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Fred Steininger |
Eingetragen am Sonntag, 24.07.2011 um 18:14 Uhr
Stuttgart 21 - ein politisches und wirtschaftliches DramaDie Befürworter und Gegner überschlagen sich in ihren Argumentationen. Die Gegensätze sind ein einziges Durcheinander. Die Lage ist trotz dem Stresstest von der Schweizer Agentur sma unübersichtlich. Die Nutzung eines Tunnelbahnhofs sind zu gering, um den Kopfbahnhof zu vernichten. Um den Flughafen Echterdingen mit der Bahn zu erreichen werden zeitmäßig nur 9-12 Minuten eingespart, auch die acht Durchfahrgleise des neuen Tiefbahnhofes überzeugen nicht. Für mich bleibt die Tatsache, der Kopfbahnhof ist für den Verkehr der Bahn national und international ausreichend und mit einigen perfekten Neuerungen die richtige Lösung. Die Strecke über die Alb ist dringend notwendig, um nach Ulm Augsburg und München zu kommen. Stuttgart ist schon untertunnelt mit der ausgezeichneten S-Bahn, hier kommt man genau so schnell zum Flughafen. Genauer gesagt fahren bestimmt über 8o Prozent der Fluggäste mit dem Auto zum Airport. Die Kostenseite des Gesamtprojektes sind im Augenblick auf über 4-5 Milliarden Euro kalkuliert, nach der vorgegebenen Bauzeit von über 8 Jahren wird die Summe voraussichtlich über 10 Milliarden betragen. Die Bahn hat bestimmt andere Sorgen, hier werden auf einigen Strecken veraltetes Personenwagenmaterial eingesetzt. Die Strecken von Heilbronn nach Würzburg, Heilbronn nach Heidelberg-Mannheim sind Oldtimerstrecken, die dringend saniert werden müssen, um den Bahnverkehr der heutigen Zeit anzupassen. Unverständlich ist es auch, dass bis zum heutigen Tage der S-Bahnanschluss nach Stuttgart nicht nach Heilbronn führt sondern in Bietigheim endet. Ein Umdenken in der Sache ist erforderlich, denn unsere Autobahnen in Deutschland stehen kurz vor dem Kollaps, hier ist die Bahn gefordert, den Güterverkehr zu aktualisieren. |
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Alfred Dagenbach |
Eingetragen am Dienstag, 07.06.2011 um 09:44 Uhr
EHECEHEC Wie das Stochern mit der berühmten Stange im Nebel geht die Suche nach der Quelle für den tödlichen EHEC-Erreger über die Bühne und die EU-Kommission appellierte bereits an Deutschland, sich stärker um die Aufklärung der EHEC-Kontamination zu bemühen. In einer von EU-Gesundheitskommissar John Dalli veröffentlichten Erklärung wies die EU-Kommission ein generelles Produktverbot insbesondere für gewisse spanische Produkte zurück. Deutschland solle sich stärker bemühen, nach der Quelle zu forschen, mahnte der Kommissar. Unterdessen gibt es (wieder einmal...) eine neue Spur zur Herkunft des aggressiven Ehec-Erregers. Jetzt sollen "Sprossen", sprich Pflanzenkeimlinge, die Ursache für die Epidemie mit bisher 21 Toten in Deutschland sein. Laut dem niedersächsischen Sprecher des Landesgesundheitsministeriums, Gert Hahne handle es sich um roh in Salaten verzehrte Sprossen. Und Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann (CDU) macht dafür einen Gartenbaubetrieb aus dem Landkreis Uelzen als Quelle für die Infektionen aus. Dieser züchte aus teils aus Fernost geliefertem Saatgut zu Sprossenmischungen für Salate. Das Saatgut wird mit Feuchtigkeit bei 37 Grad C angezogen. Dies wären ideale Bedingungen für Keime aller Art. Eine Bestätigung als Ursache gibt es jedoch dafür so wenig wie in allen anderen Fällen. Nach wie vor suchen die zuständigen Behörden daher weiterhin fieberhaft nach der Ursache der gefährlichen Ehec-Darminfektionen. Nachdem zuerst Gurken, Tomaten und Salat aus spanischen Herkünften in Verdacht geraten sind, schwimmt man jetzt weiter auf einer Woge der Unwissenheit: Der die Epidemie auslösende Coli-Bakterien-Typ (Escherichia coli) war nicht vom gleichen Stamm, wie sie auf den Gurken gefunden wurden. Coli-Bakterien sind normalerweise Bakterien, die im Darm von Mensch und Tier die Verdauung unterstützen. Über Gemüse und Pflanzen kann Ehec also nur dann übertragen werden, wenn sie zuvor mit Ausscheidungen von Menschen (Latrine) und Tieren (Gülle) behandelt wurden. Ohnehin war es seltsam, daß Gurken und Tomaten mit Gülle berieselt worden sein sollen, die die Keime auf die Früchte übertragen hätte können. So etwas ist nicht nur für alles Gemüse verboten, sondern auch zumindest bei diesen Pflanzen, die am Stab oder einer Spannschnur kultiviert werden, völlig unüblich. Bestenfalls hätte der am Boden wachsende Salat damit übergossen werden können - was aber auch irre gewesen wäre, denn ein derart "behandelter" Salat wird schon aus der daraus folgenden Geruchsbildung unverkäuflich. Letztlich hätte es auch die Möglichkeit gegeben, daß der Boden vor dem Pflanzen mit Gülle gedüngt worden wäre. Dann aber ist es höchst unwahrscheinlich, daß das Bakterium in den Kreislauf der Pflanzen hätte gelangen können, denn die Wasser- und Nährstoffe aufnehmenden feinen Haarwurzeln gesunder Pflanzen sind eine natürlicher Barriere dagegen. Eine Spur vermutete man bei einem Restaurant in Lübeck, bei dem mehrere Besuchergruppen mit Infektionen bedacht worden sein sollen. Möglich wäre ja ein Koch gewesen, der selbst daran gelitten und so das Bakterium beim Zurichten von Salaten hätte übertragen können. Doch auch das wäre eine seltsame Ursprungsquelle, denn die Mitarbeiter des Lokals sind allesamt nach wie vor gesund - oder schon resistent? In Verdacht geraten sind unterdessen auch Biogasanlagen gekommen. Der Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie aus dem münsterländischen Horstmar, Ernst-Günther Hellwig, postulierte die Theorie, daß es möglich sei, daß die EHEC-Erreger aus Biogasanlagen kommen. Temperaturen von über 70 Grad töten die Bakterien in thermophil betriebenen Anlagen aber ab. Der Gießener Veterinärwissenschaftler Georg Baljer hält daher die Biogasanlagen-Hypothese dagegen für wenig wahrscheinlich. Er vermutet die lange Trockenheit im Frühjahr und hält es für möglich, daß in dieser Zeit fäkalverseuchtes Wasser auf die Felder gelangte – und so das Gemüse mit dem gefährlichen Erreger in Kontakt kam. Verseuchtes Wasser sei auch die Ursache einer ähnlichen Epidemie in Schottland gewesen, die im Jahr 2000 grassierte, begründete Baljer seine Vermutung. Vor Jahren flog in Portugal das Bewässern einer Erdbeerplantage mit Abwasser aus einer Kläranlage auf. Man darf raten, wer die meisten dieser Erdbeeeren genossen hat. Der Professor am Universitätsklinikum Halle und Mikrobiologe Alexander Kekulé wiederum meint, daß der gefährliche EHEC-Typus durch den unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika gefördert worden ist. Das könnte in einem Krankenhaus oder bei der Viehzucht passiert sein. Bekannt ist, daß durch den Einsatz von Antibiotika bei Bakterien Resistenzen entwickelt werden. Außerdem können die Coli-Keime im Darm untereinander Gene austauschen, was jetzt auch geschehen sein könnte. Tatsächlich wird das Bakterium auch in der Gentechnik als Transporteur von Genen in die Zellen benutzt. Allerdings geschieht dies im Labor. Demnach müßte es die Freisetzung eines gezüchteten Bakterienstammes sein, der ein bestimmtes Merkmal auf eine Zellkultur hätte übertragen sollen, was an Hand der Genehmigungs- und Sicherheitsvorgaben ziemlich unwahrscheinlich sein dürfte und - da die Labore den Behörden bekannt sind - längst bekannt geworden wäre. Bleibt also noch die Variante der illegalen Herstellung des EHEC-Bakteriums und die Spekulation, ob es sich um einen terroristischen Anschlag handelt, wie der Berliner Hygiene-Experte Klaus-Dieter Zastrow vom Vivantes-Klinikum in die Diskussion bringt. Doch dann wäre sicher längst ein Droh- oder Bekennerschreiben aufgetaucht, denn sonst macht eine solche Aktion kaum einen Sinn. Nicht fehlen dürfen natürlich auch wieder Verschwörungstheorien, wie sie in raffinierter Weise von einschlägig als Geschäftemacher mit der Angst bekannten Verlagen verbreitet werden. Dort sichert man sich bei der Verbreitung der Halbwahrheiten dadurch ab, daß man hinter die Verdächtigungen ein Fragezeichen setzt und über tatsächliche Vorgänge (wie es ein so "geheimes B-Waffen-Forschungsprojekt der Bundeswehr" sein soll - und es die Autoren trotzdem ganz genau wissen!), einfach berichtet, ohne Fakten zu präsentieren. Alles andere wird dann zum Selbstläufer - vor allem in die Kassen derer, die gutgläubigen Mitbürgern ihre Bücher andrehen. Weil aber schon der Azubi in Landwirtschaft und Gartenbau lernt, daß das Escherichia coli eines der variantenreichsten Bakteriums ist und auch auf ganz natürliche Weise zu immer neuen Mutationen neigt, dürfte genau das die einfachste Lösung des Rätsels sein: Nämlich daß irgendwer irgendwo dieses Bakterium in seinem Körper "ausgebrütet" hat, dem es aus diesem Grund garnicht selbst schadet, und es unwissentlich weiter gegeben hat. Das passiert in der Historie der Kranheitserreger schon seit Jahrtausende und wird von der Medizin jedes Jahr mehrfach registriert - siehe das alljährliche Beispiel mit den Grippeviren. Aber diese Lösung wäre natürlich nicht so sensationell und vor allem weder auflagensteigernd für die Presse noch umsatzsteigernd für Geschäftemacher mit der Angst. |
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Alfred Dagenbach |
Eingetragen am Dienstag, 24.05.2011 um 10:17 Uhr
Zum Fall
"Wilhelm-Hofmann-Schule"Auf die Berichterstattung über die Umbenennung der "Wilhelm-Hofmann-Schule" in der Heilbronner Stimme habe ich an die Berichterstatterin mit folgendem Schreiben reagiert: (Anrede) anbei sende ich Ihnen unsere Pressemitteilung und meine Stellungnahme zum Fall "Wilhelm Hofmann" zu Ihrer Kenntnis. Leider enthält Ihr Bericht wieder einmal nur das Hörensagen. Beweise für die Behauptungen, auf die Bezug genommen wird, gibt es nicht. Dem Gemeinderat lag nicht einmal das Gutachten des Herrn Schnabel vor. Bezüglich Ihrer Anmerkung "Keine Diskussion mehr über den Fall Hofmann. So hatte es des Ältestenrat beschlossen. Einzig Stadtrat Alfred Dagenbach (Pro Heilbronn)hielt sich nicht daran und referierte eine halbe Stunde lang, was er über Hofmann zusammengetragen hat." erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: a) Von einem derartigen Beschluß des Ältestenrates ist mir nichts bekannt b) Der Ältestenrat ist kein Beschlußorgan, er hat (auch dazu) überhaupt nichts zu beschließen. c) Verhandlungen des Gemeinderates finden auf der Grundlage der Gemeindeordnung statt. Alles andere wäre ein Verstoß gegen die Gemeindeordnung und entspräche wohl eher den Praktiken vergangener Zeiten. Dennoch war Ihr Hinweis auf diese nicht nur zu diesem Fall zu beobachtende neuerliche Gepflogenheit nach dem Prinzip der Kungelei hilfreich. Danke dafür. (Grußformel) |
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Alfred Dagenbach |
Eingetragen am Samstag, 14.05.2011 um 11:56 Uhr
Daß deutsche Journalisten gerne austeilen und ihre
selbst gepredigte Toleranz nur bis zur Grenze
ihres eigenen Horizontes reicht, ist nicht erst
seit ihrem Aufheulen gegen das neue ungarische
Mediengesetz bekannt. Letzteres soll ja gerade
bewirken, daß die Bürger objektiv über das
tatsächliche Geschehen und nicht ideologisch
gefärbt unterrichtet werden, wie wir Deutschen es
spätestens nach dem gelungenen "Marsch durch die
Institutionen" der 68er-Generation mit
Tendenzberichterstattung und
Nachrichtenunterdrückung erleiden müssen. Daß
solches auch einmal ins Auge gehen kann, brachte
neben anderen der Springer-Verlag mit seinem
Flaggschiff "Bild"-Zeitung gegen die Konnkurrenz
auf: Der SPIEGEL-Redakteur René Pfister hatte den
diesjährigen Henri-Nannen-Preis für die angeblich
beste Reportage erhalten. Für sein Stück "Am
Stellpult" wurde er vom bayerischen
Ministerpräsidenten Horst Seehofer ausgezeichnet.
Die Jury hatte ihm die Auszeichnung aber wieder
aberkannt, weil Pfisters Einstieg in seine
Reportage den falschen Eindruck erweckte, er habe
CSU-Chef Seehofer mit Märklin-Eisenbahn im
Hobbykeller getroffen. Darauf gab es bei -
offensichtlich neidischen Kollege - einen Zerriß.
"Betrug am Leser", "fragwürdig" und "imaginierter
Journalismus", "qualitativ schwach" lautete das
Urteil. Im Übrigen scheinen die Ungarn damit recht
zufrieden zu sein. Nach jahrzehntelanger
Indoktrination mit kommunistischer Propaganda
wollen sie nun auch nicht vom westlichem
Linksdrall verdummt werden, sondern endlich und
objektiv ihre wiedergewonnenen Freiheit genießen.
Bild
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Alfred Dagenbach |
Eingetragen am Samstag, 20.11.2010 um 09:02 Uhr
Allgemeinwissen und Beschönigungen bei der Beurteilung der PflegeZum Artikel Alle Pflegeheime mit "sehr gut" benotet (HSt v. 16.11.2010) Daß die offiziellen Benotungen von Pflegeheimen über die von den Patienten gespürte und Angehörigen beobachtete Behandlung garnichts aussagen, gehört inzwischen zum Allgemeinwissen und bedarf keiner Beschönigungen. Man sollte sich daher bei den vorsichtigen Formulierungen vom Leiter des Ordnungsamts der Stadt Heilbronn und Vertreter der städtischen Heimaufsicht, Bernd Werner, der weiß, dass das Bewertungssystem unter Experten durchaus umstritten ist, die Mühe machen und versuchen, "zwischen den Zeilen zu lesen". In der Tat liegen die Defizite zumeist nicht am gewiß nicht leichten Dienst der Pflegekräfte, sondern zuallererst an der die Behandlung begleitenden Bürokratie. Und gerade da sollten sich Sprecher der Krankenkassen und in ihrem Tross der sich jeglicher Ansprache entziehende, aber millionenteure MDK mehr Zurückhaltung bei ihren Beschönigungen auferlegen, sind sie es doch, die darüber entscheiden, welche Pflege und das Martyrium erleichternde Medikamente für die Patienten gewährt werden oder nicht. Wenn vom Arzt für hilfreich angesehehene Medikamente erst verweigert werden, dann doch zu spät genehmigt werden und wenn dann die empfohlene Einweisung in das Hospiz verweigert wird, während der Patient wenige Tage darauf stirbt, dann stimmt im System etwas anderes nicht. Und gleich garnicht stimmt daher, was die bloße Beurteilung der Pflegeheime durch diesen über die Krankenkassen finanzierten MDK hergibt. |
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Fred Steininger |
Eingetragen am Donnerstag, 18.11.2010 um 09:47 Uhr
Braucht man unbedingt zum jetzigen Zeitpunkt neue Kirchenfenster für die Kilianskirche ?Zur Zeit läuft die Aktion Menschen in Not von der Zeitung der Heilbronner Stimme. Hier teilen sich die Lebensgeister der Gläubigen. Die derzeitigen Kirchenfenster der Kilianskirche sind bestimmt nicht altersbedingt zum Auswechseln bestimmt. Den Menschen in Not in unmittelbarer Nähe zu sehen und zu helfen ist zum heutigen Zeitpunkt viel wichtiger als Kirchenfenster zu erneuern. Zuerst müssen die Sozialen Belange unserer Gesellschaft in Ordnung gebracht werden und dann kann man auch an die künstlerische Gestaltung von Kirchenfenster denken. Eine Million Euro ist eine Menge Geld für die neuen Fenster in der Kilianskirche, hier kann man in Not geratene Menschen bei der Aktion bestimmt mehr helfen und diese Fenster zu einem späteren Zeitpunkt einbauen. Was den Heilbronnern wahrscheinlich mehr am Herzen liegt ist die Tatsache, dass die Stadtbahn unmittelbar ca. 3- 5 Meter an der Kirche vorbeifährt und auf Jahre hinaus wahrscheinlich am Sandsteinmauerwerk seine Spuren hinterlässt. Meine Meinung, zuerst Not lindern, dann neue Kirchenfenster. |
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Alfred Dagenbach |
Eingetragen am Donnerstag, 23.09.2010 um 09:18 Uhr
Die "politische Klasse" Die "Politische Klasse"*) (hat es wieder einmal geschafft: Thilo Sarrazin verläßt freiwillig die Bundesbank und Erika Steinbach nimmt ihre Bewertung des polnischen Deutschlandbeauftragten Wladylaw Bartoszewski, einem ehemaligen Auschwitz-Häftling, dem sie im ARD-Morgenmagazin einen "schlechten Charakter" bescheinigte, zurück: "Ich bedaure meine Äußerungen über Herrn Bartoszewski, die in Polen und Deutschland für so viel Aufsehen gesorgt haben, und ziehe sie zurück." Sie wünsche sich aber, dass er "in stiller Stunde all das überdenkt, was er zu meiner Person gesagt hat", so Erika Steinbach laut Bild am Sonntag vom 19.9.2010. Man kann nur ahnen, welcher Druck dazu auf beide ausgeübt wurde: Allen voran ereifern sich stets zuerst die Vertreter der die politische Klasse stützenden Medien. Die sofortige Klassifizierung in die rechte Ecke gehört schon zum Ritual. Wer sich nicht der von diesen aufgestellten und die Meinungsfreiheit bedrohenden "political correctness" unterwirft, läuft massiv Gefahr, zumindest in die Nähe einer Unperson zu kommen. Längst ist die Meinungsfreiheit in diesem unserem Lande ausgehebelt. Ansichten, die nicht ins Konzept passen, werden einfach ignoriert: Weshalb sonst gibt es Paperkörbe und Löschtasten auf jedem PC? Und wer prominent genug ist, daß er nicht mehr ausgehebelt werden kann: siehe oben. Bleibt die Frage, was zu solch schnellen Entschlüssen führt... Deshalb darf man nun gespannt sein, wie auf Alice Schwarzers Buch über die Unterwanderung Deutschlands durch Islamisten reagiert wird. Klar und deutlich greift sie die falsche Toleranz auf, die den Westen 30 Jahre lang wegsehen liessen - vom Iran über Afghanistan, Tschetschenien, Algerien, Schwarzafrika bis zu uns. Erstaunlich, wenn Alice Schwarzer nun zum Fazit kommt: "Das Kopftuch ist seit dem Sieg Khomeinis im Iran 1979 weltweit die Flagge der Islamisten. Wir dürfen nicht länger wegsehen, wir müssen hinsehen, genau hinsehen!" Lange genug hat es bei der gut von der Frauenrechtlerei lebenden gedauert, denn gleiches sagten schon vor Jahrzehnten andere. Sie wurden erfolgreich diffamiert und diskreditiert, Sarrazin und Steinbach hatten ihre Vorläufer Man darf gespannt sein, wie es nun Alice Schwarzer geht - aber sie hat nicht zuletzt als Teil der "Politischen Klasse" ja clever vorgebeugt. Die Bösen sind nämlich nicht nur die Islamisten bei ihr, sondern auch die in die rechte Ecke gestellten Zeitgenossen mit der anderen, der politisch unkorrekter Meinung. Nachsatz, nur zum Verständis: unter der Hand geben manche der am Meinungskartell beteiligten anderen Ansichten recht. Nicht mitzuspielen wäre aber das Ende der Karriere... *) Katrin Göring-Eckard (Grüne, MdB) am 5.9.2010 in der Talkshow bei Anne Will |
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Fred Steininger |
Eingetragen am Freitag, 20.08.2010 um 22:54 Uhr
Das Bahnprojekt Stuttgart 21 für die Katz !Die Demokratie wird hier an die Wand geklatscht. Sieben bis zehn Milliarden Euro Baukosten für den Unterflurbahnhof und die Bahntrasse nach Ulm. Die späte oder die verspätete Protestaktionen der Bürger in der Landeshauptstadt und im Umland liegt bei diesem Milliarden Grab in der schwachen und unvollständigen Informationspolitik für die Bürger. Die Tatsache ist nicht nur dass der historische Stuttgarter Hauptbahnhof verschwindet sondern an der gesamten Umgestaltung der Bahnhofvorstadt mit den wunderschönen Parkanlagen Königstrasse und die über 28o stattlichen gesunden Bäumen die hier zum Tode verurteilt werden. Das Stadtbild verändert die liebgewonnene Atmosphäre zur Innenstadt. Zudem ist der unterirdische Bahnhof vom Prinzip her eine Lachnummer, denn mit sieben oder acht Durchfahrtschienen ist ein Durchgangsverkehr für den Gütertransport unzureichend. Zudem fehlen die Abstellgleise für Personen- und Güterwagen. Mit diesem sinnlosen Bahnprojekt werden in der nächsten Jahren noch mehr LKWs auf unseren Autobahnen den Verkehr zum erliegen bringen. Stop and Go ist vorauszusehen. Die Befürworter aus CDU FDP, und SPD sind hier nichtwissend auf dem Holzweg. Verwunderlich zu diesem Projekt sind die Aussagen der Unterländer sogenannten Parteigrößen. H. Throm CDU, H. Link FDP, H. Hinderer SPD. Stuttgart 21 wäre auch Heilbronn 21 ist so was von daneben, denn Heilbronn liegt seit Jahrzehnten fast vergessen im Nachtschatten der Deutschen Bahn. Wenn man bedenkt, dass der Regional-Verkehr Stuttgart der Bahn in Bietigheim endet, anstatt es hier bis nach Heilbronn weitergeleitet wird. Nicht nur die Anbindungen zu den Haupt – und Großstädten ist nach wie vor ein riesiges Problem (3 x Umsteigen) sondern auch die Bahnstrecken sind veraltet, genau so auch die Personenwagons für die Fahrgäste. Um einen ICE zu erreichen in Heidelberg, Mannheim oder auf der maroden Strecke nach Würzburg ist mit einem Abenteuer verbunden und einfach nicht der Zeit entsprechend. Hier haben unsere gewählten Unterländer Vertreter die im Bundestag an der Quelle sitzen seit Jahren jämmerlich versagt. Mit Ankündigungen und Versprechen der Unterländer Parteigrößen ist auf diesem Gebiet kein Blumentopf zu gewinnen. Nach den massiven Protesten der Bürger gegen das Bahnprojekt ist es dringend notwendig dass hier Aufklärungsarbeit von Seiten der Stadt Stuttgart erfolgt und das Bahnprojekt besonders zum Güterverkehr Stellung dazu nimmt. Normalerweise ist ein Bürgerentscheid in dieser verfahrenen Sache die beste Lösung: Kopfbahnhof bleibt, die Trasse nach Ulm ist OK. Fred Steininger |
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Alfred Dagenbach |
Eingetragen am Montag, 16.08.2010 um 13:11 Uhr
Stuttgart21 und die Heilbronner StimmeDas ist der Hammer: Vor 10 Uhr kam heute der letzte Eintrag im Kommentar-Forum der Heilbronner Stimme zu diesem Thema, jetzt heißt es: "Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!" Es ist wohl nicht so gelaufen, wie es sich die Meinungsmacher bei der Stimme gedacht haben? Zum Glück zensiert mich aber niemand auf www.pro-heilbronn.de zu diesem Thema! 16.9.2010 |
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Fred Steininger |
Eingetragen am Freitag, 04.06.2010 um 16:27 Uhr
Schock für Deutschland !Der Bundespräsident Horst Köhler ist zurückgetreten. Die genauen Ursachen seiner Entscheidung wird aller Wahrscheinlichkeit Niemand erfahren. Seine Verlautbarung und Äußerung die Bundeswehr wird auch zum Schutze unserer Wirtschaftinteressen zum Einsatz kommen entspricht der Wahrheit. Deutschland produziert Waffen und Kriegsgeräte und liefert diese auch nachweislich an die Staaten die Krieg führen und ihr Land verteidigen wollen. Deshalb ist die Kritik der Opposition vor allem von den Linken und den Grünen und von den eigenen Reihen von CDU CSU und FDP in keiner Weise zu rechtfertigen. Den Bundespräsidenten Horst Köhler hat auch Frau Merkel im Regen stehen lassen, seine Kommentare zur Weltwirtschaftkrise wurden überhaupt nicht akzeptiert und in den Wind geschlagen. Ein Scherbenhaufen ist bei den Regierungsparteien zu befürchten. Nicht ohne Grund hat der Wirtschaftexperte Merz CDU und jetzt Roland Koch CDU das Handtuch an den Nagel gehängt. Demokratie sieht anders aus. Meinungsverschiedenheiten können nicht dazu führen dass man Sachpolitik und Verbesserungsvorschläge im Mülleimer verschwinden lässt. Deutschland fehlen politische Führungskräfte der Vergangenheit, wie Adenauer, Schmidt, Genscher, Brandt, Erhardt, Wehner, Strauß, Weizäcker und Papa Heuss. Es ist schon traurig um unsere derzeitige Politik aus Berlin bestellt man erwartet glasklare Aussagen zu Situation in allen Bereichen . Dies ist nicht der Fall deshalb wird die Politikverdrossenheit bei den Wahlen zunehmend sichtbar. Die Bundesbürger werden zur Kasse gebeten, damit der marode Haushalt über zig Billionen Euro (kaum vorstellbar ) nicht ins uferlose absackt. Der Normalbürger hat keinerlei Möglichkeit sein Veto kund zu tun, denn Volksbefragungen sind in Deutschland in allen Bereichen ein Fremdwort. |
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