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Cronoxyd www.cronoxyd.de |
Eingetragen am Samstag, 09.01.2010 um 20:24 Uhr
Hallo, wie Sie sicherlich wissen, bin ich der Webmaster hier. Ich habe auch jemanden verloren: Meinen Hund Emil. Wir mussten ihn mit 5 Jahren einschläfern. Alles begann mit einem Spaziergang mit meiner Mutter. Wir liefen über das örtliche Feld, über Straßen, über Steinwege. Alles schien völlig normal... Am Ende des Gassis fing Emil an zu Humpeln... Am Abend hatte er Fieber, der Zitterte am ganzen Leib! Mittlerweile war der hintere Teil seines Körpers komplett "eingefroren". Es zerbrach mir das Herz, ihn da so sitzen zu sehen. Also fuhren wir noch am selben Abend zur Tierklink in Villingen, geleitet von Dr.Riegger. Er stellte die schreckliche Diagnose: DACKELLÄHME! Emil muss Operiert werden! Sonst... Doch es war schon sehr spät in der Nacht, wir mussten die OP auf den nächsten Tag verlegen. Da meine Mutter halbtags und mein Vater ganztags schafft musste Emil noch einen Morgen allein sein, denn ich gehe ja (immer noch) zur Schule. Am Mittag kam meine Mutter nach Hause und sah Emil: Er hatte sich aus seinem Körbchen bis in unseren Flur geschleppt und auf der Hälfte der Strecke eine Urinlache hinterlassen. Meine Mutter freute sich, dass er sich lösen konnte, denn mittlerweile war ein kompletter Hinterleib bis hin zum Bauch gelähmt! Also war auch der Schließmechanismus der Blase eingefroren. Als meine Mutter mir das am Nachmittag erzählte, zuckte ich zusammen! Wahrscheinlich saß Emil den gesamten Vormittag mit Schmerzen vor der Küchentür, wenn sein Körper die Blase nicht notentlerrt hätte, wäre diese geplatzt!!! Noch in der selben Stunde fuhren wir wieder zur Tierklinik. Der Arzt nahm Emil in gewahrsam und versicherte uns, dass er in guten Händen sei. Am späten Abend klingelte das Telefon: "Ja?" "Hallo, Frau Diskowski." "Und? Was ist mit Emil?" "Frau Diskowski, Emil's Dackellähme ist mittlerweile so fortgeschritten, dass es irreperabel ist. Wir müssen ihn..." Dann fing meine Mutter an zu weinen und übergab das Telefon meinem Vater. Er fing auch an zu weinen. Nach ein paar Worten war das Gespräch beendet und mein Vater erzählte mir die schreckliche Botschaft. Dann fuhren wir wieder hin, Dr. Riegger zeigte uns die Bilder der Computertomographie und führte uns danach in das Behandlungszimmer 2. Da lag Emil dann. Friedlich schlafend. Wir mussten Abschied nehmen. Für immer. Das war die Nacht die ich nie vergessen werde. Trauer und Angst. An diesen Eintrag wurde folgendes Bild angehängt: Bild |
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