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Frank Richter


www.bierplattform.de
Eingetragen am Dienstag, 25.05.2010 um 22:52 Uhr  

Einen Dank an die Redaktion.

Otokar Löbl


www.saaz.info
Eingetragen am Dienstag, 04.05.2010 um 08:06 Uhr  

Eine Gedenktafel für die Opfer von Postelberg

Am Fronleichnamstag wird die nordtschechische Stadt Postoloprty in einem Festakt an die ermordeten Deutschen erinnern
Am 3. Juni 2010 um 17.00 Uhr wird auf dem Friedhof von Postoloprty, dem ehemals deutschen Postelberg, eine Gedenkplatte zur Erinnerung an die Morde in Postelberg und Umgebung nach dem Kriege enthüllt werden. Über 800 sude-tendeutsche Zivilisten, zumeist Männer aus Saaz (Žatec), darunter auch Kinder, wurden im Juni 1945 in einer Postelberger Kaserne umgebracht, weitere Morde geschahen im Umland. Insgesamt gab es an die 2.000 Tote. Die Gedenkstätte wurde 2009 vom Postelberger Stadtrat beschlossen. Die Gedenktafel wird in Tschechisch und Deutsch die Aufschrift tragen: „Den unschuldigen Opfern der Ereignisse in Postelberg im Juni 1945“.
Das Massaker wurde bereits 1947 von einer tschechischen Kommission unter-sucht, die Schuldigen ermittelt. Die Behörden hielten das Ergebnis jedoch geheim, die nach der Vertreibung der Sudetendeutschen neu angesiedelte tschechische Bevölkerung erfuhr davon nichts. Die Untersuchung hatte auch keine strafrechtlichen Folgen. Die Täter sind mittlerweile tot. Die kommunistischen Machthaber zeigten kein Interesse an der historischen Wahrheit.
Aber auch nach der „samtenen Revolution“ von 1989 dauerte es einige Zeit, bis die mittlerweile zugänglichen Akten einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wur-den. Das Verdienst daran gebührt nicht zuletzt dem Vorsitzenden des deutschen „Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec“, Otokar Löbl, und einer Prager Theatertruppe unter Leitung von Miroslav Bambušek, einem Mitglied der Bürgervereinigung „Mezery“ (Lücken). Bambušek schrieb einen dramatischen Text über die Ereignisse in Postelberg 1939-1945. Im September 2005 wurde die szenische Lesung „Porta Apostolorum“, in der aus den Untersuchungsprotokollen zitiert wird, in Prag uraufgeführt. Mittlerweile war das Dokumentarstück auch in Deutschland zu sehen.
Daß es jetzt zur Anbringung einer Gedenktafel auf dem Postelberger Friedhof kommt, ist ebenfalls dem „Förderverein“ zu verdanken. Seit seiner Gründung 2003 bemühte er sich um ein dauerhaftes Gedenken an die Ermordeten vom Juni 1945 am Ort des Geschehens. In zähen Verhandlungen überzeugten Otokar Löbl und Uta Reiff, Vorsitzende des „Heimatkreises Saaz“, den Stadtrat schließlich von diesem Projekt. Während Löbl im Fachausschuss des Stadtrats für ein Denkmal plädierte, bot der „Heimatkreis“ an, die Kosten zu tragen. Doch die Stadt Postel-berg übernahm am Ende auch die Finanzierung. Dafür behielt sie die Hoheit über Text und Gestaltung der Gedenktafel.
Peter Klepsch (Telefon 09175-247), Mitglied des „Fördervereins“ und ein Überle-bender von Postelberg, wird für den 3.-4. Juni 2010 eine Busfahrt nach Saaz und Postelberg organisieren. Auskünfte zur Veranstaltung geben auch Otokar Löbl (069-7892817) und Uta Reiff (Telefon 09621-429744). Weitere Informationen zum Thema unter www.saaz.info (siehe „Aktuell“ und dort unter „Weitere Berichte aus den Förderverein hier“) und www.heimatkreis-saaz.de.
16. September 2003 Dr. Andreas Kalckhoff, Pressesprecher



Melanie


Eingetragen am Samstag, 01.05.2010 um 19:29 Uhr  

Hallo,
ich suche infos über einen hellsichtigen Schmied aus dem Bezirk Olmütz, der sowohl richtige Aussagen zum verlauf des 2.Weltkriegs gemacht haben soll wie auch zum 3. Weltkrieg, der bei Kriegsende in Italien an der Front von 45 bis 48 in englischer Kriegsgefangenschaft von ihm habe ich vor ein paar Jahren durch einen Reisebericht über Troppau im deutschen Fernseh erfahren.
In meiner Jugend kannte ich ebenfalls einen Schmied längst tod aus dem Raum Olmütz, der ebenso in Italien und Engl. Gefangenschaft war, der hat auch von zukünftigen Ereignissen während des 3. Weltkriegs berichtet darunter von einer Weisagung über die Heilig-Geist Kirche in Troppau, nur habe ich den Veracht das er mir dabei etwas Verschwiegen hat. Möglicher weise sind die beiden die ein und dieselbe Person,
Danke Melanie

Johann Tscherny


Eingetragen am Dienstag, 20.04.2010 um 23:05 Uhr  

Endlich: Einweihung einer Gedenktafel in Postelberg

Am 3. Juni 2010 um 17.00 Uhr wird die Gedenkplatte zur Erinnerung an das Massaker und andere Morde in Postelberg und Umgebung im Juni 1945 auf dem dortigen Friedhof enthüllt werden. Damals wurden in einem Massaker ca. 800 sudetendeutsche Personen, meist Männer, umgebracht und in Massengräbern verscharrt; weitere Morde geschahen im weiteren Umkreis, insgesamt ca. 2000 Tote.

Otokar Löbl


www.saaz.info
Eingetragen am Mittwoch, 07.04.2010 um 10:53 Uhr  

Deutsch-tschechische Delegation besucht
ehemalige Saazer in Israel
Frankfurt am Main/ Tel Aviv – Ende März besuchte eine deutsch-tschechische Delegation ehemalige Saazer Bürger, die den Holocaust überlebt und danach in Israel eine neue Heimat gefunden haben. Die Befragung dieser Zeitzeugen wird Teil einer Dokumentation des deutsch-jüdischen Lebens in Saaz vor dem Zweiten Weltkrieg sein, die in einer Saazer Ausstellung präsentiert werden soll. Dabei wird auch die tschechische Hilfe für den jungen Staat Israel dokumentiert werden, die über den Saazer Militärflughafen abgewickelt wurde und zur Gründung des jüdischen Staates beitrug. Dazu konnte die Delegation weitere Zeitzeugen befragen. Die israelischen Medien berichteten in diesem Zusammenhang auch über Saaz (Žatec) und Teplitz-Schönau (Teplice v Cechach) als touristische Ziele.
Die Delegation bestand aus Vertretern des deutschen „Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec“, der tschechischen „Landsleute und Freunde der Stadt Žatec“ und der Jüdischen Gemeinde Teplitz (Teplice), die heute für Saaz zuständig ist. Das Projekt „Juden in Saaz“ will der tschechischen Öffentlichkeit, insbesondere aber der Jugend von Saaz das weitgehend unbekannte Leben und Schicksal der Juden von Saaz und des Saazerlands nahebringen. Dazu erklärte Otokar Löbl, Vorsitzender des deutschen „Fördervereins“ und Initiator des Projekts:
„Mit der Dokumentation des jüdischen Lebens in Saaz vor dem Zweiten Weltkrieg mit Hilfe von Archivmaterialien und Zeitzeugen, die den Holocaust überlebt und in Israel eine neue Heimat gefunden haben, wollen wir konkrete Menschen vorstellen, die in Saaz wohnten und am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben der Stadt teilhatten. Dies kann auch gegen den zwar schwachen und verdeckten, aber immer noch gegenwärtigen Antisemitismus helfen.“ Löbl setzt sich außerdem für die Restaurierung und Erhaltung der materiellen Spuren der Juden in Saaz ein, wozu vor allem der jüdische Friedhof und die berühmte Synagoge zählen.
Die Befragung der Zeitzeugen wurde zu einem bewegenden Moment. Die heute achtzig- und neunzigjährigen Israeli bekamen leuchtende Augen, als sie über ihre Jugend in Saaz berichteten. „Es war das erste Mal, daß sie Besuch aus ihrer alten Heimat bekamen, abgesehen von Verwandten“ sagte Otokar Löbl.
Unterstützung erhielt die Delegation auch vom tschechischen Botschafter in Israel: „Herr Tomas Pojar begrüßte unsere Aktivitäten und bot uns Hilfe und Zusammenarbeit an“, erklärte der Vorsitzende der „Landsleute und Freunde“, Petr Šimáèek. „Dank seiner Hilfe konnten wir einige ehemaligen Saazer und israelische Militärveteranen besuchen, über deren Aussagen und Erinnerungen wir einen Dokumentarfilm gedreht haben.“
Der Vorsitzende der jüdische Gemeinde Teplitz, Oldrich Latal, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Reise: „Das Projekt des Fördervereins deckt sich mit den Bestrebungen unserer Gemeinde maximal. Nicht nur, daß wir die Schicksale von Menschen aus dem Saazer Land dokumentieren und so für die Zukunft unschätzbare Informationen retten konnten, sondern wir haben diesen Menschen mit der Erinnerung an ihr früheres Leben auch eine große Freude gemacht. Diese Mission wurde von Herrn Löbl hervorragend vorbereitet und ist ein Meilenstein für unsere weitere Zusammenarbeit.“
2. April 2010 Dr. Andreas Kalckhoff, Pressesprecher
Projekt „Juden in Saaz“



An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: Bild

Michael Hoffmann


Eingetragen am Dienstag, 30.03.2010 um 13:26 Uhr  

Hallo,in unregelmässigen Abständen schaue ich mal bei der Landeszeitung und den anderen deutschen Zeitungen in Tschechien vorbei. ich bin Deutscher und lebe und arbeite schon seit 5 Jahren in Tschechien. Ausgerechnet jetzt habe ich hier die Situation, das sich mein jetziger deutscher Arbeitgeber mit den tschechischen Angestellten "anlegt" und ich stand zwischendrin. Als ob die was besonderes wären. Die Firma existiert ja hauptsächlich nur durch die Produktion in Tschechien.Die Situation war für mich nicht mehr tragbar und ich habe das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Leider merke ich bei meiner Arbeitssuche immer mehr eine gewisse Abneigung gegen "Deutsch". Und ich habe erfahren das dies sehr durch das Auftreten der deutschen "Chefs" gefördert wird.Ich suche Personen mit ähnlichen "Situationen" und natürlich Arbeitgeber die eventuell Interesse an einem 43-jährigem Deutschen mit tschechischen Sprachkenntnissen (und viel mehr guten Eigenschaften) hat. Ich und meine Familie würde gern hier in Tschechien bleiben.

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Eingetragen am Sonntag, 28.03.2010 um 12:16 Uhr  

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Enrico Bonaiti


Eingetragen am Donnerstag, 11.03.2010 um 15:51 Uhr  

leider hat mein Compyuter eine große Panne erlebt, so daß die Mails von zwei Jahren verlorengegangen sind. Ich wollte also Frau Sonja von Hanau schreiben, habe leider ihre Mailadresse nicht mehr. Ich hoffe, sie wird mal diese Zeilen lesen können, dann schriebt sie mir wieder.
Danke, ein freundlicher Gruß
Enrico

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Eingetragen am Mittwoch, 10.03.2010 um 07:50 Uhr  

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