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Mittwoch, 18.01.2006 um 23:10 Uhr

Miiiiiiicha! hab grad deinen Eintrag bei mir entdeckt... laaang her dass wir uns gesprochen haben... aber mir gehts super, so super... wir zeit dass wir uns mal wieder sehen. nee? wie schauts bei dir so aus? alles klar soweit?



 
Sonntag, 16.10.2005 um 05:17 Uhr

Servus Micha!

Huch, ich war ja echt ewig nicht mehr hier. Wow das neue Design sieht echt viel versprechend aus. Respekt.

Hm, schade dass wir nicht mehr soviel Kontakt haben...

kannst dich ja mal wieder melden...

Gruss Jen



 
Mittwoch, 02.03.2005 um 13:58 Uhr

Hu Michaela,
wollt einfach ma nachfragen ob bei dir und Meiko alles kla iss. Ihr seid so selten online ;)

Bei euch beiden süchtigen muss man sich da ja schon Sorgen machen ^^

cYa faPU ;)



 
Dienstag, 01.03.2005 um 11:20 Uhr

Manomann da warste ja richtig Fleissig!!
Cheers
Frank



 
Montag, 27.12.2004 um 00:10 Uhr

coole hP
coole Pics
alles üblest cool



 
Mittwoch, 22.12.2004 um 11:21 Uhr

»Wihen Nahten« »Geweihte Nächte« nannten unsere germanischen Vorfahren eine Zeit, deren geistig-seelischer Gehalt vor allem jüngeren Gegenwartsdeutschen in einer Weise fremd geworden ist, daß heute kaum mehr bekannt ist, welch tiefer Segen die Tage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar einst durchzog. Wird die Weihnachtszeit heute geprägt von gewaltigen Kauforgien, inhaltsleeren Rummelveranstaltungen und aufdringlichem »Jingle Gebell« auf der einen sowie der aus vielerlei Kultursubstrat zusammengesetzten Legende von der sagenhaften Geburt Jesu auf der anderen Seite, so ist das, was die Weihe dieser besonderen Zeit des deutschen Winters eigentlich ausmacht, beinahe gänzlich in den Hintergrund getreten.
Von machtpolitischem Kalkül geleitet, haben seit dem 4. nachchristlichen Jahrhundert erst die römisch-katholische Kirche selbst, später die von ihr protegierten europäischen Herrscher und bis auf den heutigen Tag die areligiösen Staatslenker der Spaß- und Konsumgesellschaft das Weihnachtsfest völlig entstellt und damit die Festen einer Geisteswelt zum Einsturz gebracht, die in vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden unseren Ahnen eine Quelle der Kraft und Erbauung war. Wie rücksichtslos die Ausrottung arteigenen Brauchtums der Germanen betrieben wurde, zeigt beispielhaft die Politik Karls des Großen, der im 8. Jahrhundert das Volk der Sachsen vor die Wahl stellte, entweder dem heimischen Glauben der Ahnen für immer abzuschwören oder den Tod von des Frankenkönigs Schwert zu empfangen.
Aller Verfolgung und Vernichtung zum Trotz hat sich aber ein Kern dessen, was unseren Vorfahren die Weihnachtszeit bedeutete, bis auf den heutigen Tag erhalten. Es ist uns Verpflichtung und Freude zugleich, in die Vergangenheit germanischer Traditionen hinabzusteigen und diese in unser ganz persönliches Weihnachtserleben einfließen zu lassen. Die Völker des Nordens, deren Leben im ewigen Wechsel zwischen dem Licht des Sommers und der Dunkelheit des Winters pulsiert, standen dem beständigen Werden und Vergehen der Natur nicht nur andächtig und ehrfürchtig, sondern vor allem als Kinder der allgewaltigen Muttererde gegenüber. Sie stand im Mittelpunkt nicht nur des täglichen Lebens und Arbeitens der Menschen, sondern auch ihrer Feiern, Kulte und Bräuche. Und so sind die großen Feste unserer Vorfahren in erster Linie eine Auseinandersetzung mit der erlebten Natur.
Im Vordergrund ritueller Betätigung stand die Verehrung der licht- und lebenspendenden Sonne. Ihre Bahn über den nordischen Ländern Germaniens war keine stete. Während sie im Sommer für lange Tage und kurze Nächte sorgt, ist sie im Winter, wenn überhaupt, nur wenige Stunden zu sehen. Der Atem der Natur verlangsamt sich, das Leben ruht oder stirbt ab. Mit um so größerer Sehnsucht erwarteten unsere Vorfahren den einen Tag im Jahr, der zwar selbst der kürzeste ist, doch zugleich darauf hinweist, daß die Macht der Dunkelheit wieder schwinden und die Kraft des Sonnenlichtes zunehmen wird.
Das auch Jul-Fest genannte Weihnachten der Germanen erstreckte sich über einen Zeitraum von zwölf Nächten, die auch »Rauhnächte« genannt wurden. Die Zahl zwölf ergibt sich aus der Differenz der Tage des Sonnenjahres und des Mondjahres. Von Neumond zu Neumond vergehen etwa 29,5 Tage, so daß ein aus zwölf Monden bestehendes Mondjahr zwölf Nächte weniger aufweist als ein aus 365,25 Tagen bestehendes Sonnenjahr. Diese zwölf Nächte liegen gleichsam zwischen den Jahren und hatten als Orakelnächte eine zukunftsweisende Bedeutung.
Das noch heute verbreitete Bleigießen zum Jahreswechsel trägt diesem Umstand Rechnung. Die Kirche war sich der Verwurzelung der zwölf Rauhnächte in Herz und Seele der germanischen Völker nur zu gut bewußt, als sie den Geburtstag Jesu auf die Nacht zum 25. Dezember festlegte und zwölf Tage später, am 6. Januar, den sogenannten Dreikönigstag einsetzte. Worin könnte eine volkstümlichere Versinnbildlichung sowohl des Naturgeschehens als auch der Unmittelbarkeit seines Einflusses auf uns Menschen liegen als in dem wunderschönen Brauch des heimischen Weihnachtsbaumes? Märchen und Sagen umgeben den deutschen Wald, der als bedrohlich finster und als anheimelig und freundlich zugleich beschrieben wird. Der Tannenbaum galt als Sitz der Götter und als Symbol des Lebens, seine Zweige besaßen große Bedeutung als Abwehrzauber gegen Geister und Dämonen. Auch der Sieg des Lebens über den Tod, den die Wintersonnenwende mit dem Längerwerden der Tage verkündet, findet einen wunderbaren Ausdruck in den immergrünen Zweigen des Tannenbaumes, die auch das deutsche Volkslied inspirierten.
Um so verwunderlicher ist es, daß die Tradition des Weihnachtsbaumes noch gar nicht so alt ist. Sie hat ihren Ursprung höchstwahrscheinlich in den Mysterienspielen des Mittelalters. Erstmals erfahren wir aus dem Jahr 1419 von einem geschmückten Weihnachtsbaum der Freiburger Bruderschaft der Bäckerknechte, 1570 von einem geschmückten Baum in Bremen.
Martin Luther wird Weihnachten noch ohne Weihnachtsbaum begangen haben, obgleich ein Bild aus dem Jahre 1640 Luther beim Weihnachtsfest mit einem Baum zeigt. Goethe hingegen lernte den Weihnachtsbaum 1770 in Straßburg kennen und erwähnte ihn in seinem Briefroman »Die Leiden des jungen Werthers«. Wie weit der Brauch des Weihnachtsbaumes im 18. Jahrhundert im deutschen Raum verbreitet war, wird deutlich angesichts etlicher herrschaftlicher Verbote des Baumschlagens in den Wäldern. So heißt es in der »Weimarischen Forst- und Jagdordnung« aus dem Jahre 1775: »Das Ausschneiden der Wipfel zu den auf Weihnachten gewöhnlichen sogenannten Christbäumen ist verboten«. Noch 1935 bezeichnete der vatikanische »Osservatore Romano«, die amtliche Zeitung des Papstes, die Sitte, zum Weihnachtsfest einen Lichterbaum aufzustellen, als ein »Überbleibsel heidnischer Naturbräuche«.
Von der Wiedergeburt der unbesiegten Sonne und des ewigen Lichtes zeugt der Schein der Kerzen, die den Weihnachtsbaum ebenso schmücken wie ursprünglich rote Äpfel, ihres Zeichens Symbole des Lebens und der Fruchtbarkeit der Natur. Der Schmuck mit Lametta ist hingegen eine Erfindung des 19. Jahrhunderts und hat keine tiefere Bedeutung. Der Baum ist heute in den Familien zum Mittelpunkt des Weihnachtsfestes geworden. Bereits sein Schmücken ist vielfach Ritual, und wenn dann erst die Kerzen brennen, die Nadeln duften und die Geschenke in all dem Glanz erscheinen, spätestens dann ist Weihnachten in unseren Herzen angekommen. Wohl ein jeder, dem deutsche Kultur und Lebensart wertvoll sind, wird die Zeilen des norddeutschen Volksdichters Theodor Storm kennen, mit denen er sein Gedicht »Knecht Ruprecht« beginnt: »Von drauß‘ vom Walde komm‘ ich her; ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!«
Storm hatte wie kaum ein anderer die Aura des Weihnachtsfestes in Worte zu fassen verstanden, denn nicht nur in seinen Gedichten, sondern auch in seinen Novellen schildert er zu Herzen gehend das weihnachtliche Brauchtum und die Seelenwelt der friesischen Heimat. Und so schrieb seine Tochter Gertrud nach dem Tode des Vaters die bewegende Erzählung »Weihnachten bei Theodor Storm«, den Dichter einleitend als einen »echten, rechten Weihnachtsmann« würdigend. Der so verstandene Weihnachtsmann Storms hatte indes kaum etwas gemein mit jener theatralischen Figur in rotem Mantel und Rauschebart, die sich immer mehr vor den Karren der Konsum-Propheten hat spannen lassen und vom gestrengen Freund der Kinder zum Medium des Einzelhandels herabgesunken ist. Der Weihnachtsmann heutiger Art ist eine wurzellose Erfindung der Neuzeit. Wie reich an Tradition ist hingegen die Figur des historisch gewachsenen Weihnachtsmannes, wie vielfältig seine Benennung in den Zeiten und Regionen. »Knecht Ruprecht« ist dabei nur ein Name von vielen und geht zurück auf den germanischen Hauptgott Odin, den die Edda auch als »hruodpercht« bezeichnet. Erkennbar wird er hier der auch als »Perchta« bekannten Frau Holle zugeordnet. Diese wiederum ist eine Entsprechung der nordischen Luzia und der Göttin Freya, so daß uns im Weihnachtsmann und in der Schneeschüttlerin der Gebrüder Grimm hintergründig das germanische Götterpaar Odin und Freya gegenübertritt.
Die äußere Gestalt des Weihnachtsmannes ist Thor entlehnt, dem germanischen Patron des Feuers, den die Edda als einen kräftigen älteren Mann mit weißem Bart beschreibt. 1866 zeichnete der Wartburg-Maler Moritz von Schwind einen »Herrn Winter«, der im pelzbesetzten Mantel daherstapft und einen kleinen Tannenbaum trägt. Diesem Bild ist die Verbreitung des typischen Weihnachtsmann-Aussehens zu verdanken. Lange Zeit war der Nikolaus der Gabenbringer, und auch heute noch putzen die Kinder in Erwartung am Vorabend des 6. Dezember ihre Schuhe, um am Morgen die eine oder andere Überraschung darin zu finden. Nikolaus war der Legende nach ein Nothelfer der Kinder und wurde später heiliggesprochen. Martin Luther hat statt des Heiligen Nikolaus den »Heiligen Christ« zum Gabenbringer eingesetzt, aus dem sich später das Christkind entwickelte. Durch holländische Einwanderer kam der Weihnachtsmann nach Amerika, wo er später zum »Santa Claus« im »Coca-Cola«-Gewand entartete und heute für ein zutiefst profanes und kommerzialisiertes Fest steht. Weihnachten ist ein zutiefst religiöses Erlebnis. Und wenn Religion von »re-ligio« stammt und also »Wiederbindung« bedeutet, so wollen auch wir uns wieder binden an das unserer Art eigene Verständnis dieses Festes und an die Traditionen unserer Mütter und Väter. Es ist die Sehnsucht und Vorfreude auf Licht, Wärme und Geborgenheit im ewigen Kreislauf der Natur. Empfangen wir die Weihe der Weihnacht auf verschneiten Feldern und beim Blick in den nächtlichen Sternenhimmel, beim Hören auf das mannigfache Liedgut dieser Zeit und beim Versenken in den Mythos des Winters, wie ihn bereits unsere Ahnen erlebten:
»Hohe Nacht der klaren Sterne, / die wie weite Brücken stehn / über einer tiefen Ferne, / drüber unsre Herzen gehn.«

Frohe Weihnachten!





 
Donnerstag, 02.12.2004 um 20:11 Uhr

sers
so mal schauen Bilder angelotz erledigt
Gb eintrag erledigt
Gegrüßt hab ich auch

Bring entlich mal was zu Papier :P



 
Montag, 29.11.2004 um 18:32 Uhr

Huhu!
Also Du vergisst aber nicht mir auch einen Link zu setzen, ja?

Bis bald wieder per Mail :)
Kay

PS: http://www.giza-web.de/html/freunde -bekannte-links.html



Freitag, 15.10.2004 um 14:46 Uhr

Jaah tolles rosa ^.^
Sag mir mal bescheid wenn du neues Design hast ;)
Auf gute zusammenarbeit :P
Angie *knuddelz



 
Sonntag, 10.10.2004 um 08:25 Uhr

Hallo micha

so war heute morgen gleich mal auf deiner page. Haste echt gut hinbekommen. Mach weiter so.
Und wie silke schon sagte...gut zu wissen das wir nicht alleine mit unserem onkelz wahn sind hehehehe

Bis denne Jule



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