurück, so weit sie durch seine Umklammerung konnte. Mühelos zog er sie zu sich heran, barg ihren Kopf an seiner Schulter, griff nach ihrem Weinglas. Ein metallischer Geschmack breitete sich auf seiner Zunge aus. Entsetzt sah er auf. Ihre Brust hob und senkte sich nicht mehr, ihr Atem war verklungen. Er hatte Tränen in den Augen, bewegte sich schlafwandlerisch, als er nach dem Telefon griff.



Roter Faden

Sie lachte, schwankte, fing sich wieder, lachte im Einklang mit ihren Freunden, vibrierte mit ihrer Umgebung, pulsierte. Zusammen waren sie eins. Hier war sie glücklich, hier konnte sie sein. Jemand schob ihr eine Tablette in den Mund, sie wusste nicht, wer es war, ihr Blick war verschwommen, verzerrt, aber ihr war es auch egal. Ihr Kopf war so wunderschön wattig weich, leer, nur Glück erfüllte sie.
Die Tüte wanderte wieder zu ihr, sie inhalierte tief, den Rauch behielt sie lange in der Lunge, das Grass gab sie an den Kreis zurück. Das Grinsen ließ sich nicht vonihrem Gesicht verbannen.
Irgendwie erschien in ihrem Kopf ein Bild. Es war alt. Ihre Mutter, die verhasste Gestalt, ihre verhasste Familie. Der Hass, das Leid, der Schmerz zogen sich wie ein roter Faden durch ihr Leben.
Neben ihr machte jemand einen Vorschlag. Sie verstand nicht, was er sagte, doch das war auch egal, denn in diesem Stadium der Benommenheit sprachen alle nur von einem besseren Leben. Sie grinste und es kam ihr in den Sinn, einfach zu springen. Ihr würde nichts passieren, denn sie konnte fliegen. Sie wusste es und jetzt wollte sie es. Einfach ihre Flügel ausbreiten und weg von hier.
Sie stand auf, lachend schwankte sie herum, lachend lief sie los, die anderen folgten ihr lachend, schwankend stolperten sie vorwärts. Sie stellte sich auf die eisernen Gitterstäbe, sie stand dort und sah hinab, auf die riesigen Monster, die unter ihr hinweg jagten. Sie stand über ihnen, sie würde sie bezwingen, jedes einzelne von ihnen. Ihr Lachen und das lallende Grölen ihrer Freunde drangen an ihr Ohr. Flieg, schrieen sie, flieg, flieg hinfort. Ich fliege, schrie sie, als sie den Schritt wagte und vor ihren Augen in der Tiefe verschwand. Das laute Grollen der Hupen war das Letzte, was sie vernahm, als sie aufschlug. Sie flog, als sie am Boden lag und keinen Schmerz fühlte.



Rote Zahlen

Er betrachtete sie. So lang kannte er sie nun schon und immer noch wurde er nicht aus ihr schlau, es war ihm egal geworden, wie sie tickte. Es war schon komisch, vor vier Jahren war sie hier aufgetaucht und hatte sich um eine Ausbildung beworben, hier, wo sein Revier war. Die Schulezeit hatte er mit ihr verbracht, so oft hatte er versucht, bei ihr zu landen, immer war sie ihm ausgewichen, dann hatte sie ihm unmissverständlich eine Abfuhr erteilt. Aber was kümmerten ihn jetzt die alten Kamellen? Sie war ihm egal, er interessierte sich nicht mehr für sie. Versuchte er sich jedenfalls einzureden.
Er riss sich von ihrem Anblick los. Es war so schwer, sie nicht anzustarren. Die Sonne strahlte durch das Fenster, an dem ihr Schreibtisch stand und entfachte ein wunderschönes Farbenspiel auf ihrem schwarzen Haar. Ihre Haut wirkte so unwirklich, im Licht war erschien es noch blasser als sonst. Ihre grünen Augen stachen hervor, wie Edelsteine glänzten sie…
Er wollte sich nicht von ihrem Anblick losreißen, also ging er zu ihr hin, legte ihr seine Hand auf die Schulter. Sie zuckte zusammen. Er lächelte: „Wo waren deine Gedanken?“ Ohne eine Antwort abzuwarten redete er weiter: „Hast du mir die Berechnungen recherchiert?“
Sie nickte in Gedanken versunken, saß verkrampft in ihrem Stuhl, reichte ihm ein Blatt. Er warf einen Blick drauf: „Seit wann schreibst du mit roter Tinte?“ Sie zuckte bloß mit den Schultern. Er seufzte, ging zu seinem Tisch, las sich den Zahlenbericht durch. Sie verschwand in der kleinen Teeküche, er hörte den Wasserhahn plätschern.
Nach einer halben Stunde schwirrte ihm der Kopf vor lauter Zahlen und die rote Tinte machte es auch nicht besser. Er streckte sich. War die Farbe vorhin nicht noch heller gewesen? Er schüttelte den Kopf. Kam wahrscheinlich von der Sonne. Er stand auf, ging in die Teeküche, dort stand…hockte…kauerte sie, wie auch immer man es bezeichnen konnte, es war nicht wirklich zu definieren, über dem Waschbecken. Überall war ihre rote Tinte, vermischte sich stetig mit dem Wasser, der Strom wurde immer weniger. Ihre Augen hatte sie nur halb geschlossen, die Edelsteine waren stumpf geworden.

Quelle: Tote-Seele.com

Findet man eigentlich alles da, was ich hier gepostet hab...

PS: Ich finds extrem Scheiße das die Absätze nich gezeigt werden....



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