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Teller-Hygiene


Eingetragen am Montag, 18.01.2010 um 22:57 Uhr  

Schier unglaubliches, atemberaubendes und empörendes mußte ich in der letzten Woche erleben! Ich hatte gerade eine Sitzung meiner Selbsthilfegruppe beendet, als ich hungrig ein Restaurant betrat.
Ich setzte mich an einen Tisch und begann, in der Speisekarte zu blättern. "Ist der Gastwirt etwa ein Rechtsradikaler?", fragte ich mich irritiert. Er konnte nur ein Rechtsradikaler sein, denn das, was er seinen Gästen zum Verzehr anbot, sprach für sich:

Königsberger Klopse ? Heißt das heute nicht Kaliningrad? Das kann doch nur etwas für ewiggestrige Revisionisten sein! Welchen Eindruck muß das auf das Ausland machen?

Und hier: Zigeuner schnitzel - Gerade wir Deutschen sollten etwas feinfühliger mit den Angehörigen der mobilen ethnischen Minderheit umgehen. So gebietet es unsere historische Verantwortung!

Die Deutschländer -Würstchen auf Seite drei sollten dem ahnungslosen Gast garantiert großdeutsche Bestrebungen schmackhaft machen - schließlich sind die laut Fernsehwerbung "knackig wie Wiener"!

Und wie man heutzutage mit ruhigem Gewissen einen Bismarck hering verzehren kann, ist mir schleierhaft. Eine Speise, die nach dem Imperialistenkanzler Bismarck, dem frühfaschistoiden Wegbereiter Hitlers, benannt ist? Unfaßbar!

Und was um alles in der Welt hat der Eintopf auf deutschen Tellern zu suchen? Von den Nazis für den allwöchentlichen "fleischfreien Tag" propagandistisch mißbraucht, ist der Eintopf doch wohl historisch höchst belastet und bedenklich!

Als ich dann meine Augen auf die Seite mit den Fischgerichten lenkte, spürte ich ein flaues Gefühl im Magen: Heil butt - eine Erklärung erübrigt sich wohl!

Noch ein schneller Blick auf die Desserts, brachte das Faß zum überlaufen: Neger küsse ! So viel Rassismus und Menschenverachtung hab ich in Deutschland nicht für möglich gehalten!

Zu guter letzt entdeckte ich ganz unten rechts den Joghurt - nichts bedenkliches, mag manch ein nachlässiger Zeitgenosse meinen. Weit gefehlt! In diesen Lokal kann der Joghurt nur rechtsdrehende Joghurtkulturen beinhalten!

Nun merkte ich: Schon der Name des Lokals, " Zum röhrenden Hirsch ", hätte mich stutzig machen müssen! Ist es nicht der röhrende Hirsch, der deutschtümelnd, heimatverklärend und ewiggestrig kleinbürgerliche deutsche Wohnstuben verunziert? "Nomen est Omen", kam es mir plötzlich in den Sinn...

Vor lauter Aufregung verging mir der Appetit! Fassungslos über so viel rechte Gesinnung in der deutschen Eßkultur verließ ich im Laufschritt das Lokal und trommelte sogleich ein paar Freunde zusammen. Mit bebender Stimme schilderte ich ihnen das erlebte. Alle waren empört! Als anständige Demokraten sahen wir es als unsere Pflicht an, wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten!

Wir fordern nunmehr alle GenießerInnen dazu auf, sich an der Aktion " Schlemmen gegen Rechts " zu beteiligen!

Alle politisch unbelehrbaren warnen wir: Wer am Heil igabend in Heil bronn oder Braun schweig beim Genuß der oben genannten Speisen erwischt wird, sollte sich schnellstens seinen Führer schein schnappen und mit dem Volks wagen fliehen. Aber Vorsicht, uns entgeht nichts: Wer schwarz fährt oder gar rechts abbiegt, macht sich bereits verdächtig!

Daher: Lieber erst den Rechts anwalt aufsuchen, denn in unserem Rechts staat haben es selbst recht schaffende Zeitgenossen manchmal nicht ganz leicht, sich der politisch korrekten Gesinnungsdiktatur zu entziehen...

Der "röhrende Hirsch" hat übrigens inzwischen geschlossen. Seitdem wir in Zusammenarbeit mit der hiesigen Antifa-Gruppe eine Mahnwache vor der Tür aufgestellt hatten, wagte sich niemand mehr hinein. Der Wirt, ein Öster reich er (was sonst?), hat die Stadt verlassen. Aber selbst das wird ihm nichts nützen: Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen. Volksverhetzung...

In den Räumen des Lokals befindet sich jetzt der Eine-Welt-Laden meines Freundes Mkubi Habatutu, bei dem ich regelmäßig fair gehandelten Kaffee und diverse Hanfprodukte einkaufe.

So hat eine schlimme Geschichte doch noch ein gutes Ende gefunden. Nur gut, daß wir rechtzeitig zur Stelle waren.

Gabi


www.komplimento-shop.de
Eingetragen am Montag, 26.10.2009 um 14:08 Uhr  


Hallo,

schöne Informative Seite, macht weiter so.

Lieber Gruss Gabi


An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: Bild

Chefkoch Norman


www.bamisto.de/
Eingetragen am Freitag, 09.10.2009 um 14:24 Uhr  

Guten Tag,

ich befinde mich heute auf einer kleinen Reise quer durchs Internet. Auf meinem Weg mach ich Halt auf den unterschiedlichsten Webseiten. Nun bin ich also bei dir gelandet. Ich wünsch euch ein schönes Wochenende.

Norman

PS: Wer Lust hat, kann mich mal auf meiner Homepage besuchen kommen. Ich würde mich sehr freuen.

DS


www.kaffee-kunde.de
Eingetragen am Mittwoch, 30.09.2009 um 17:38 Uhr  

Viele Infos rund um Kaffee ! Und viele kostenlose.Rezepte.

diaetonline24


www.diaetonline24.de
Eingetragen am Dienstag, 15.09.2009 um 08:10 Uhr  

Hier gibt es SUPER leckere Diätrezepte!
Schaut mal rein und der Hammer auch Kalorientabellen für alle. Fitness Beauty und Wellness.............
Alles was wichtig ist in einem

www.diaetonline24.de



Wildkräuter07


wildkraeuterrezepte.blogspot.com/
Eingetragen am Donnerstag, 06.08.2009 um 19:45 Uhr  

es sind auf meinem Blog http://wildkraeuterrezepte.blogspot.com/ außer der Link zu einem Teil der Rezeptbörse auch andere nützliche Links zu Wildkräuter-Rezepte

Wildkräuter07


Eingetragen am Dienstag, 04.08.2009 um 21:25 Uhr  

sodale, ihr könnt ein Teil der Rezeptbörse ansehen, ein Link dazu auf meinem Blog
Wildkraeuterrezepte-Blog auf blogspot
Danke euch für die Rezeptbeiträge, gerne könnt ihr weiter Rezept hier reinschreiben!

Spaziergänger


Eingetragen am Samstag, 25.07.2009 um 18:37 Uhr  

Französischer Löwenzahnsalat
Rezept aus: Delikatessen aus Wildkräutern. Das Wilfpflanzen-Kochbuch von Friedrich
Graupe und Sepp Koller
Zutaten:
(für 4 bis 6 Personen)
200 Gramm Löwenzahnblätter
2 mittelgrosse Kartoffeln
50 Gramm Speck
2
2 hartgekochte Eier (in Scheiben)
2 Tomaten (in Scheiben)
1 gehackte Zwiebel
10 Oliven
Für die Salatsauce:
4 Eßlöffel Tomatenmark
1 Eßlöffel Weinessig
2 Eßlöffel Öl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Löwenzahnblätter waschen, abtropfen lassen. Den würfelig geschnittenen Speck
auslassen, das Fett abschöpfen. Die Kartoffeln kochen, schälen, heiss in Scheiben
schneiden. In einer Salatschüssel Tomatenmark, Salz, Essig, Pfeffer und Öl verrühren, die
Kartoffeln hineingeben und bis zum Abkühlen ziehen lassen. Dann die Löwenzahnblätter
hinzufügen, die Oliven, die gehackte Zwiebel und zuletzt die Speckwürfel über den Salat
geben. Dann durchmischen und mit den hartgekochten Eiern und den Tomaten garnieren.

pure Natur


Eingetragen am Montag, 20.07.2009 um 18:09 Uhr  

Brennnesselgemüse besser als Spinat

ZUTATEN:
Zutaten für 2 Personen: 1 Kilo Brennnesselspitzen
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl (Speck)
Pfeffer
Salz
Gemüsebrühe
süße Sahne oder Crème fraîche

ZUBEREITUNG:
1 Kilo Brennnesselspitzen mit Handschuhen abknipsen (ohne Schadstoffe wie Pestizide, Straßenstaub), abwaschen und blanchieren. Die Brennnesseln in ein Sieb geben, gut abtropfen lassen. Anschließend werden die Brennnesseln mit einem scharfen Messer möglichst klein geschnitten. 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe klein schneiden und in 4 Esslöffel Sonnenblumenöl anbraten bis die Zwiebeln glasig aussehen. Die klein geschnittenen Brennnesseln dazugeben, kurz anbraten, mit 150 Milliliter Gemüsebrühe auffüllen und etwa 15 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz abschmecken. Wer mag wird ähnlich wie beim Spinat, einen Schuss süße Sahne oder Crème fraîche, je nach Geschmack hinzugeben.

Fleisch-Variante: Statt Sonnenblumenöl können 200 Gramm Speck in der Pfanne ausgelassen werden, danach die Zwiebel im Fett glasig werden lassen.

Quelle: aus Heilpflanzen-Welt

Sauerampfer


Eingetragen am Freitag, 17.07.2009 um 21:31 Uhr  

Brennnessel-Pfannkuchen

ZUTATEN:
200 Gramm Mehl (Dinkel), 2 Eier getrennt in Eigelb und Eiweiss,
3/8 Liter Milch, Salz, 1 Handvoll junger Brennnesselblätter, gewaschen und sehr fein gehackt, Sonnenblumenöl

ZUBEREITUNG:
Mehl, Milch, Eigelb und eine Prise Salz verrühren zu einem glatten Teig. Die Brennnesselblätter ebenfalls unterrühren. Im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. Danach das Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Öl in die Pfanne geben und dünne Pfannkuchen backen.
Je dünner desto besser.
Lecker dazu ist, Kräuterquark in einer dünnen Schicht darüberstreichen und das ganz zusammenrollen. So ist es saftiger.

Rezept von Heidrun Göllner



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