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Patrick Büker www.julis-rheda-wiedenbrueck.de |
Eingetragen am Mittwoch, 21.03.2012 um 10:23 Uhr
Sehr geehrter Herr Prie,gerne beantworte ich Ihre Fragen. Zu 1) Welche Ideen und Konzepte haben wir für NRW? Grundlegend kann man unsere Vorstellungen an zwei Themen festmachen: - Der selbstbestimmte Mensch: Wir sind der Überzeugung, dass staatliche Bevormundung Rückschritt bedeutet. Fleischfreie Tage, an denen in Kantinen und Mensen kein Fleisch verkauft werden darf, absolute Raucherverbote in Kneipen und Gaststätten, sowie verkürzte Ladenöffnungszeiten schränken unsere bürgerlichen Freiheiten massiv ein. Die Ladenöffnungszeiten kann der Einzelhandel selbst bestimmen, wann und wie oft Sie Fleisch essen soll Ihre Entscheidung bleiben, und ob in Gaststätten in seperaten Raucherräumen geraucht werden darf oder nicht, soll der Wirt entscheiden und nicht die Politik. - Für ein schuldenfreies NRW: Nordrhein-Westfalen hat fast 240.000.000.000 € Schulden. 2011 hatten wir die höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte des Landes, aber trotzdem konnte die Regierung keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, und hat wollte fast 4.000.000.000 € Neuschulden aufnehmen. Das sind die Schulden, die die junge Generation irgendwann abbezahlen muss. Die FDP steht jedoch für Haushaltskonsolidierung. Bis 2010 konnte die Schwarz-Gelbe Koalition viele Landesbehörden abschaffen oder zusammen legen und somit viel Geld einsparen. Zudem haben wir uns in dieser Legislatur gegen das Stärkungspaktgesetz Kommunalfinanzen ausgesprochen. Kommunen, die in den vergangenen Jahren viel gespart hatten, sollten nun Gelder an Städte wie Wuppertal oder Oberhausen zahlen, weil sie in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet haben. Konsequenz für Rheda-Wiedenbrück wäre eine jährliche Mehrbelastung von 6 Mio. Euro gewesen, die uns geradewegs in die Haushaltssicherung geführt hätte. Zu 2) Wie können wir versichern, dass wir für unser Wahlprogramm einstehen? Die Frage, wie stark die FDP im Parlament vertreten sein wird, entscheidet sich am 13. Mai. Dann entscheidet sich auch die personelle Zusammensetzung der Fraktion. Die Mehrheit der bisherigen 13 Abgeordneten wird allerdings erneut antreten und mit Christian Lindner haben wir einen herausragenden Spitzenkandidaten. Die bisherige Landtagsfraktion hat stets mitgestaltet und ist für liberale Überzeugungen eingetreten. Die Aussetzung der Kanalüberprüfung, das Verhindern der Abundanzabgabe (Kommunalfinanzen), oder das Ablehnen des Haushalts sind alles wichtige landespolitische Themen, bei denen die FDP Kante gezeigt hat. Ich kann Ihnen versichern, dass wir diesen Kurs fortsetzen werden, um für liberale Akzente in NRW zu kämpfen. Sollten Sie noch weitere Fragen oder Anregungen haben, so würden wir uns über Ihr Feedback sehr freuen! Mit den besten Wünschen, Patrick Büker |
Hans-Peter Prie |
Eingetragen am Dienstag, 20.03.2012 um 20:19 Uhr
Hallo liebe JuLis,momentan nehme ich von Seiten der FDP NRW nur war, dass eine totale Antikampagne gegen Rot-Grün geführt wird und auch eure "super neue" Werbekampagne "Kraft los werden verdeutlicht dies . Doch ich glaube, dass das Versagen der Minderheitsregierung nicht gleich bedeutet, dass man FDP wählen muss. Daher meine erste Frage, welche Idee habt ihr für NRW und welches Konzept bzw wie wollt ihr dies umsetzen. Und meine zweite Frage wäre dann, wie könnt ihr mir versichern, dass ihr diese Werte und Ideen nicht nach der Wahl wieder sofort über Board werft siehe Bundespolitik? Mit besten Wünschen, Hans-Peter Prie |
Patrick Büker www.julis-rheda-wiedenbrueck.de |
Eingetragen am Donnerstag, 22.12.2011 um 12:04 Uhr
Sehr geehrte Frau Schröder,vielen Dank für Ihre Kritik. Allerdings obliegt es nicht den Gymnasien in unserer Stadt, sich für oder gegen G8 zu entscheiden. Der Prozess der Umstrukturierung hin zum Abitur nach 12 Jahren wurde von der vorherigen schwarz-gelben Landesregierung in Gang gesetzt und orientierte sich maßgeblich an der dadurch steigernden Wettbewerbsfähigkeit von Abiturienten in NRW. Übrigens haben andere - zu jender Zeit SPD-geführte Länder wie das Saarland - diesen Prozess der Umstellung in Gang gebracht. Nun zur Situation in Rheda-Wiedenbrück: Alle drei Oberstufen der Stadt haben derzeit eine Kapazität von etwa 300 Abiturienten/Jahr. Allerdings ist diese Kapazität nicht mal völlig ausgelastet. Im vergangenen Schuljahr gab es etwa 250 Abiturienten. Sollten wir nun also noch eine vierte Oberstufe (in Form einer Gesamtschule) werden zwangsweise alle Oberstufen schrumpfen und damit einhergehend das reichhaltige Kursangebot. Mit vier Oberstufen in einer Mittelstadt wie Rheda-Wiedenbrück werden Leistungskurse wie Französisch, Physik oder Sozialwisschenschaften in Zukunft nicht mehr zu Stande kommen. Zudem hat ein Gymnasium eine höhere Abiturienten-Quote gemessen an der Schüleranzahl, die zu Beginn in die Oberstufe eingetreten sind. Ziel muss es sein - und da werden Sie mir sicherlich zustimmen - größtmögliche individuelle Förderung zu schaffen. Allerdings geht dies nicht, indem alle Schüler - völlig unabhängig von individuellen Stärken und Schwächen - willkürlich in eine Klasse gesteckt werden. Es ist ein Irrglaube, dass die Schwachen von den Starken lernen. In der Realität werden die Starken dadurch ausgebremst. In dem dreigliedrigen System ist die individuelle Förderung wesentlich besser, da den Lerngruppen und Klassen Schüler des gleichen Leistungsstands unterrichtet werden. Sicher gibt es Optimierungsbedarf, wie zum Beispiel eine verbesserte Durchlässigkeit nach oben, aber dafür bedarf es keiner kompletten Systemumstellungen. Unsere Haupt- und Realschulen sind sehr gut aufgestellt, insbesondere im Bereich der MINT-Fächer und der Berufsorientierung. Die Schulen möchten wir ungerne - ebenso wie eines unserer Gymnasien - für eine Schule opfern, dessen Qualität sich nachweislich nicht an Gymnasialstandards orientiert. Ich hoffe, ich konnte Ihnen erklären, wie wir auf diesen vermeindlichen "Holzpfad" gekommen sind. Bedenken Sie jedoch bitte, dass diejenigen, die am lautesten schreien, nicht unbedingt die Mehrheit ist. Ein Blick nach Stuttgart hilft in dieser Erkenntnis. Mit jungli(e)beralen Grüßen, Patrick Büker -Vorsitzender JuLis Rheda-Wiedenbrück- |
Petra Schröder |
Eingetragen am Mittwoch, 21.12.2011 um 21:10 Uhr
Mit der Meinung gegen die Gesamtschule seit ihr leider auf einem Holzpfad,wenn Ihr meint dadurch die gymnasiale Oberstufe retten zu können. Das Konzept wird von den Eltern gewählt. Da sich beide Gymnasien für G8 entschieden haben, wird weiterhin der Gang zur Gesamtschule attraktiv:Tolle Auswahl mit den Gesamtschulen in Gtl. und Herzebrock-Clarholz. Mit einer Gesamtschule hier könnte es wenigstens eine Kooperation in der Oberstufe geben-eine ganz wichtige Info!? Es gibt natürlich auch die Möglichkeit unsere Schüler wegzuloben.
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SPD-Osterhase www.spd-rheda-wiedenbrueck.de/meldungen/16902/98392/SPD-Osterhase-wirbt-fuer-Gesamtschule-in-Rheda-Wiedenbrueck.html |
Eingetragen am Mittwoch, 19.10.2011 um 14:05 Uhr
Hey ihr Rh-WD-JULIS,...schöne HP habt ihr. Aber passt bloß auf, dass die Piraten euch nicht die restlichen 3% auch noch wegfressen... Wart ihr nicht auch aufm Wochenmarkt in Rheda als ich zu Ostern drüberlief? Ich hoffe ihr hattet nicht allzu viel Angst, als ich euch mit meinen Karate-Tricks an eurem Stand bedrohte... Sozialdemokratische Grüße... ...der SPD-Osterhase |
Patrick Büker |
Eingetragen am Sonntag, 17.10.2010 um 19:47 Uhr
Herzlich Willkommen in unserem Gästebuch. Über Grüße und Kritik freuen wir uns gleichermaßen.Eure Rheda-Wiedenbrücker JuLis |
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