Herzlich Willkommen im Gästebuch der Freien Wähler Redwitz




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Stefan Kaiser


www.freie-waehler-deggendorf.de
Eingetragen am Montag, 17.01.2011 um 03:21 Uhr  

Hallo FW Redwitz,

die FREIEN WÄHLER Deggendorf freuen sich auf euren Besuch zum Politischen www.Aschermittwoch2011.de am 09.03.2011

Beste Grüße

Stefan Kaiser
Vorsitzender

Limmer Kurt


Eingetragen am Donnerstag, 20.05.2010 um 10:53 Uhr  

Zur Aussage " Aktuelles "

Zum Satz : Die Freien Wähler bringen sich intensiv mit frischen und modernen Ideen in das Handlungskonzept ein.
Da solltet Ihr schon diese Ideen nennen,dass der Leser diese auch kennenlernt.
Zum Satz : Dabei scheuen wir uns auch nicht davor,Problemstellen anzugehen und Projekte einzubringen um diese andere einen Bogen machen und die Augen verschließen.
Auch hier solltet Ihr Roß und Reiter nennen.(Probleme,Projekte und Namen der Anderen.)
Zum Punkt Ortskern: Habt Ihr euch mal Gedanken gemacht wer an diesem schlechten Zustand verantwortlich ist ?
Wer waren oder sind die Besitzer?
Wer war bis 1978 für die kommunale Politik verantwortlich?
Dies ist meine Meinung zur Ihrer Aussage !
Kurt Limmer 35 Jahre im Gemeinderat.
Diese Meinung schließt sich auch die CSU Redwitz-Unterlangenstadt an.

Jürgen Gäbelein


Eingetragen am Mittwoch, 15.04.2009 um 01:15 Uhr  

Hallo Herr altehrwürdiger Hui Buh,

es freut uns, nach so langer Zeit mal wieder einen Gast in unserem Gästebuch begrüßen zu dürfen! Und noch dazu einen so berühmt-berüchtigten! Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie doch gleich eingangs darum bitten, die Seite im Kreise ihrer Spuk-Kollegen weiter zu empfehlen. Wir freuen uns über jeden Kommentar, Anregung, etc.

Doch nun zu Ihrem Hauptwohnsitz: Es ist richtig, dass wir angeregt haben, prüfen zu lassen, ob ein Umbau des Schlosses funktional überhaupt machbar ist, sowie abschätzen zu lassen, mit welchen Kosten dies verbunden wäre. In der Gemeinde macht man sich aktuell Gedanken, das zu klein gewordene Rathaus zu erweitern oder gar einen Neubau zu errichten. Mit dem Schloss haben wir eine dritte Variante ins Spiel gebracht, die aus vielerlei Argumenten heraus durchaus berechtigt ist. Natürlich nur, wenn ein solches Projekt von der Gemeinde nach Abklärung aller Fördermöglichkeiten auch finanziell tragbar ist. Aber dies gilt es zunächst durch eine Machbarkeitsstudie zu klären.

Aber warum wollen Sie uns denn das Leben eigentlich schwer machen? Sollte das Projekt realisierbar sein, käme doch endlich wieder Leben in das alte Gemäuer und Sie würden sich nicht mehr so hoffnungslos langweilen, sondern hätten alle Hände voll zu tun. Mal wieder so richtig drauf los spuken...Gemeindeverwaltung und Bürgermeister etwas erschrecken...und vielleicht laufen wir uns ja auch mal über den Weg. Würde mich freuen, Sie kennen zu lernen.
Sind Sie eigentlich mit dem Prinzregenten Maximilian verwandt?

Übrigens sind wir zu dieser Idee wirklich nicht angeleitet worden, wir sind nur kreativ und denken auch mal darüber nach, wo die Gemeinde herkommt und wo sich die Gemeinde vielleicht hin entwickeln könnte.

Warum schreiben Sie denn eigentlich mit so einem süffisanten Unterton über unsere Gemeinderatskollegen? Sie sollten bedenken, dass die Kollegen wie ich auch vom Bürger in das Gremium gewählt wurden.
Zu Ihren Mutmaßungen kann und will ich nichts sagen, da ich nicht weiss, wie man/frau in den anderen Fraktionen arbeitet.
Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass wir bei den FW weder schlafen noch uns nach irgendwelchen Stallordern richten, wir sind mündige Bürger und vertreten unsere eigenen Meinungen. Und das mit sachlichen Argumenten.

Nun, um wieder auf Ihr/ unser aller Schloss zurück zu kommen: Der Gemeinderat hat sich ja einstimmig dazu entschlossen, das Thema demnächst im Rahmen des Gesamtentwicklungskonzept für die Gemeinde mit aufzunehmen. Hier wird letztlich der Bürger entscheiden, ob er das historische Gemäuer als Aushängeschild der Gemeinde weiter dem Verfall Preis geben will, oder die Chance für eine sinnvolle Nutzung ergreifen möchte - soweit finanziell realisierbar.

Sicher kommen Sie auf Ihren nächtlichen Spuk-Streifzügen auch das eine oder andere mal durch unsere Nachbargemeinden. Beobachten Sie doch dort mal, was man aus derart bedeutenden historischen Gebäuden alles machen kann. Man muss nur kreativ sein, überzeugt sein von der Sache und den Mut aufbringen, so ein Projekt anzupacken (immer abgesehen von dem nötigen Kleingeld). Klingt doch recht einfach, oder?

Was halten Sie denn eigentlich vom alten Gutshof in Ihrer Nachbarschaft? Wird doch Tag für Tag ein bisschen hübscher, oder? Da kann man fast zuschauen!
Fühlen sie sich da wirklich in dem alten Gemäuer noch wohl? Meinen Sie nicht auch, eine Sanieriung des Komplexes könnte ein Gewinn für unsere Gemeinde sein?

Vielleicht denken Sie ja nochmal drüber nach...

Viele Grüße,

Jürgen Gäbelein


Hui Buh – Das Schloßgespenst


Eingetragen am Dienstag, 17.03.2009 um 17:42 Uhr  

Hallo ihr Freien Wähler,

so, so, seit ihr jetzt unter die Schloßgespenster gegangen? Nur mal zur kleinen Information: Das einzige behördlich zugelassene Gespenst im Schloß bin ich; Hui Buh – Das Schloßgespenst!!!
Aber ihr wollt mir wohl die Arbeit wegnehmen, so wie es einst König Julius 111. versucht hat. Es kann doch wohl nicht Euer Ernst sein, daß ihr mein Schloß zu einem Rathaus umbauen wollt? Aber laut dem Bericht der öffentlichen Gemeinderatsitzung vom 04.03.2009 habt ihr das ja vor. Oder seit ihr von jemanden dazu angeleitet worden? Na gut, Ideen sollte man haben. Aber, mein Schloß??? Nein, das lasse ich nicht zu, da werde ich Euch vertreiben, da werdet ihr Euch die Zähne ausbeißen, da habt Ihr keine Chance, da mache ich Euch das Leben schwer!!! Aber warum ich? Dafür gibt es ja die kleinen schwarzen Gespenster, da darf jeder mal einen Satz dazu sagen, oder wurde er den Herren und der Dame etwa aufgeschrieben? Ist egal, so steht jeder mal in der Zeitung! Und was ist mit den roten los? Haben die vor lauter Müdigkeit, bis auf einem, nichts mitbekommen? Na, das sind mir ja Geister, schlafen anstatt zu spuken. Die muß ich aber nicht vertreiben, wenn die immer müde sind. Schade!
Na dann, mal sehen, wie lange Ihr durchhaltet.

Bis dem nächst Ihr Schloßgeister zur Probe, um Mitternacht in meinem Schloß

Euer
Hui Buh


Prinzregent Maximilian


Eingetragen am Dienstag, 01.04.2008 um 16:52 Uhr  

Sehr geehrte Damen und Herren der FW Redwitz,

seit der Kommunalwahl sind nun einige Wochen vergangen und ich möchte es nicht versäumen Ihnen zu dem hervorragenden Ergebnis zu gratulieren. Sie haben es mit Ihrem intensiven Wahlkampf geschafft, den etablierten Parteien jeweils einen Sitz abzunehmen. Respekt!

Nun liegt es an Ihnen, die getätigten Versprechen, welche Sie den Redwitzer Bürgern offeriert haben, in die Tat umzusetzen. Daran werden Sie sich in sechs Jahren messen lassen müßen. Ich hoffe für Sie, daß Sie dies schaffen werden. Sicherlich wird es sehr schwer einen Seniorenhol- und bringdienst einzuführen. Hierfür wären im Jahr, meiner Meinung nach, mehrer zehntausend Euro nötig. Auch ein Jugendzentrum wird wahrscheinlich nicht zu finanzieren sein. Aber Sie werden sicherlich Lösungen finden und diese dann öffentlich kundtun. So, daß auch ich nicht von Ihnen enttäuscht werde. Sonst hätte ich wohl einige Stimmen verschenkt. Besonders freue ich mich, dass der „entfleuchte Jungunternehmer“ (Zitat Ihres Webmasters) den Sprung in den Rat der Gemeinde geschafft hat, dieser kann nun die Redwitzer Wirtschaft stärken und neue Gewerbetreibende hier ansiedeln. Schade finde ich (und das ist mein voller Ernst), daß es ihr Dr. Klemm den Sprung nicht ganz geschafft hat, jetzt werden wohl die Machenschaften des Schulverbandes für immer im Dunkeln bleiben. Doch ihre Fraktion müßte stark genug sein um alle Forderungen, welche Sie in der Zeit vor der Wahl gestellt haben, durchzusetzen.

Nichts desto trotz möchte ich Ihnen noch einmal meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu Ihrem Wahlergebnis aussprechen und Ihnen für die Zukunft wirklich alles Gute wünschen.

Bis dahin ein Lebewohl von Ihrem
Prinzregenten Maximilian


Prinzregent Maximilian


Eingetragen am Freitag, 15.02.2008 um 13:19 Uhr  


Sehr geehrter Herr Dr. Klemm,

an dieser Stelle muss ich Ihnen erst einmal Recht geben. Ein Gästebuch ist kein Chatroom! Dies war auch von meiner Seite nicht so gedacht, hat sich aber leider so entwickelt.
Ich muß Sie allerdings darauf hinweisen, daß Sie keineswegs von mir als „Hygiene-Kritiker“, sondern von Ihrem Webmaster so tituliert wurden (ist auch deutlich meinem Beitrag zu entnehmen).

Nun kommend auf die von Ihnen angesprochenen hygienischen Mängel. So wie Sie es hier erklären, kann ich Ihre Bedenken durchaus nachvollziehen. Ich nehme jedoch stark an, dass die Beseitigung der Mängel vom Bürgermeister der Marktgemeinde Marktgraitz ausging, um den Schulstandort dort nicht noch mehr in Frage zu stellen. Wenn erst danach die Beteiligten zu einer Besichtigung eingeladen werden, muß ich mich, genau wie Sie, wundern. Hier sollte wohl von der Gemeinde Marktgraitz etwas tot geschwiegen werden.
Da sie, Ihren Ausführungen zufolge, über umfangreiches Beweismaterial verfügen, hätte diesem mehr Beachtung geschenkt werden sollen. Auch hätte hier eine bessere Information der anderen Bevölkerung nicht geschadet. In der Presse hätte dann stehen sollen: „Hygienische Mängel erst nach Bedenken der Eltern entfernt!“ Dies wird jedoch kein Betroffener tun. Das wäre jedoch die Aufgabe der Elterninitiative gewesen. Dann wären wir auch wieder bei der Tatsache (hier stimme ich Ihnen zu), dass dies dem Wohle der Kinder gedient hätte.

Doch nun zu einem anderen Thema, liebe Damen und Herren der FW: Ihren Wahlkampf

Nachdem ich nun auch eine Veranstaltung von Ihnen besucht habe, wundere ich mich doch sehr über einige Ihrer Forderungen. Sie reden von einem Hol- und Bringdienst für ältere Einwohner. Wie dies finanziert werden soll, erläutern Sie jedoch nicht. Der gleiche Fall ist es auch bei dem von Ihnen geforderten Jugendzentrum (hierzu habe ich mich in einem vorherigen Beitrag jedoch schon geäußert). Wenn Sie dieses Vorhaben nach der Wahl durchsetzen, hoffe ich, dass Ihre Kandidatin dann auch die Betreuung des Jugendzentrums übernimmt. Zum Thema Kinderhort wurden Sie ja sogar von Ihrem Listenführer gebremst und darauf hingewiesen, dass dieses Thema schon im Gemeinderat ausführlich behandelt wurde und nun auch in die Tat umgesetzt wird.
Tja, alles in allem bringen Sie nichts Neues oder Spektakuläres, sondern nur Vorschläge, welche schon einmal behandelt und wegen Unfinanzierbarkeit abgelehnt wurden bzw. schon in die Realität umgesetzt worden sind oder in naher Zukunft werden.

So, dies war nun wirklich mein letzter Beitrag in diesem Gästebuch, vielleicht haben meine Beiträge bei Ihnen doch einige Anregungen hinterlassen oder zu Überlegungen geführt, welche Sie positiv nutzen können. Nichts desto trotz wünsche ich Ihnen bei der bevorstehenden Wahl viel Glück (auch wenn ich dies schon mehrfach getan habe).


Bis dahin ein Lebewohl von Ihrem
Prinzregenten Maximilian


P.S. Sehr geehrter Herr Dr. Klemm, Sie können gerne Ihr umfangreiches Beweismaterial an meine E-Mail Adresse senden und so schon bei mir Aufklärung betreiben. Die Adresse gibt es wirklich, wie Ihnen ihr Webmaster bestätigen kann.



Dr. Klemm


www.fimb.de
Eingetragen am Freitag, 08.02.2008 um 15:08 Uhr  

Sehr geehrter Herr „Prinzregent“,

vielen Dank für die intensive Nutzung unserer Internetplattform, denn wir sind immer dankbar für konstruktive Kritik. Es wurde aber bereits richtig festgestellt, dass ein Gästebuch kein Chatroom für eine detaillierte Diskussion von Wahlprogrammen sein kann.

Da Sie meine Person als „Hygiene-Kritiker“ ansprechen, muss ich auch an dieser Stelle ein kurzes Statement dazu abgeben.

Sie schreiben, dass der Grund für eine Monierung hygienischer Mängel an der Schule nicht öffentlich geworden wäre.
Richtig jedoch ist, dass erst Eltern hygienische Mängel im Schulhaus Marktgraitz aufdecken mussten, und erst daraufhin Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzende eine sofortige Beseitigung dieser Mängel, zu denen ich Ihnen umfangreiches Fotomaterial demonstrieren kann, anordneten. Nach Durchführung der Sanierungs- und Malerarbeiten wurde eine Schulverbandsitzung einberufen und den Mitgliedern und Gemeinderäten demonstriert, dass doch alles in Ordnung sei. Öffentlich wurde dann nur in der Presse ein Artikel, wo formuliert wurde, dass „... Bedenken über angeblich unhygienische Zustände oder Mängel ... nicht geteilt (wurden).“ Warum fanden dann Sanierungs- und Malerarbeiten statt? Weitere Details an dieser Stelle würden den Rahmen sicherlich sprengen.

Ich bin auch heute noch der Meinung, dass eine wie von Ihnen gewünschte Öffentlichmachung der korrekten Tatbestände nicht der Sache, nämlich dem Wohl unserer Kinder gedient hätte.

Glauben Sie mir, ich werde weiter dafür kämpfen, dass kommunalpolitische Probleme insbesondere von Personenkreisen, die keine eigene „Lobby“ haben, offen beim Namen genannt werden und ehrlich darüber diskutiert und entschieden wird.
Kommen Sie zu unseren Wahlveranstaltungen und diskutieren Sie offen und konstruktiv die Probleme unserer Gemeinde, „... damit sich was dreht!“

In freudiger Erwartung, mit Ihnen angeregt und konstruktiv, sachlich und vor allem persönlich diskutieren zu können
Ihr Dr. H.-T. Klemm.


Prinzregent Mayimilian


Eingetragen am Freitag, 08.02.2008 um 11:35 Uhr  

Sehr geehrte Damen und Herren der FW Redwitz,

es freut mich, wenn Sie festgestellt haben, daß ich mit Ihnen in einigen Punkten übereinstimme.
Ihren Vorschlag zum Besuch einer Ihrer Veranstaltung werde ich sicher nachkommen und dies auch tun. Ich werde mich aber nicht nur auf Ihnen beschränken, sondern werde auch bei den anderen Wählergruppierung vor Ort sein, um mir ein Bild von den jeweiligen Kandidaten und Parteien zu machen.
Auch werde ich mich zu Wort melden, wenn ein Punkt nicht ausführlich genug behandelt wird. Es geht mir auch nicht darum allein Ihre Gruppierung zu kritisieren, nur verfügen die beiden anderen Parteien nicht über ein solches Medium. Es gibt auch einige Punkte, welche mir an den beiden sogenannten "Großen" stören bzw. ich ihrer Meinung bin, dies ist auch bei Ihnen der Fall (wie Ihr Webmaster richtig erkannt hat). Den Vorschlag der SPD zu einer eigen Ausfahrt beim Bau der B173 neu ist für Redwitz enorm wichtig, um nicht den Anschluß zu verlieren. Die CSU spricht nur von Geschaffenes erhalten und weiter zu entwickeln. Nur wirkt es hier so als wenn diese Partei alles allein geschaffen hat und genauere Ziele werden in deren Prospekt nicht angesprochen. Doch werde ich mich hier nicht weiter dazu äußern, da ich dies bei deren Versammlungen ansprechen werde.

Ich wollte auch niemanden Ihrer Liste persönlich angreifen, auch wenn dies bei Ihnen so angekommen ist, sondern wollte nur eine Antwort darauf, wie die beiden Kandidaten Ihrer Liste die angesprochenen Themen sehen. Denn der, wie Sie schreiben, "entfleuchte Jungunternehmer" und der "Hygiene-Kritiker" können hier Aufklärung betreiben was zu ändern ist und könnten auch Lösungen präsentieren. Gerade weil sie ja anscheinend nicht mit der Arbeit der Gemeinde zufrieden waren bzw. sind.
Zum Thema Jugend gebe ich Ihnen durchaus Recht, wenn Sie schreiben, daß der ihrige in den letzten Jahren sehr viel bewegt hat, jedoch hat es auch schon vor ihm einen Jugendbeauftragten gegeben, welcher auch nicht nur untätig war.

So dies war nun, um den Vorschlag des Jürgen Gäbeleins Folge zu leisten, mein letzter Kommentar zu diesen Themen. Alle Punkte können Sie ja auf ihren Veranstaltungen ansprechen. Ich werde sicher einmal unter den Zuhörern sitzen und Ihren Ausführungen zuhören und diese bei Bedarf kritisieren.

Bis dahin ein lebewohl von Ihrem
Prinzregenten Maximilian

P.S. Lieber Herr Gäbelein, ich wollte hier mitnichten einen Wahlkampf veranstalten, sondern wollte Antworten erhalten, wie ich Ihre Gruppierung einzuschätzen habe. Auf der Plattform des Internets ist dies leider nur bei Ihnen möglich (auch wenn eine andere Partei in ihrem Prospekt ebenfalls mit einer Homepage wirbt). Also bitte nicht gleich ärgerlich werden und sich selbst angegriffen fühlen, denn persönlich wollte ich hier eigentlich nicht werden, sondern wollte lediglich Vorschläge und Antworten zu den angesprochenen Problemen. Ich werde sicherlich bei einer Ihrer Veranstaltung auf Ihnen zukommen und Sie darauf ansprechen.

Jürgen Gäbelein


Eingetragen am Donnerstag, 07.02.2008 um 22:47 Uhr  

Sehr geehrter Herr Prinzregent, sehr geehrter Herr Webmaster,

aus Ihren ausführlichen Kommentaren wird deutlich, dass sie wohl doch etwas unterschiedliche Ansichten vertreten.

Im Sinne eines offenen und sauberen Wahlkampfes schlage ich vor, diese Internet-Auseinandersetzung zu beenden und vielmehr in einem persönlichen Gespräch mit offenen Karten weiterzuspielen.

Da ich mich in einem der Kommentare letztlich auch persönlich angesprochen fühle, bitte ich den Herrn Prinzregenten höflichst, direkt auf mich zu zukommen, damit ich persönlich zu dem Vorwurf Stellung nehmen kann.

Vielen Dank,

Jürgen Gäbelein

Prinzregent Maximilian


Eingetragen am Donnerstag, 07.02.2008 um 15:05 Uhr  

Sehr geehrte Damen und Herren der FW Redwitz,

es ehrt mich besonders, daß Sie stolz sind, wenn ich Ihnen schreibe. Auch freut es mich, daß Sie so schnell auf meinen Eintrag geantwortet haben. Desweiteren freue ich mich auch darüber, daß ich erraten habe was Ihnen am amtierenden Gemeinderat stört, nämlich das Alter und das Mehrheitsverhältnis.

Beim Mehrheitsverhältnis ist anzumerken, daß der Bürger bei der letzten Wahl so entschieden hat und die CSU in die glückliche Lage kam, daß Sie auch ohne andere Fraktionen Entscheidungen treffen könnte. Hier hätten Sie entgegenwirken können, wenn Sie bei der letzten Wahl aktiver gewesen wären.

Zum Alter ist zu erwähnen, daß der jetzige Gemeinderat sicherlich nicht mehr der jüngste ist, jedoch beim Vergleich der drei vorhandenen Listen bei der jetzigen Wahl ihre Aufstellung von Bewerbern den höchsten Altersdurchschnitt aufzuweisen hat (mit 49,6 Jahren), deutlich hinter dem Vorschlag der SPD (44,1 Jahre) und knapp hinter dem Vorschlag der CSU (47,9 Jahre). Von daher kann ich das Alter als Grund nicht aktzeptieren.


Doch nun zu Ihren Schwerpunkten in Ihrer Wahlwerbung:

1. Wir setzen uns ein für die Aufwertung unserer Gemeinde mit ihren Ortsteilen.
Hier kann ich Ihnen zustimmen, daß Erscheinungsbild des Geimeindebereichs ist nicht immer das Beste. Wenn ich hier nur an den Redwitzer Marktplatz und einige umliegende Gebäude denke, läuft es mir kalt den Rücken runter. Auch für die Ortschaft Unterlangenstadt wäre einmal eine Sanierung einiger Straßenzüge notwendig. Die restlichen Ortsteile wurden in den vergangen Jahren ja bereits saniert, bzw. wurde dort begonnen (z.B. Mannsgereuth).
Das kulturelle Angebot zu erhöhen ist wohl schon deutlich schwieriger, hier sind, meiner Meinung nach, vor allem die örtlichen Vereine in der Pflicht. Daß auch hier die Gemeinde nicht untätig war beweisen die Auftritte der Gangolf-Bühne in der Vergangenheit, als größtes Problem sehe ich hier jedoch das Interesse und die Aktzeptanz der Bürgerschaft. Dies zu verändern ist jedoch, wie schon geschrieben, nicht Angelegeheit der Gemeinde und ihres Rates, sondern die Aufgabe der Vereine.

2. Wir fördern die Stabilisierung des heimischen Arbeitsmarktes und wir unterstützen die Ansiedlung klein- und mittelständischer Unternehmen.
Gute Idee, vielleicht ist hier die Präsentation der Gemeinde nicht ideal, aber hier treffen Sie keine klare Ausagen. Meines Wissens nach ist auf Ihrer Liste ein Kandidat, welcher trotz größter Bemühungen der Kommune schon nach kurzer Zeit der Selbständigkeit den Betriebssitz gewechselt hat. Dieser könnte hier seine Gründe für den Standortwechsel klar erklären.

3. Wir engagieren uns für den Erhalt unserer Schule, den Ausbau des Kindergartenangebotes und die Einrichtung von Anlaufstellen für Jugendliche.
Für den Erhalt der Schule, den Ausbau des Kindergartenangebotes werben auch die anderen Gruppierungen, hier kann ich mir vorstellen, daß es keine großen Unterschiede bei den Wünschen und Vorstellungen der Umsetzung gibt (Auch wenn ein Mitglied Ihrer Liste die hygenischen Zustände in der Schule moniert, der Grund hierzu ist bis jetzt nicht öffentlich geworden). Ein größeres Problem sehe ich bei den Anlaufstellen für Jugendliche, dies zu finanzieren und auf Dauer tragfähig zu gestalten ist sicherlich eine riesige Aufgabe für eine Gemeinde wie Redwitz. Hier muß man überlegen, wo man diese installiert und wie man sie mit fähigen Leuten besetzt. Es ist, meiner Meinung nach, z.B. nicht möglich einen Jugenclub zu eröffnen, diesen mit einem sieben Tage Angebot auszustatten und ihn dann mit ehrenamtlichen Kräften zu besetzen (wer nimmt sich schon jeden Abend die Zeit?), also benötigt man hier auch wieder hauptamtliche Kräfte, welche zu finanzieren sind.
Vielleicht wäre es in diesem Punkt sinnvoll mit Vereinen zusammen ein Konzept zu erstellen. Dies zu konkretisieren und eine tragfähige Lösungen zu präsentieren ist nun Ihre Aufgabe im Wahlkampf.

4. Wir befürworten den Ausbau eines Kinderhortes und die Schaffung von Randzeitenbetreuung für Schulkinder.
Dieses Konzept wurde vom bisherigen Gemeinderat bereits angegriffen, von daher nichts neues, außer es fällt Ihnen etwas so Spektakuläres ein, daß niemand etwas dagegen zu setzen hat.


Bei den speziellen Themen, welche Sie verändern wollen sprechen Sie auch die Jugend an, welche vernachlässigt wurde.
Hier sollten Sie bedenken, daß der Jugendbeauftragte der Geimende aus Ihren Reihen kommt. Wo wurden hier Fehler begangen? Wurde er von Seiten der Kommune zu wenig unterstützt oder hat er so deutliche Fehler gemacht, daß Sie ihn hier selbst in Frage stellen müssen? Hier fehlt Ihrerseits eine klare Aussage.

Für junge Familien könnte man z.B. günstige Bauplätze ausweisen (vielleicht ist dies auch schon geschehen, nur ist es nicht in der Öffentlichkeit bekanntgegeben worden?). Über die Entlastung kann man streiten, früher war eine Oma und ein Opa da, und über Randzeitenbetreuung habe ich weiter oben schon geschrieben, daß sich darüber auch der jetztige Gemeinderat schon Gedanken macht.

Über den Wirtschaftsstandort zu sprechen ist eine Angelegenheit, welche nicht von heute auf morgen zu erledigen ist. Sicherlich wäre es von Vorteil, wenn der Neubau der B173 möglichst schnell von statten ginge (nur ob wir das noch erleben, wage ich zu bezweifeln).

Das Image der Gemeinde zu heben, ist von mir schon weiter oben behandelt worden (Thema: Kultur und Erscheinungsbild)

So, das war meine Antwort. Selbstverständlich werde ich zu gegebener Zeit auf Ihre Einladung zurückkommen und mir Redwitz etwas näher ansehen und mir meine darüber bilden, wie Sie ihren Ort verändern wollen.
Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich auch einen Ihrer Bürgerabende besuchen und werde dann auch sehen und hören wie Sie Stellung beziehen, es würde mich sehr freuen wenn Sie dann auch die Fehler Ihrer Gemeinderatsmitglieder ansprechen würden (sofern es welche gibt).

Bis dahin ein lebewohl von Ihrem
Prinzregenten Maximilian

Kommentar von Webmaster:

Ja hallo Herr Prinzregent,

es freut mich sehr, dass ich zwischen Ihren Zeilen lesen kann, dass wir doch in vielen Dingen eigentlich in die gleichen Richtungen denken.

Dass wir in den letzten Wahlperioden etwas zu passiv waren, ist nicht von der Hand zu weisen. Dafür hat uns der Wähler letztlich auch "bestraft". Doch das hindert ja nicht, nach vorne zu blicken: Zeit, dass sich was dreht...

Eine Aussage möchte ich jedoch etwas gerade rücken. Die Defizite in der Jugendarbeit reichen aus unserer Sicht viel weiter in die Vergangenheit zurück. Das, was der angeführte Jugendbeauftragte aus unseren Reihen in den letzten sechs Jahren aus eigenem Engagement iniziiert hat ist weit aus mehr, als was in den beiden Jahrzehnten davor passiert ist. Und glauben Sie mir, ich meine dies beurteilen zu können, da ich es selbst so erlebt habe. Hier wurde in den letzten Jahren ein zartes Pflänzchen ausgesetzt, dass es nun kräftig zu gießen gilt.

Was den Altersdurchschnitt betrifft, haben Sie sicher recht. Ich muß gestehen, dass wir das gar nicht so genau berechnet haben. Ein kleiner Unterschied ist jedoch trotzdem zu erkennen: Die Reihenfolge in der Platzierung der Kandidaten auf unserer Liste ist nicht ganz so vom Alter geprägt, wie bei manch anderer Liste. Wie Sie sicher wissen, erhalten die Freien Wähler traditionell relativ wenig Listenkreuze, daher ist bei uns die Platzierung auch nicht so relevant. Letztendlich hat es der Wähler in der Hand, durch Persönlichkeitswahl zu entscheiden, wie sich der Gemeinderat zukünftig zusammensetzen soll.

Zu Ihren vielfältigen Anmerkungen bezüglich unserer Wahlaussagen möchte ich im Moment nur kurz Stellung beziehen:

Wir haben nie behauptet, dass manche Themen nicht schon seit geraumer Zeit behandelt werden. Auch ist uns bewusst, dass einige Dinge sicher nicht von heute auf morgen zu ändern sind. Klar ist auch, dass der finanzielle Spielraum der Gemeinde begrenzt ist, liegen doch in den nächsten Jahren vielfältige Grundaufgaben an.

Aber frische Ideen, moderne Herangehensweisen und langfristige Zielsetzungen werden doch nicht verboten sein. Auch wenn Langfristigkeit in der modernen Partei-Politik fast ein Fremdwort geworden ist. Unsere Visionen sind Herausforderungen, denen wir uns stellen wollen, aber - und so deute ich auch ihre Anmerkungen - keine Phantasien weltverändernder politischer Greenhorns.

Ich freue mich, Sie demnächst persönlich bei uns begrüßen zu können. Sowohl der Hygiene-Kritiker als auch der entfleuchte Jungunternehmer werden sicher anwesend sein und freuen sich auf eine offene Diskussion.

Bis denne...


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