Willkommen im Gästebuch von Mannimanaste! Ich freue mich sehr auf die verschiedenen Feedbacks, und ich verspreche, dass ich alle lesen, und falls erwünscht auch beantworten werde!
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Erna


Eingetragen am Mittwoch, 31.05.2017 um 11:01 Uhr  

Hallo,

Dankeschön für die tollen Berichte. Vor wenigen Wochen hatte ich den gleichen Anfall inmitten der Nacht. Ich drehte mich auf die linke Seite und schon alles mit mir. Nach vielen Ärzten, die immer wieder was anderes vermuteten, fand dann endlich ein HNO Arzt heraus, dass ich unter dem paroxysmalen Lagerungsschwindel litt. Endlich, mit den Übungen ging ich wieder heim. Diese führte ich (manchmal mehr oder weniger motiviert - weil ich ständig erbrechen musste oder das Gefühl hatte, es nicht aushalten zu können) durch. Nach endlosen 8d war es plötzlich vorbei. Die letzte Übung war die Heftigste, warum auch immer. Ich war echt froh. Aber nun meine Frage an alle Mitbetroffenen, wie bei euch die Folgetage waren. Ein plötzliches Genesen oder auch anschließend Gangunsicherheit, Schwanken bei Lagerungswechsel vom Sitzen ins Stehen oder andersherum. Teilweise auch wenn ich gelaufen bin und dann plötzlich stehenblieb. Das hat mich noch 10d danach gut beschäftigt, ehe ich wieder mein normales Leben aufnehmen konnte. Vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten und ob das normal anschließend ist. Ich ging davon aus, dass es dauert bis die Welt wieder gerade gerückt ist, aber jeder Arzt sagt ja was anderes GLG, Flaschenkind Erna

Kommentar von Martin Kiechle:
Hallo Erna,

vielen Dank für diesen konstruktiven Eintrag in meinem Gästebuch!

Von meiner Seite kann ich bestätigen, dass nach dem erfolgreichen Behandeln der BPLS-Symptome, diese zwar schlagartig weg sein können, aber dennoch einige Tage lang eine gewisse "körperliche Unsicherheit" zu spüren ist, so, als ob der Körper sich an die auslösenden Bewegungen erinnern würde und sozusagen jedesmal auf den Schwindel wartet, obwohl dieser nicht mehr ausgelöst wird.

Daraus resultiert meiner Meinung nach diese anfängliche Gangunsicherheit nach dem die Symptome eigentlich weg bleiben. Ich hatte das jedes Mal, aber mit zunehmender Anzahl von BPLS-Symptomen, die ich erfolgreich kurieren konnte, wurde diese posttherapeutische Unsicherheitsphase (um es mal geschwollen auszudrücken) kürzer.
Jessi kobek


Www.jessi-kobek.de
Eingetragen am Sonntag, 16.04.2017 um 09:23 Uhr  

Hallo!
Auch ich bin eine von denen, die immer wieder unter starken Schwindelattacken leidet. Als ich vor Jahren das erste mal in der Nacht davon wach wurde, bekam ich furchtbare Panik. Zumal ich damals noch Kleinkinder zu versorgen hatte, die keine Rücksicht auf eine ausgeknockte Mutter nehmen können. Da ich außerdem sehr stark unter "motion sickness " leide, was mir schon Übelkeit verursacht wenn ich nur auf einem wackeligen Stuhl sitze, ist dieser Schwindel der absolute Obergau für mich. Ich habe endlose Arztbesuche absolviert aber kein einziger kam auf die Idee mit den Kristallen ! (?)
Im Internet fand ich dann die Übungen, die auch oft schnell halfen. Heute Nacht allerdings, war es so schlimm wie nie. Eben war noch alles OK, leg mich ins Bett und lese, als der Albtraum beginnt. Offenbar lösten sich Kristalle in beiden Ohren und anders als sonst, hörte der Schwindel beim still liegen nicht auf, egal welche Position ich einnahm, der Schwindel würde immer intensiver und ich immer panischer. Das Erbrechen ging die ganze Nacht und die Übungen zu machen, waren mir fast unmöglich. Ich glaube, wer das noch nie erlebt hat, kann sich keine Vorstellung davon machen. Jedenfalls möchte ich mich für deine tolle Seite bedanken ! Auch für die Weiterleitung des Flüssigkeits Hinweises ( war mir nicht so bewusst aber macht bei mir total Sinn . Vielen Dank und weiterhin viel Glück und ein Schwindelfreies Leben .
Jessi

Klaus Schmidt


Eingetragen am Freitag, 31.03.2017 um 14:30 Uhr  

Hallo Martin,
danke für Deine Seite. Ich hatte im Dezember 2016 einen Unfall, bei dem ich mir bei einer von unten nach oben Bewegung den Hinterkopf an der Heckklappe des Autos so stark angeschlagen habe, dass ich mir eine tiefe Platzwunde mit einer üblen Gehirnerschütterung zugezogen habe. Der Nacken war jetzt über Wochen komplett steif. Dazu der üble Schwindel. Ich kann nur schlecht auf dem Rücken liegen. Seitlich geht es sehr gut. Untersuchungen: CT, Röntgen, Ohrenarzt, Blutbild Befund: Gutartiger Lagerungsschwindel Derzeitige Therapie: Osteopathie, Übungen gegen den Schwindel, Tabletten, Chiropraktischer Eingriff und Spineliner Stoßwellentherapie. Die Stoßwellentherapie hilft mir in Kombi mit der Osteopathie um den Nacken wieder frei zu bekommen. Gegen den Schwindel setze ich auch sehr stark auf die Übungen.
Gute Besserung an alle Betroffenen und alles Gute

Vera


Eingetragen am Dienstag, 21.03.2017 um 21:45 Uhr  

Hallo Martin, das war jetzt ein riesen Zufall, auf Ihre Seite zu stoßen. Ich kämpfe seit 14 Jahren mit den Schwindelattacken. Sie geben manchmal Jahrelang Ruhe, jetzt kam der Schwindel für gut eine Woche, ließ dann von selber nach und kam weitere 8 Tage später wieder. Heute war ich beim Arzt, der mit mir Übungen machte. Danach bin ich heim und habe gebrochen. Es ist so verdammt schwer, während der Übungen nicht panisch zu werden. Ich schaue mal, ob ich auch ohne Bilder Ihre Beschreibung der Übungen verstehe, ich bin nämlich blind. Zudem ahbe ich eine Erkrankung, bei der ich nicht viel trinken darf. Aber gut zu wissen, dass der Flüssigkeitshaushalt wichtig ist. Danke für diese extrem tolle Seite. Herzlicher Gruß, Vera - P.s.: Über weitere Tipps freue ich mich natürlich!

Susanne


Eingetragen am Montag, 20.03.2017 um 11:13 Uhr  

Hallo Martin,
bin eben eher zufällig auf Deine Seite gestoßen und bin sehr begeistert von Deinen Ausführungen und Hinweisen zum Lagerungsschwindel. Ich selber hatte vor ca. 15 Jahren bereits mal eine solche Situation ( ein befreundeter Neurologe hat damals ein auch von Dir beschriebenes Befreiungsmanöver durchgeführt und der Spuk war vorbei). Vor wenigen Woche hatte ich erneut regelrechte Schwindelattaken und in der dann folgenden Woche nochmal ( jeweils über mehrere Tage immer bei bestimmten Bewegungen mit heftigem Schwindel, Erbrechen und Übelkeit) Mit entsprechenden Lagerungsübungen verschwanden die Beschwerden, wobei immer noch mehrere Tage ein Benommenheitsgefühl da war. Z.Zt. sind die Beschwerden weg. Und auch ich merke, dass es mir hilft zu wissen, dass ich bei erneutem Auftreten "Rüstzeug" habe, dagegen anzugehen. Ein Physiotherapeut, der viel mit Schwindelpatienten arbeitet, machte mich noch auf einen anderen Zusammenhang aufmerksam:

Das Geelkissen (Cupula) in dem die winzigen Kristalle lagern zieht sich quasi zusammen, wenn unser Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist - in der Folge können sich Kristallteilchen (und nochmal mehr solche, die ohnehin nicht mehr so fest sitzen) lösen.
Deshalb ist ausreichendes Trinken zur Prophylaxe wichtig. Außerdem sind nach seiner Auffassung die Übungen nur dann wirklich sinnvoll, wenn man im Anschluss mind. einen halben Liter trinkt. Dadurch werden die im guten Falle zurückgespülten Teilchen quasi am Geelkissen besser "verankert".

Für mich persönlich ist diese Erklärung sehr nachvollziehbar (und sowohl vor 15 Jahren als auch jetzt trat bei mir der Schwindel erstmals auf, nach einem bewegungsintensiven Tag, an dem ich definitiv zu wenig getrunken hatte...). Seit gut 2 Wochen achte ich sehr bewusst auf die Trinkmenge und der Lagerungsschwindel ist seither nicht mehr aufgetrete. Ich nehme es als Zeichen dafür, dass "alle Kristalle an ihrem richtigen Platz sind", zumindest im Augen blick. Und das ist gut so!

Viele Grüße Susanne


Kommentar von Martin Kiechle:
Hallo Susanne,

vielen Dank für das lobende und interessante Feedback zu meinem PBLS-Blog! Die Hinweise Deines Physiotherapeuten werde ich im Blog mit Hinweis auf Deinen Gästebuch-Eintrag mit aufnehmen! Klingt auch für mich sehr nachvollziehbar und wichtig.

Viele Grüße
Martin Kiechle
kathi


Eingetragen am Mittwoch, 15.03.2017 um 03:52 Uhr  

endlich habe ich einen bericht gefunden, der meine fragen erklärt und mir mut macht, diese anfälle durchzuhalten....
ich kaute auf resten von faschingsbonbons rum. das geräusch hallte im kopf. danach war es so weit. was mache ich, wenn ich das gefühl habe, das 2 seiten betroffen sind? liebe liebe grüsse und danke für ihr lehrtagebuch

Kommentar von Martin Kiechle:
Hallo Kathi,

vielen Dank für Ihren netten Gästebucheintrag! Freut mich sehr, dass Ihnen mein Bericht etwas mehr Sicherheit im Umgang mit dem Lagerungsdrehschwindel gibt!

Wenn bei mir beide Seiten betroffen waren (oder ich nicht richtig entscheiden konnte, welche Seite es denn nun wirklich aktuell war), machte ich einfach die Übungen für beide Seiten. Denn schließlich müssen in solchen Fällen ja auch die störenden Otolithen auf beiden Seiten aus jeweils einem der Bogengänge herausbefördert werden.

Natürlich muss man dabei darauf achten, insgesamt sehr behutsam mit seinen Kopfbewegungen zu sein, damit die vielleicht eben herausgeschwemmten Otolithen auf einer Seite durch die Übung für die andere Seite nicht erneut in den Bogengang geraten. Also lieber immer etwas Zeit lassen zwischen den Übungen.

Viel Erfolg!
Anonym


Eingetragen am Dienstag, 07.02.2017 um 17:31 Uhr  

Danke für die Lagerungsschwindel-Seite. Die hat mir sehr geholfen

Fritz


www.mofazz.de
Eingetragen am Dienstag, 31.01.2017 um 21:33 Uhr  

Interessanter Bericht über den Lagerungsschwindel.
Als junger Kerl mit Anfang 20 hatte ich meinen ersten Drehschwindelanfall, der aber am selben Tag wieder verwand.
Möglich dass es Otholiten waren oder vom Nacken kam.
Wahrscheinlich sind es verschiedene Ursachen, warum mir immer wieder schwindelt.
Auch Nackenmassage führte schon dazu.
Im Alter hab ich Lagerungsschwindel immer wieder, in beiden Ohren sogar und ich habe mir meine Angst davor noch nicht weg trainieren können.
Ich sollte eine kalorische Prüfung machen lassen um die Gleichgewichtsorgane abzuklären, trau mich aber nicht. Diese Untersuchung dauert über 10 Minuten und die können lange sein bei Drehschwindel.

Peter


see.the-best-of.de
Eingetragen am Sonntag, 20.11.2016 um 14:52 Uhr  

Wie recht Sie doch haben mit dem R für Chinesinnen (meine Frau), genauso habe ich auch argumentiert, wobei die Chinesen ja einen R-ähnlichen Laut (ohne Rollen) in ihrer Sprache haben.
Danke

Amane One


www.free-wo-man.jimdo.com
Eingetragen am Sonntag, 25.09.2016 um 09:51 Uhr  

Hallo,

ich habe Jenseits von Allem gelesen ... finde immer mehr Klarheit bei der Frage "Wer bin ich" und wollte mich bedanken für Dein Schaffen und SEIN.

ICH sehe D - ICH



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